Arcandor hat HSE24 und die Spezialversender verpfändet

Von wegen HSE24 und die Spezialversender bleiben von der Arcandor-Insolvenz unberührt. Der Konzern hat seine Beteiligungen längst an die Banken verpfändet. Das berichtet das Handelsblatt:

"Wie einem Gutachten der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PwC für die
Bundesregierung zu entnehmen ist, sind nahezu sämtliche
Unternehmensteile an die Banken verpfändet.

Danach verfügen die
Konsortialbanken Royal Bank of Scotland, Bayerische Landesbank und
Commerzbank/Dresdner Bank über den Zugriff auf sämtliche
Geschäftsanteile der Karstadt Warenhaus GmbH.

Auch die
Touristikbeteiligung Thomas Cook, der Shoppingkanal HSE 24 und die
Versandsparte Primondo GmbH samt Quelle sind komplett verpfändet."

Könnte also noch spannend werden, wer nun über die Zukunft welchen Unternehmens entscheidet.

Frühere Beiträge zum Thema:



Kategorien:Shopboerse, Ultimondo

  1. Entscheidend für die Töchter ist, inwieweit sie in den Lieferantenstrukturen einerseits und im Gewinn-Pooling andererseits betroffen sind. So hat z.B. Quelle Österreich keine Insolvenz angemeldet, aber hängt am Tropf der Quelle-Lieferanten und bekommt daher auch keine Ware mehr. Und das, obwohl Quelle Österreich schwarze Zahlen schreibt. Andere Töchter haben eigene Bezugsstrukturen und sind deshalb weniger betroffen. Verpfändung heißt in dem Fall zwar mitgefangen, aber noch nicht mitgehangen.

  2. Blogzwonull Links der Woche: Lesenswertes der KW21 bis KW24/2009

    Da ich nun nach etwas lngerer Pause mal wieder dazu gekommen bin meinen Feedreader mit den gemerkten Artikeln der letzten Wochen auszuleeren, gibt es heute wieder die Blogzwonull Links der Woche:
    Conversion Optmization:
    How to optimize y…

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