Was bringt das iPad an Impulsen für den (Online-)Handel?

Wie wird das iPad den (Online-)Handel verändern? Das ist eine der spannendsten Fragen momentan im E-Commerce.

Denn schließlich geht es dabei längst nicht nur darum, welche Figur die heutigen Marktteilnehmer auf dem iPad machen, sondern vor allem darum, welche neuen Anwendungsfelder und Einsatzmöglichkeiten sich erschließen lassen und welche neuen Geschäftsmodelle für den E-Commerce erst durch das iPad möglich werden.

Wir möchten dazu gerne eine Debatte in Gang bringen:

  • Was verändert das iPad im E-Commerce?
  • Welche neuen Anwendungsfälle sind vorstellbar – online und offline?
  • Wie wird das iPad das visuelle Shoppingerlebnis verändern?
    (Eine Frage, die uns künftig auch nebenan beschäftigt)
  • Welchen Produktkategorien wird das iPad zum Durchbruch verhelfen?
  • Welche Chance haben browserbasierte Anwendungen gegen iPad Apps?
  • Wie schnell wird sich das iPad durchsetzen?

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Frühere Beiträge zum Thema:



Kategorien:Uncategorized

17 replies

  1. Passt nicht ganz, aber vielleicht zur Einstimmung ganz interessant: Kollege Weiß hat sich (schon mal) ein iPad zugelegt: http://www.neunetz.com/2010/06/04/warum-ich-ein-ipad-mit-wlan-und-16gb-gekauft-habe/

  2. Folgendes Video zeigt wie man spielerisch mit Produkten umgehen könnte:

  3. Was verändert das iPad im E-Commerce?
    Es bricht Denkstrukturen auf, den zum ersten Mal ist ein Gerät am Markt, dem man theoretisch die Ablösung des alten Computers als Internetzugangsmöglichkeit zutrauen würde. Insbesondere diejenigen Unternehmen die „Mobile“ bisher eher stiefmütterlich behandelt haben, entdecken nun auch dort die Chancen. Von daher ist ein weiterer Innovationsschub für E-Commerceanwendungen zu erwarten.
    Welche neuen Anwendungsfälle sind vorstellbar – online und offline?
    – Der interaktive Katalog zum Lesen/Inspirieren auf dem Ipad
    – Ipads als Internetstations in stationären Läden (um online das Sortiment zu durchstöbern oder zu ordern)
    – Virtuelle Bibliothek (Ipad als E-Reader)
    Wie wird das iPad das visuelle Shoppingerlebnis verändern?
    Das ipad zeichnet sich durch 2 Vorteile aus: 1. Bildschirmgröße (deutlich größer als ein fummeliges Smartphone, aber nicht so groß wie die klobigen 16:9 XX-Zöller; 2. Mobilität (kein klobiges Notebook oder Netbook, es liegt gut in der Hand). Von daher ist das erste Mal echtes Shopping auf der Couch möglich. Nachteile sehe ich in der mangelnden Flash-Kompatibilität, da insbesondere Flash prädestiniert ist für visuelles Verkaufen.
    Welchen Produktkategorien wird das iPad zum Durchbruch verhelfen?
    Wie oben beschrieben, Produkte die nicht standardisiert sind, sondern deren Verkauf sich v.a. durch Produkt-Details fördern lässt. Also insbesondere textile Artikel, da dort Details, hochauflösende Bilder, Zoom, 360 Grad etc. notwendig sind um inspirativ zu verkaufen. Als Durchbruch für diese Sortimente sehe ich dass aber nicht an. Wenn dann v.a. Medienprodukten wie Zeitungen, Magazine oder Bücher.
    Welche Chance haben browserbasierte Anwendungen gegen iPad Apps?
    Andere Frage: Interessiert es den Kunden ob er mittels browserbasierter Anwendung oder App zum Ziel kommt. Ich glaube nein. Von daher halte ich Apps für eine „schöne Spielerei“ bzw. alten Wein in neuen Schläuchen.
    Wie schnell wird sich das iPad durchsetzen?
    Das Ipad eignet sich ideal als Einstiegsgerät in die mobile Welt für all diejenigen, die aktuell noch nicht internetaffin sind (z.B. Omas, Eltern, Hausfrauen …). Für diese Zielgruppe ist es aber zu teuer bzw. die Hippness des Gerätes schreckt diese ab. Von daher wird das Ipad wieder mal (nach Blackberry, Iphone etc.) das Statussymbol der digitalen Elite sein und somit nicht unbedingt den Massenmarkt aufräumen.

