Zalando und About You wollen sich 4 Logistikzentren sparen

Zalando und About You haben diese Woche ihr erstes, großes Sparprogramm bekanntgegeben. Nach dem vollzogenen Zusammenschluss wollen sie sich insgesamt vier Logistikzentren sparen:

„Dabei haben wir die […] Entscheidung getroffen, unser Logistikzentrum in Erfurt bis Ende September 2026 zu schließen.

Darüber hinaus werden wir die Verträge für drei Standorte außerhalb Deutschlands, die externe Dienstleister für Zalando und ABOUT YOU betreiben, nicht verlängern.

Nach Abschluss der geplanten Anpassungen wird das Netzwerk der Zalando-Gruppe 14 Logistikzentren in sieben Ländern umfassen.“

Bis auf weiteres sollen Zalando und About You als Marken bestehen bleiben. Es werden allerdings sicherlich nicht die einzigen Sparmaßnahmen bleiben.

Denn im Gegensatz zu Shein & Co. rechnen Zalando und About You auch weiter nur noch mit einstelligen Wachstumsraten.

Zalando ist in den GLORE50 vertreten.

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Kategorien:Collins, Zalando

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1 Antwort

  1. Und es trifft erneut den Osten. Immer und immer wieder.
    Es hört einfach nicht auf, ihn ausbluten zu lassen. Was ich in den letzten Tagen gehört und gelesen habe, was im Osten schließt und man sich mit der Produktion, whatever im Westen konzentriert, ist nicht mehr feierlich. Immer, wenn sich etwas im osten erholt hat, wird es zerstört und der Westen ist Nutznießer.
    Im Gegensatz dazu hört man kaum, das wesentliche Stätten im Westen schließen und schon gar nicht, dass sich die Produktion und Co auf den Osten konzentriert.
    Also, ich wundere mich nicht, dass der Osten sich so radikalisiert hat. Niemand sollte sich wirklich wundern….

    • Ich glaube, der Grund ist einfach rein kostengetrieben. Warum soll ich doppelte Lager in einer Gegend betreiben, wo viel weniger Kunden sitzen? Und mal ehrlich, überhaupt gebaut wurden die Lager in erster Linie deswegen dort, weil es sehr billig war bzw. wie blöde gefördert wurde. Ein Unternehmen ist nicht für Wirtschaftspolitik zuständig, das schaut nur auf seine eigenen Bücher.
      Und abgesehen davon, betriebswirtschaftliche Entscheidungen als Grund für das Wahlverhalten der Ostdeutschen herzunehmen, ist einfach viel zu billig. Es wird in Zukunft eher umgekehrt sein, unternehmerische Entscheidungen werden viel stärker vom lokalen Wahlverhalten abhängig gemacht. Rassismus und Ausländerfeindlichkeit verträgt sich nicht mit Zukunfsttechnologien.

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