TheBakery: Wie Intershop den Handel revolutionieren will

In der aktuellen Umbruchphase ("Beginnt jetzt die Zukunft des deutschen Versandhandels?") hat die E-Commerce-Branche die große Chance, sich vollends aus dem Versandhandels-Muff der Katalogversender zu befreien und jetzt zügig moderne Handels- und Vertriebsstrukturen zu etablieren.

Und ausgerechnet Intershop könnte hier zur treibenden Kraft und zu einem wichtigen Katalysator für den Handel der Zukunft werden. Denn weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit hat sich Intershop im Februar mehrheitlich an TheBakery beteiligt, einem Berliner Startup mit enormer Sprengkraft.

TheBakery hat sich zum Ziel gesetzt, die überkommenen Vertriebsstrukturen aufzubrechen und die Warendistribution weitgehend zu virtualisieren und so eine Fülle neuartiger Kooperations- und Vertriebsmodelle zu ermöglichen:

Thebakery

„Mit unseren Standardlösungen wird es künftig möglich sein, das
Sortiment von Lieferanten oder Drittanbietern virtuell in die
Produktpalette eines Online-Shops aufzunehmen und zusätzlich zu eigenen
Produkten zu vertreiben.

Dabei wird es keinerlei Einschränkungen geben,
denn beliebig viele Anbieter können in beliebig viele Plattformen
eingebunden werden. Natürlich funktioniert der Datenaustausch in alle
Richtungen automatisiert über Standardschnittstellen“, erklärt
Intershop-Vorstand Henry Göttler."

Hinter TheBakery verbergen sich Teile des Teams der einstigen Product + Concept GmbH, die u.a. für Quelle deren virtuelle Vertriebsplattform Quelle Market entwickelt und betrieben hat. Quelle Market wurde vor knapp einem Jahr trotz vielversprechender Zukunft eingestellt, weil man sich im Zuge der Insolvenz (von P+C) auf keinen Kaufpreis einigen konnte.

TheBakery kommt nun zum perfekten Zeitpunkt mit einer anbieterunabhängigen Lösung auf den Markt, die viele der Exciting Commerce Forderungen an zeitgemäßere Handels- und Vertriebsstrukturen erfüllt:

  • Flexible Kopplung unterschiedlichster Hersteller und Lieferanten mit händlereigenen Sortimenten
  • einheitlicher Warenkorb durch die komplette Einbindung des Sortiments in das eigene Shoppingsystem (Shop oder Portal)
  • Außerdem lässt sich TheBakery, obwohl von Intershop getrieben, prinzipiell an jedes beliebige Shoppingsystem anschließen.

In den vergangenen Jahren haben sich von Ebay Express (s. Beitrag) über Electronicscout24 (s. Beitrag) bis hin zu Neckermann, Otto und Quelle ("Die neue Offenheit im E-Commerce") unzählige Anbieter mit proprietären Vertriebsplattformen abgemüht.

Wenn das Konzept von theBakery aufgeht, werden in nächster Zeit eine Fülle von Quelle Markets und anderer virtueller Vertriebssysteme aus dem Boden schießen. Selbst Produktsuchen und Social Shopping Seiten können mit TheBakery problemlos selber verkaufen.

Wir werden die Entwicklung gespannt verfolgen. Als erstes soll noch in diesem Jahr ein bekannter Elektronikverbund mit TheBakery online gehen.

Bei den Live Shopping Days am 28.1.2010 in Berlin werden die Macher von TheBakery über neue "Perspektiven im Produktsourcing" sprechen.

Frühere Beiträge zum Thema:



Kategorien:Koops, Shopboerse

12 replies

  1. Ich möchte ja nicht unken, aber die Lösung scheint derzeit schon sehr stark auf den IT-Handel bzw. diesem einen ersten Kunden zugeschnitten zu sein. Zumindest gibt das die derzeitige Lösungsbeschreibung her.
    Beispiel: „Nach dem Absetzen einer Kundenbestellung übernimmt die Plattform die Artikel aus dem Warenkorb und übermittelt diese an die verschiedenen Distributoren. Die Distributoren versenden die Bestellung …“
    Hört sich so an, als wären neben Tech Data (siehe Partner) noch andere Distributoren angeschlossen.
    Interessant zu wissen, wäre dann wie der Händler die u.U. mehrfach anfallenden Versandkosten beim Disti einkalkuliert. Die IT-Branche ist ja nicht gerade mit hohen Margen gepudert.
    Und welcher Disti kommt zum Zug, wenn mehrere dieselben Artikel anbieten?
    Und was hat bei dieser Auswahl den Vorrang – die sofortige Verfügbarkeit oder der Preis?
    Auf dem Blatt Papier ist die Idee ja gut, aber ob sich daraus in der Praxis tatsächlich eine Fülle an Vertriebssystemen ergibt, würde ich schon noch abwarten.
    Auf jeden Fall ist es schön, dass sich im E-Commerce-Markt etwas tut.

  2. Ich musste mich im Beitrag sehr beschränken. Vieles ist dem Infomaterial auf der Website zu entnehmen.
    TheBakery beschränkt sich nicht auf die IT-Branche, sonst wäre es in der Tat unspannend. Zumal es dort ja auch schon einiges an Ansätzen gibt.
    Lieferantenseitig lassen sich auch Buchversender, Mode-, Schmuck- und Weinversender andocken und dann vertriebsseitig neue Angebote strukturieren (z.B. Bücher + Wein).
    Der Klarheit halber: TheBakery ist keine Shoppingplattform, sondern regelt klassische Händler-Lieferanten-Beziehungen. D.h. die Verträge/Konditionen werden wie üblich ausgehandelt und lieferantenseitig dann entsprechende Bestände reserviert.
    Die Versandkostenproblematik regelt jeder Händler wie er will. Entweder er gibt die anfallenden Kosten an die Kunden weiter, oder er verrechnet sie intern.
    TheBakery ist der umfassendste Ansatz in diesem Bereich, der mir bisher begegnet ist. Und die Gründer hatten bei der Vorstellung des Systems schlüssige Anworten auf sämtliche meiner Einwände/Detailfragen.
    Aber natürlich kann man sich ein endgültiges Urteil erst bilden, wenn man das System im Praxiseinsatz gesehen hat.

  3. Sorry, aber das ist doch wirklich nichts Neues. Solche Konzepte sind doch in Form der zahlreichen Marketplaces und der dahinter liegenden Prozess- und Schnittstellenkonzepte bereits erfolgreich am Markt etabliert. Auch Dienstleister, die die Multi-Marketplace-Strategie für Anbieter aktiv abbilden bzw. unterstützen und damit auch standardisieren, gibt es schon (Novomind, Tradebyte, etc.).
    Das es sich bei den bisherigen Modellen nur um „proprietäres Abmühen“ mit dem Thema Vertriebsplattform handelt, widerspricht total meiner konkreten Erfahrung in genau diesen Umfeldern.
    Nur weil ein neuer (alter) Anbieter kommt, der lauthals verspricht, den gesamten Markt nun zu standardisieren, heißt das lange nicht, dass nun die Primeln alle aus dem Boden schießen. Der Ansatz ist absolut löblich, ja, aber laut Trommeln allein wird da leider nicht reichen, denn beim Business im Marketplace-Umfeld liegt so mancher Teufel im Detail.

  4. @Sven Das wäre ja auch noch schöner, wenn da jemand käme und den Markt revolutionieren wollte. Wo kämen wir denn da hin! ;-)
    Aber im Ernst: Natürlich gibt es eine Fülle ähnlicher und auch anders gearteter Ansätze in diesem Bereich. Die Frage ist aber doch nicht, ob und wie es das in dieser oder ähnlicher Form schon gibt, sondern wie sich ein neuer Marktteilnehmer positioniert und ob er den Nerv der Zeit trifft. Der Beitrag sagt allein: Das sieht spannend aus. Die Jungs haben Erfahrung. Guckt Euch das mal an! Nicht mehr und nicht weniger.