  4. * Was verändert das iPad im E-Commerce?
    – Die Frage sollte lauten: Was verändert das iPad und seine „Klone“ im E-Commerce?
    Sicher wird das iPad die Benchmark setzen, aber erst in Verbindung mit all der Konkurenz wird im E-Commerce einiges bewegt werden.
    Ich denke dann kommt kein ambitionierter e-Shop mehr um eine Optimierung des Shops drumrum.
    * Welche neuen Anwendungsfälle sind vorstellbar – online und offline?
    – Vorstellbar wäre, das der gute alte Mailorder Katalog wieder neue Fans gewinnt. Ein solcher Katalog gespickt mit vielen interaktiven Details stelle ich mir Interesant vor. Praktisch per klick in den Warenkorb und weiter Blättern…, oder den Katalog via e-Mail an Freunde senden.
    So könnten sich ganz neue Online wie Offline Marketing-Ideen rund um einen Katalog bilden.
    * Wie wird das iPad das visuelle Shoppingerlebnis verändern?
    – Egal ob nun e-Shop oder Katalog. Mit der Zoomfunktion eines iPads wird speziell bei Hochauflösenden Bildern das Shoppingerlebnis im Internet ganz neu definiert. Die User werden mehr Spaß daran haben – allerdings wird das sicher den tot für Flash-Lupen bedeuten.
    Shops die in Zukunft gut erkennbare Buttons sowie klickbare Links haben, auf Mausover und ähnliches verzichen, werden zumindest bei der iPad Fangemeinde E-commerce vielen anderen vorraus sein. Die Usability wird sich meiner Meinung nach noch stärker vereinfachen als sie es ohnehin schon bei den meißten tut.
    * Welchen Produktkategorien wird das iPad zum Durchbruch verhelfen?
    Ich glaube nicht das man da Produktkategorien hervorheben kann. Artikel die man Zoomen muß oder will sind sicher im Vorteil, aber als Durchbruch würde ich das nicht bezeichnen.
    * Welche Chance haben browserbasierte Anwendungen gegen iPad Apps?
    Den einzigen Vorteil der Apps sehe ich im moment in der ständigen Sichtbarkeit.
    Was ich öfter sehe klick ich mehr an. Favoriten im Browser hin oder her. Ich kann mir aber vorstellen das es bald die möglichkeit geben wird Apps als „links“ zu Seiten auf seinem iPad abzulegen welche sich dann im Browser öffnen. Soweit ich jetzt weiß geht das noch nicht.
    * Wie schnell wird sich das iPad durchsetzen?
    Ähnlich wie das Iphone. Es wird seine Zeit brauchen bis auch gebrauchte Geräte für die weniger gut betuchten „erschwingbar“ sind. So war es auch beim Iphone. Nachvolger des iPads in ein paar Jahren werden dann nochmals die Preise drücken und die Konkuzenz wird auch nachrüsten. In 3-5 Jahren werden diese Geräte sicher oft zu sehen sein.

  5. Ich bin ja generell immer offen für neue Ideen, Ansätze und Möglichkeiten aber ich glaube nicht dass das IPad alles so umkrempeln wird wie sich das so mancher denkt oder erhofft.
    Gerne ziehe ich da den Vergleich mit dem Iphone. Natürlich hat es Apple unglaublich Umsatz eingebracht und war bzw. ist ein absoluter Hit. Auch beim Iphone kamen und kommen unterschiedlichste eCommerce Anbieter mit eigenen Apps etc. auf den Markt aber hat sich dadurch was geändert bei den Anbietern? Wer kauft sein 80 Euro T-Shirt übers Iphone?
    Natürlich verkaufen sich Apps – Apps kosten aber auch max. 5 Euro und sind rein digital. Und was sind das dann für Apps? Zu meist Spiele oder eine Anwendung wie das Wetter.
    Visuell gesehen ergeben sich für den User im Vergleich zum noch kleineren Iphone natürlich Vorteile – gegenüber einem Desktop PC aber leider garnicht. 10″ Display was soll man damit anfangen? Reinzoomen, rauszoomen wieder reinzoomen und so geht das dann die ganze Zeit?
    Dadurch dass es bei den meisten wohl im Wohnzimmer liegt wird es evtl. die Internet-Nutzung verstärken – das ist natürlich gut für den eCommerce wie ja auch für alle übrigen Seiten. Aber detailiert sich über etwas informieren und dann auch sofort kaufen ( >3,99 Euro) erwarte ich nicht.
    Also Display größer (15″ min), das ganze dünner sowie leichter (+Flash) und schon hat man wirklich eine Revolution die dem eCommerce hilft.

