Wie Temu mehr Händler aus Deutschland ködern will

Im Kampf der Newcomer aus China dürfte Temu zuletzt ein bisschen neidisch auf TikTok (Shop) geblickt haben, das bei der Gewinnung lokaler Händler um einiges erfolgreicher war als Temu, wo das lokale Angebot doch weiter sehr von Anbietern aus China geprägt ist, die ihre Waren nun zunehmend in Europa lagern.

Doch auf Dauer will Temu mehr Anbieter aus Deutschland und lockt diese – ähnlich dem Vorgehen in China – aktuell weiter mit den „besten Konditionen“, Zuschüssen und weiteren Vorteilen:

Kurz die Vorteile zu Temu:

  • Niedrige Provision (die besten Konditionen auf dem Markt)
  • Keine monatlichen Grundgebühren
  • Bei einem VK <30 € beteiligt sich Temu an den Versandkosten (in Form einer Pauschale)
  • Viel Reichweite: über 20 Mio. aktive Nutzer monatlich in DE
  • Wenn Sie wollen, verkaufen Sie in der ganzen EU
  • Marketing: alle Aktionen, Campaignes etc. sind kostenfrei
  • Content: tolle Möglichkeit der Markendarstellung im Markenshop inkl. „Lokaler Händler“-Branding
  • Retouren zahlt der Kunde! (verderbliche Artikel sind grundsätzlich von der Rücksendung ausgeschlossen)
  • und und und….“

Doch wer will mit seinen Produkten schon auf Temu vertreten sein? Siehe dazu auch Wie Marken mit Shein, Temu & Co. auch umgehen könnten – im Crossover-Podcast #54

Einordnungen und Einschätzungen dazu gabs gerade zum Start des Schweizer Temu-Marktplatzes auch im Carpathia-Blog.

Ein großes China-Update mit diesen und vielen anderen Themen hatten wir diese Woche auch in den Exchanges:

Die Temu-Mutter Pinduoduo ist in den GLORE50 vertreten.

Frühere Beiträge zum Thema:



Kategorien:China, Logistik, Mobile

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  1. Die EU gibt Gas und will Temu & Co. schon 2026 bremsen – Exciting Commerce

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