  5. @Jochen: Ja klar, spannend, keine Frage und ich beklatsche jede Marktbewegung in dem Segment, ganz im Ernst.
    Das Grundmodell ist aber mehr als 2 Jahre alt und ist bisher nicht an der Konsolidierung von Schnittstellen und technisch-/logistischen Prozessen im Sinne einer zentralen Lösung für alle gescheitert sondern an höchst unterschiedlichen Business- & Marketing-Strategien bzw. -Angeboten der Marktplatz-Betreiber und auch der teilnehmenden Händler. Die kann so ein System ja nicht „standardisieren“ – eine spezifische Themen- oder Markenauslobung, ein Marketing-Package oder schon eine simple Kategorien- und Filter-Zuordnung (was ja Shopmarketing auf unterster Stufe ist) kann einem kein noch so virtualisierter Standard-Prozess abnehmen.
    Viele Marktplatzanbieter definieren ihre Strategie als mehr als nur die simple Vervielfältigung von Produkten im Shop über Drop Shipping usw., die erst mal „nur“ zu virtuellen Hochregallagern führt. Long Tail braucht aber gescheite Angebots-/Nachfrageverbindung, da fängt der Spaß und das Brain-Management an, nicht bei einer Schnittstelle.
    Insofern: Toi toi toi für den Relaunch des einstigen „business logic“ bzw. „P+C“ Modells – und ich bleibe in der Tat gespannt, was das durchaus charmante Modell über ein gut gemachtes Vertriebs-Chart hinaus bewirken kann, wenn es sich an der Realität fragmentierter Marktansätze beweisen muss.

  6. Reden wir eigentlich vom selben Thema? Den Begriff „Marktplatz“ finde ich in diesem Kontext sehr irritierend.
    Unter einem Marktplatz verstehe ich, dass der Kunde unter unterschiedlichen Händlern auswählen und dort bestellen kann. Genau darum geht es bei TheBakery nicht, sondern um eine flexible Lieferantenanbindung an einen Shop, wobei für den Kunden nicht ersichtlich ist, wer letztendlich liefert.
    Auch die Marketingproblematik verstehe ich in diesem Zusammenhang nicht. Das ist doch kein Distributionsthema, sondern alleinige Sache des Händlers. Sobald ich als Händler eine verlässliche Anbindung (mit reservierten Beständen, vereinbarten Lieferzeiten, etc.) habe, bin ich doch frei in meinen Marketingmaßnahmen. Lässt sich das vielleicht an einem konkreten Beispiel festmachen, damit es klarer wird?

  7. @Jochen: OK, dann präzisiere ich mal meinen Begriff von Marketplace: Wenn man als Händler oder Versender eine Dritt-Anbieter-Plattform in seinem Shop betreibt, bei der eben NICHT (á la Amazon) geteilte Warenkörbe und mehrfache Versandkosten für den Kunden entstehen und alle Post-Purchase Funktionen für den Kunden „unsichtbar“ ablaufen, er also gar nicht merkt, dass seine Orders an Partner läuft, spreche ich immer noch über eine „Marketplace“ Funktion. Solche Marketplace-Ausprägungen liegen u.a. bei Otto (Modell 1StopShopping, hier noch inkl. Cross Docking), Neckermann (Modell Vertriebsplattform Enterprise mit Drop Shipping) und, R.I.P., bei Quelle vor (außer „quelle Market“, der hatte getrennte Warenkörbe erzeugt und war ja von P+C).
    Die Marketing-Herausforderung wiederum besteht darin, das gemeinsame Aktionen von Marktplatz-Anbieter und „Lieferant“ i.d.R. in einer 1:1 Kommunikation gemeinsam entwickelt und definiert werden (Markenshops, Themenfeatures, Spezialaktionen etc.pp.). Bei einigen Marketplaces kann der „Lieferant“ diese sehr selbständig steuern (auch über die Schnittstellen) – das Marketing wird also in Basisfunktionen quasi „automatisiert“ bzw. über ein Funktionsset an den Lieferanten zur eigenen Steuerung übergeben. Die damit verbundenen temporären Datenerweiterungen und Schnittstellenfunktionen sind nicht standardisierbar, da hilft mir ein reiner Produktdatenfeed eines Partners zunächst nicht weiter.
    OK, ich gebe zu, das macht nicht jeder Marktplatz, einige aber schon und die Herausforderung entsteht genau da.
    Und natürlich kann der Händler frei seine Marketingmaßnahmen definieren und content-seitig umsetzen. Wenn ich aber den „Lieferanten“ mal nicht nur als reinen Produktdatenlieferanten und Fulfiller sondern als „Partner“ verstehe (und das halte ich für zielführender), wird es schon komplexer. Insbesondere bei großen Markenherstellern im Nicht-Technik-Bereich kann ich als Marktplatz-Anbieter nicht einfach mal eigene Marken-, Themen-, Sales- oder Preisaktionen machen.
    Im Umfeld von Consumer Electronics Ware (hochkompetitiver Markt) ist das ja meistens alles noch viel strukturierter und „einfacher“; eine entsprechende marktetablierte Plattform für genau diesen Zweck, die auch aus meiner Sicht sehr gute Lösungen zu Fragen des obigen Kommentators „shopanbieter.de“ liefert (automatische Lieferantenauswahl, eigene EK/VK Preisregeln, Bestandsregeln, vorbildliches Frontend etc.), ist ITScope aus Karlsruhe. Die existiert also schon lange und dort sind unglaublich viele namhafte CE-Distributoren angeschlossen.
    Im Fashion und Möbel Bereich und ein paar anderen Sortimenten ist die Interessenlage ganz anders und der Aufwand weit höher und findet aus meiner ersten Sicht (noch) keine Beantwortung in dem TheBakery Modell.
    Das heißt nicht, das ich das Modell schlecht finde, nicht falsch verstehen. Ich sehe bis dato nur keinen „revolutionären“ Ansatz darin, den bereits vorhandene Lösungen nicht schon bieten. Das poetische Wort „Revolution“ steht aber nun mal deutlich in dem Beitrag – insofern will ich nicht nörgeln oder grummeln sondern nur die realen Fakten auf den Tisch legen.
    Eine Revolution am Ende doch zu bewirken, gönne ich jedem Anbieter solcher Lösungen, auch TheBakery. Möge der Beste gewinnen, ich behalte das als Anwender im Auge…