  6. Eine Produktgruppe, die das iPad ggf. forciert sind Lebensmittel (OK, das löst noch nicht das Logstikthema, aber da gibt es ja auch Ideen http://www.excitingcommerce.de/2010/04/shutl.html ). Warum? Eine der Hauptnutzergruppen für das iPad dürften junge, dynamische, technikaffine Berufstätige sein. Als Zielgruppe also Menschen, die eigentlich keine Zeit dafür haben, noch den leeren Kühlschrank aufzufüllen. Jetzt ergibt sich die Möglichkeit schnell von Unterwegs die notwendigen Bestandteile für das Abendessen, die Freunde etc. zu bestellen.
    Ggf. ist keine Anlieferung (Logistik) notwendig, sondern ich etabliere einen Abholservice.
    Das iPad sagt mir wo der nächste Supermarkt auf dem Weg nach Hause ist, ich bestelle und bezahle online, fahre zum Supermarkt und hole mir dort die fertig zusammengestellte Ware ab – ohne suchen in den Gängen, ohne Warten an der Kasse.
    iPad Apps sind gegenüber browserbasierten Anwendungen insofern im Vorteil, dass sie auch offline nutzbar sind. Solange ein mobiler Onlinezugang (z. B: UMTS) nicht flächendeckend performant verfügbar ist, stellt dies einen erheblichen Vorteil da. Bsp.: Ich aktualisiere meine App am Bahnhof, Flughafen (WLAN) und nutze es im Zug, Flugzeug.
    Entscheidend ist aus meiner Sicht hier die Abdeckung und die Bandbreite, weniger die Kosten (wer sich ein iPad kauft, zahlt auch die UMTS-Flatrate).
    Ich persönlich empfinde das iPad noch als „Spielzeug“, habe daher meine Zweifel, das es sich schnell durchsetzt. Die Funktionen sind doch noch stark eingeschränkt (Surfen, Musik, Bilder, Video). Arbeiten lässt sich damit nicht effizient. Die Stärke wird sich in den Apps zeigen.

  7. Das iPad (das ich gerade unter dem alten Namen iPodTouch nutze) wird ansich gar nichts ändern.
    Warum: durch den großen Bildschirm des iPads ist es ja ansich ein Browser und kein App- Gerät. Zudem fehlt das „mobile“ des iPhones oder des IPodTouch, dazu ist es zu groß.
    ABER mein iPodTouch liegt immer unterm Wohnzimmertisch und wenn was spannendes zB im TV erwähnt wird dann google oder surfe ich das.
    Es wird also ansich nichts ändern, es wird aber dazu führen, daß die Leute schnell auf Tv Werbung reagieren denn viele die das iPad nutzen werden Leute sein die keinen PC nutzen zB 40+
    Also mehr Potential für ecommerce, liveshopping und spontankauf
    Evtl also doch ein Einfluss aber eben anders
    von meinem iPod gesendet ;)

  8. Das iPad wird nur indirekt Dinge verändern – damit aber möglicherweise kräftig.
    Sehr viele Interaktionsmuster, die es bisher schon gibt, könnten damit eine stärkere Verbreitung und Nutzung erfahren. Das iPad senkt an vielen Stellen die Hemmschwellen zur Nutzung und kann genau dadurch zu echten Verhaltensänderungen führen.
    Beispiele:
    – Wer bisher Papier-Kataloge mochte, der mag vielleicht auch einen blätterbaren Katalog auf dem iPad. Am Rechner geht das zwar schon lange, ist aber bei weitem nicht so komfortabel. Und wer nimmt schon seinen Computer mit ins Bett? Bei einem Katalog würde man vielleicht auch mal dort gemütlich blättern – und auch mit dem iPad ist das denkbar.
    – Online-Mediennutzung wird steigen. Wer bisher immer noch seine CDs und DVDs im Regal haben wollte, der lässt sich durch den Komfort des iPads vielleicht zu einem Wechsel weg von physischen Datenträgern überreden.
    – Der Spontankauf vor dem Fernseher wird wahrscheinlicher. Während viele Fernseh-Hersteller aktuell Internet-Funktionen in ihre Geräte einbauen mag für viele ein „normaler“ Fernseher + iPad die attraktivere (und oft günstigere) Variante sein. Das hat viele Vorteile, denn während der Medienwechsel von TV auf Online oft misslingt (man muss sich ja die URL merken) kann der Medienwechsel hier viel schneller gelingen. Speziell im Handel kann damit Multichannel-Marketing noch attraktiver werden.
    Wie schon gesagt, all das geht prinzipiell auch jetzt schon, aber die Macht der Einfachheit sollte man nicht unterschätzen. Es macht einen enormen Unterschied, ob nur Nerds zu etwas in der Lage sind oder ob das jeder kann.

