Bonobos, Birchbox & Co: Wer hat das Zeug zum nächsten Zappos?

Führende US-E-Commerce-Investoren wie Accel Partners, Insight Ventures oder Lightspeed Venture Partners, die vor 10 Jahren in Zappos (inzwischen Teil von Amazon) oder vor 5 Jahren in Diapers (inzwischen Teil von Amazon) investiert haben, würden heute nicht mehr in klassische Händlerkonzepte investieren.

Stattdessen werden unter US-Investoren als die nächsten Zappos inzwischen E-Commerce-Ventures wie Bonobos, Birchbox (s. Gründerszene), ModCloth oder Shoedazzle gehandelt, die in ihren Geschäftsmodellen über einzigartige, schwer zu kopierende Komponenten verfügen (s. Vortrag auf der Imagine-Konferenz) und die sich 2010 allesamt über große Finanzierungsrunden freuen konnten:

Bonobos-birchbox 

Wer im Fast Fashion Segment und/oder im Beauty-Bereich an spannenden, neuen Konzepten arbeitet, ist herzlich eingeladen, im März bei den Live Shopping Days zu präsentieren.

Dort freuen wir uns diesmal auch auf einen Vortrag zu E-Commerce-Modellen mit Disruptions-Potenzial von Accel Partners, die u.a. Etsy, Groupon, Diapers, Modcloth, Spreadshirt, ShowroomPrive und zuletzt Bonobos mit 18,5 Mio. Dollar und Birchbox mit 1,4 Mio. Dollar finanziert haben.

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Kategorien:Shopboerse

2 replies

  1. War klar das die “klassischen Händlerkonzepte” nicht besonders gut hier dastehen, aber sind es letztendlich nicht in der Masse diese Shops, die langfristig Geld verdienen? So ein gehyptes Projekt bringt doch in den meisten Fällen eher etwas für Inkubatoren, aber danach hört man meistens nichts mehr.
    Ich persönlich glaube da eher an die nachhaltigkeit des klassischen Onlineshop, wenn er gut geführ ist.

  2. “Glauben” soll ja manchmal helfen :-) Aber wieviele Onine-Shops verdienen schon wirklich gutes Geld?
    Bei aller nachvollziehbaren Skepsis sollte man nur einfach nicht davon ausgehen, dass das, was in der Vergangenheit gut funktioniert hat, auch in der Zukunft funktioniert.
    Ein Blick auf die Markt- und Wettbewerbsdaten hilft da oft mehr als so manches Glaubensbekenntnis.
    Auf Zehn- bis Fünfzehnjahressicht werden wohl nicht mehr als ein paar gut geführte Händlershops übrig bleiben. Mehr braucht der Online-Markt aber auch nicht.
    Aber das nur als kleine Anmerkung am Rande. Schließlich ist das mit der Zukunft ja immer so eine Sache, und außerdem hat jeder seine eigenen Beurteilungskritieren.
    Ich persönlich glaube da lieber an gute Geschäftsmodelle, die nicht allzu leicht kopierbar sind. Händlershops, wie sie heute üblich sind, gehören da leider nicht dazu, Hersteller- und Markenshops hingegen schon.

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