  8. Festzuhalten bleibt, dass es faszinierend ist, wie K.S. es schafft, die ewig gleiche Soße seit über 8 Jahren zugunsten der eigenen Tasche zu Geld zu machen:
    Den Kernel für über 10 Mio von ARAL finanzieren lassen, über die Zwischenstationen T-Systems und FSC noch schnell zu Quelle.
    Technisch uralt, keine realtime Abgleiche, Contentdaten aus der Freeware Klamottenkiste mit allen Abmahnproblemen usw…usw.
    Aber eins kann er der Klaus : Ahnungslosen C und D Level Jungs erklären warum er der Größte ist und immer die anderen Schuld an der katastrophalen Umsetzung waren (Es geht hier nicht um das Kommerzielle,sondern nur die technische Ebene, und da hat echt nie was funktioniert)
    @ Sven: Die Lösungen für den Bereich außerhalb der Easy-Gründerkiste IT/TK gibt es sehr wohl, technisch absolut State of the art, aber zum Glück ist das eine Warenwelt, die sich in der Hand von „echten Händlern und Industriepartnern“ befindet. Und die haben nun mal kein Interesse daran, daß man mit ein bisserl Pseudohype im Ruby-Joomla-Magento etc. generierten „Shops“,die meist nur aus 2 Tekkies bestehen, ganze Handelslandschaften zerstört, die noch mit Faktoren rechnen, Waren vorhalten, Kundenbeziehungen pflegen …
    Und wir sollten froh sein, dass die „Innovativformel“ des New economy commerce:VK=1,19*(EK(-Skonto-Boni)+5% und dann noch 2 € durch Versandkosten (Und das Thema Wirtsschaftlichkeit nach den ca 20 € Kundengewinnungskosten + Service+Retouren machen wir bestimmt noch rechtzeitig bevor das VC-Geld ausgeht)noch nicht in alle Warenwelten vorgedrungen ist.