  9. Passt ganz gut:
    http://www.mediafuturist.com/2010/06/vid-what-a-small-child-ipad.html
    Video eines Kindes, welches das Ipad nutzt.
    Zentrale These des Autors (Gerd Leonhard):
    „… the iPad altogether is a different way of ‚computing‘. GUI becomes NUI (natural user interface) …“

  10. Vielen Dank allen Kommentatoren! Zum Teil echt super Ideen und Denkanstöße – und durch die unterschiedlichen Perspektiven wie immer extrem lehrreich :-)
    Wie sieht es mit den neuen Navigations- und Surfmöglichkeiten (jenseits der Blätterfunktion) aus? Was ist neu und anders und wie und wo lässt es sich nutzen?
    @Roland Gerade im Bereich Produktkonfiguration und Individualisierung erwarte ich mir wesentliche Impulse, 3D-Navigation sollte auf dem iPad weitaus intuitiver möglich sein. Gerade der Einrichtungsbereich sollte erheblich profitieren.
    Ich finde, vieles geht noch nicht weit genug. Was wären wirklich spektakulär neue Anwendungen, die auf einem Gerät wie dem iPad nun vorstellbar wären?

  11. Das iPad wird ALLES ändern. Es ist eine vollkommen neue Geräte-kategorie, irgendwo zwischen Blackberry, stationärem Rechner, Laptop. Es hat also zunächst den Hardware-Markt kreativ neu strukturiert. Es wird aber nicht so sehr alles ändern, weil sich jetzt neue Anwendungen ergeben, weil Apps aufkomen und sich durchsetzen oder aber weil Händler jetzt alles anders und neu machen müssten – was sie meiner Meinung nach weder müssen noch werden, das sogar eher weniger als vorher. Denn mit dem iPad kann ich ja konventionelle Shops jetzt nutzen, was mit iPhone oder Blackberrys nicht geht.
    Es wird vor allem alles ändern, weil es den Anwender entscheidend ändert und ihm ganz neue Zugänge zum Netz eröffnet in einem neuen Mix der Anwendungen und in einem vollkommen neuen Erlebnis der Netz-Nutzung. Schon das taktile feeling unterscheidet sich kategoriell von dem mit dem Rechner. Und die Nutzungmöglichkeit wird unversaler denn je, whenever, wherever.
    Nach etwas über 4 Wochen Nutzung des iPads erlebe ich das an mir immer deutlicher. Als nächstes werde ich das Smartphone austauschen, gegen eines, mit dem ich telefonieren und SMS schreiben kann und mehr nicht. Was Aple vielleicht nicht gesehen hat, ist, dass das iPad so vielleicht das iPhonen kannibalisieren wird … Denn beides nebeneinander braucht man, glaube ich, nicht

  12. Ach Peter
    nicht jeder ist wie du ;)
    Ich bleib dabei: das ipad ändert nur eins: noch schneller überall brower internet.
    Aber nicht wegen dem iPad sondern weil sich diel Leute gewöhnen always in zu sein
    Zudem sind die iPhone Androiden Pads die Vorhut der Clouds
    Da die Dinger nur noch Browser sind werden unsere desktops in der Cloud liegen.
    Im Flugzeug nach sonstwo kann man dann aufm Bildschirm vor einem an seiner präsi arbeiten die irgendwo im Netz liegt
    Aus

  13. @Jochen Ja es wird wohl Einfluß drauf nehmen – aber wohl weniger aus Kunden-Sicht dafür ist der Bildschirm einfach zu klein. AReality geht ja auch nicht.
    3D-Navigation könnte mit dem Ipad tatsächlich weitaus intuitiver gehen das stimmt. Da kommen wir aber an den Punkt der Kompatilität und damit zum eigentlichen Einfluß: Auf die Anbieter. Wie auch wir hat z.B. auch Spreadshirt, PosterXXL, Designskins, Julie&Grace, Pearlfiction etc. den Konfigurator in Flash aufgebaut. Sollte sich das Ipad wirklich in Deutschland so gut etablieren wird Flash aus dem Umfeld verschwinden (müssen). Aber das wird alles nicht von heut auf morgen passieren.