  9. @trendlupo Da hätten wir das Thema doch auch geklärt …
    @sven Danke für die ausführlichen Erläuterungen. Das macht die Problematik um einiges klarer.
    Wobei ja kein Händler daran gehindert wird, die (Teil-)Sortimente, die er aktiv managen und vermarkten will, selber zu lagern und zu verschicken.
    Dafür halte ich so eine Standardlösung auch nicht für geeignet bzw. würde es – genau aus den beschriebenen Gründen – auch nicht erwarten.
    [Ansonsten: Den Begriff Marktplatz/Marketplace halte ich in Bezug auf eine Distributionsplattform immer noch für extrem irreführend, vielleicht auch weil sie den Vermarktungsaspekt impliziert; aber ich verstehe jetzt den Punkt.
    – und „Revolution“ ist wie alle derartigen Superlative bei Exciting Commerce als reines Stilmittel zu sehen (auch wenn es die plumpeste Form ist, um Aufmerksamkeit zu generieren und ich mich jedesmal dafür schäme :-)]

  10. Vielen Dank für Euer reges Interesse an diesem Blog und wir werden zu allen Beiträgen im Folgenden antworten (vorweg seid Ihr alle herzlich zu einem Treffen bei “TheBakery” eingeladen – tretet bitte in direkten Kontakt mit uns und lasst uns das Treffen arrangieren …. wir freuen uns darauf Euch unsere Lösung zu präsentieren und gemeinsam unsere Gedanken auszutauschen.
    @ shopanbieter _> unser erster Kunde ist ein IT Anbieter, aber der Grundgedanke ist sortimentsübergreifend und wir binden zur Zeit differenzierte Sortimente wie Bekleidung, Schuhe, Büromaterial, weisse Ware, Consumer Elektronics etc. an unsere Plattform an. Deine Frage nach den bekannten Problematiken sind so zu beantworten:
    Der jeweilige Shopanbieter kann entscheiden, welche Artikel bei welchem Distributor / Lieferant wann und unter welchen Prämissen ausgeliefert werden soll. Der Shopanbieter selbst kann auch definieren ob er nach Verfügbarkeit oder seinem jeweiligen Einstandspreis die Order platzieren will. Der jeweilige Shopanbieter ist völlig frei in seiner Bestimmung der Auslieferungskriterien – Preis, Verfügbarkeit etc. Eine z.B. zwei Positionen umfassende Order von zwei Distributoren/Lieferanten ausliefern zu lassen zur schnellstmöglichen Belieferung seines Kunden oder, ob er die Order nach Einstandspreiskriterien an den jeweiligen Lieferanten vergeben will, welcher den günstigsten Einstandspreis anbietet. Die gesamte Systematik der von Dir angesprochenen Prozesse ist regelbasierend und modular von jedem Shopanbieter zu definieren.
    @ Sven _> die Transaktionsplattform von “TheBakery” ist kein Marktplatzadapter. Um Marktplätze mit Artikeln zu versorgen gibt es Tools und Dienstleister am Markt, um diese Thematik für Onlineanbieter auszuüben oder es ihnen generell zu ermöglichen in diesem Marktumfeld mit ihren Angeboten teilzunehmen.
    Ein interessanter Aspekt an unserer Lösung ist der, dass auch Offliner ohne Onlineshops ihre Artikel in Marktplätzen und Preissuchmaschinen platzieren lassen können und “TheBakery” die Order managed, den Orderprozess für den jeweiligen Händler abbildet und ihm seine Orders mit allen relevanten Orderdaten über ein webbasiertes Ordermanagement Tool zur Verfügung stellt.
    “TheBakery” ist derjenige, der die jeweiligen Onlineshops mit Artikeln versorgen kann, um die Sortimente zu erweitern – risikolos ohne die bekannte Waren – und Lagerrisiken, kein Sourcing und besonders keine Ordermanagement-problematiken …. hier liegt der Ansatz von “TheBakery” – wir steuern die Ordermanagementprozesse und deren Supply Chain nicht passiv, so wie es heute gegeben ist, sondern “AKTIV” und darin liegt der wesentliche und weitreichende Unterschied zu den aufgeführten Lösungen.
    “TheBakery” betrachtet den Ordermanagementprozess (oh Gott was für ein Wort … :) OMP im weiteren Verlauf) ganzheitlich und kann dadurch dem Shopanbieter eine höhere Kundenzufriedenheit und effizientere Orderabwicklung ermöglichen.
    Der neue Ansatz der “Bakery” geht von einem “statusgetriebenen” Ordermanagementprozess aus. Jede Order kann in bis zu 90 Status untergliedert werden, je nachdem was der jeweilige Lieferant systemseitig in der Lage ist zu bedienen (sofern er es nicht kann – und dies ist die Mehrzahl) ist “TheBakery” systemtechnisch in der Lage diese Orders auf den kleinsten gemeinsamen Nenner zu bringen. Durch diese Vorgehensweise interessieren “TheBakery” in der “aktiven” Prozesssteuerung nicht diejenigen Orders, welche sauber, den nach vorgegebenen Zeitintervallen nächsten Status erreichen, sondern nur jene, welche nach dem vorgegebenen Zeitfenster “nicht” den nächsten Status erreichen.
    So und nur so ist es möglich “aktiv” in den Ordermangementprozess einzugreifen und die so vermeintliche “Kundenunzufriedenheit” (Anruf beim Consumer Service des jeweiligen Anbieters: wo ist meine Ware, welche ich bei Ihnen vor 3 Tagen bestellt habe) im besten Falle zu eleminieren. Es geht um diejenige Order, welche den nächsten – für einen den Kundenbedürfnissen nicht entsprechenden optimalen Ablauf – darstellt. Diese und genau nur diese Orders sind im Ordermangementprozess zu betrachten und kann durch unsere systemseitig gegebene “aktive Prozesssteuerung” entweder von uns als Dientsleistung oder von jedem Shopanbieter selbst über das “OM-Tool” weiter im OMP getrieben werden. Sollte z.B. der Einstandspreis nicht dem vereinbarten Konditionen entsprechen, wird die Order automatisch auf hold gesetzt und der jeweilige MA des Shopanbieters kann durch eine Mausklick auf einen im “OM-TooL” dargestellten Button die Order zu dem Einstandspreis freigeben und die Order läuft weiter durch Ihre nächsten orderspezifischen Instanzen.
    In Deinem Punkt Produkt-Katalogisierung sind wir in der Lage Produkte kundenspezifisch (shopanbieterspezifisch), katalog- und rubrikengeordnet dem jeweiligen Shop anzubieten, so dass einer reibungslosen Integration des möglichen und verfügbaren (virtuellenen) Sortimentes Rechnung getragen wird. Es liegt beim Shopanbieter genaue katalog- und rubrikenspezifischen Anforderungen zur Verfügung zu stellen, so daß “TheBakery” ihm seine gewünschten Produkte in seinem gewünschten Katalog zuordungsbasierenden zur Verfügung stellen kann.
    @ Jochen > ok, Revolution …. fett :) …. einigen wir uns darauf den ersten Stein zu werfen (bildlich) und eine Vision ins Leben zu rufen und sie auszubauen, zu verfolgen, real werden zu lassen …. nicht mehr und nicht weniger und jeder hat die Chance etwas zu “unternehmen” ( es sei darauf hingewiesen, dass in unserer “business welt” ein wesentlicher Unterschied zwischen managen und unternehmen besteht :-)
    @ all _> Die Digital Natives unserer Zeit schreiben sich keine emails mehr, sondern kommunizieren über Plattformen …. Warum sollen nicht auch der Handel und die Anbieter von Waren über Plattformen kommunizieren und ihre Prozesse effizient und über eine für alle Marktteilnehmer offene Plattform steuern.

  11. Aber da habe ich aber einen ganz spannenden Ansatz einer Lösung die sich „21st Mall“ schreibt. Die scheinen in der IT Branche sehr gut aufgestellt zusein und haben auch alle Backendprozesse durch einen „eHub“ ( so nennen die das ) an Lieferanten/Distributorensysteme gekoppelt und einen Marktplatz im Frontend ! Den Marktplatz habe ich bei ZDNet.de versteckt gefunden, da die wohl in einer Beta-Phase sind. ( IT Marktplatz ) ist dort klein in der Navigation. Ich habe auch dort mal angerufen und mir erzählen lassen, was dort alles VORHANDEN sein soll und das hat sich seriös angehört. Sind zwar eine kleine Bude ( 20 Mann ) aber ganz pfiffisch was ich gelesen und gehört habe und deren Kunden sagen in XING ( Profil von dem GF ) auch ganz positives. Kennt die jemand genauer ?

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