  14. Das ipad hat für mich persönlich folgende drei Vorteile:
    1. Sofort On
    Was mich am meisten an „Normalen“ PCs, Laptops etc. stört, ist dass vom Einschalten bis fertigen Startbildschirm meist 1-2 min vergehen. Meiste gehe ich dazu sogar noch aus dem Zimmer und mache was anderes. Die Funktion (Ruhemodus und damit ständiger Standby) nutze ich bei meinen PCs kaum, wegen des höheren Stromverbrauchs. Das Ipad ist also auf Knopfdruck betriebsbereit und ermöglicht damit – zum ersten Mal – wirklich „spontanes und komfortables Ins-Internet-gehen“.
    2. Mehr Haptik
    Haptik ist ja etwas dass mit PCs etc. kaum in Verbindung gebracht wird, da wir immer eine Maus, Tastatur brauchen um unsere Befehle auszuführen. Wir steuern quasi ein Gerät, welches für uns die Befehle ausführt. Beim Ipad (und somit allen Touchscreens) wird diese Ebene ausgeschaltet. Man hat das erste Mal das Gefühl selbst aktiv etwas anzugehen (psychologischer Faktor, der aber nicht ganz unwichtig ist). Es macht also Spass.
    3. Überall-hin-tragbar.
    Nun ja der PC ist nunmal fest an seinem Platz. Note/Netbooks ermöglichen eigtl. die unbegrenzte Mobilität, haben aber meist einen Nachteil. Um vernünftig mit Ihnen zu arbeiten braucht man eine ebene Unterlage (wegen der Klapp-Bauart). Das mag auf der Couch und den eigenen Beinen noch gehen, doch wer schon mal versucht hat im Bett mit Notebooks ins Internet zu gehen, weiss was ich meine. Das Ipad hat diese Probleme nicht, den es benötigt nicht eine ebene Unterlage und ist damit in seinen Einsatzmöglichkeiten noch flexibler und handelbarer.
    Alle Vorteile beziehen sich aktuell auf das Ipad sind aber prinzipiell auf alle Gerätetypen dieser Art (Tablets) übertragbar.
    Das Ipad wird seinem User eine noch längere Internetaufenthaltsdauer bescheren, da es die Möglichkeiten erweitert ins Internet zu gehen. Insbesondere spontane Internet-Sessions (z.B. in der Werbepause vorm TV, schnell mal die richtige Antwort bei Wer-wird-Millionär-googeln, aufm WC die Zeitung lesen, … ) Auf diese Art der Nutzung sind dann auch entsprechende Anwendungen denkbar.

  15. Nochmals vielen, herzlichen Dank für die weiterführenden Gedanken!
    Meine beiden favorisierten Produktkategorien, die der iPad (bzw. Tablets im allgemeinen) komplett verändern werden, sind Mode und Möbel.
    Manche spekulieren ja schon, dass Apple noch weitaus stärker in den E-Commerce, und hier speziell in den Modemarkt einsteigen könnte. (Nötig wärs, wenn man sieht wie navigationstechnisch rückständig hier noch operiert wird.)
    Ich kann mir vorstellen, dass Möbelhäuser iPad-Anwendungen anbieten werden, mit denen man zuhause schnell und intuitiv seine Wohnung erfassen kann – und dann im Möbelhaus mit der vorkonfigurierten Wohnung die besichtigten Möbelstücke kombinieren und einpassen kann.
    Ich kann mir überhaupt vorstellen, dass das iPad dem stationären Handel wesentliche Impulse geben wird, weil sich das On- und Offline-Erlebnis so wunderbar intuitiv vereinen lässt, wenn die Kunden ein sehr schnelles, handliches Gerät dieser Größe mitführen können bzw. zur Verfügung gestellt bekommen.
    Aber selbst (Versicherungs-)Vertreter werden von dem Gerät profitieren, weil das iPad eben nicht mehr nach Computer aussieht und man damit en passant Dinge zeigen, aber genauso niederschwellig Daten erfassen kann.
    Was gäbe es noch für Anwendungen im stationären Bereich?

  16. Cool wäre es, wenn ein Rock flattern würde, wenn man das iPad bewegt. Oder wenn sich ein Schuh wie beim laufen biegen würde. Oder wenn man unter einen Rock gucken könnte, wenn man das iPad falschrum hält und von unten drauf guckt. ;) Wäre natürlich auch mit einer Tasche oder anderen Gegenständen denkbar… man bewegt das iPad drumrum und sieht so den Gegenstand aus allen Richtungen. Bei einem Möbelstück, z.B. eine Stehlampe, könnte man so komplett um das Möbelstück herum laufen und es in voller Größe betrachten. Den oberen Teil sieht man nur, wenn man das iPad oben hin hält, den unteren Teil sieht man, wenn man das iPad auf Kniehöhe hält. Je näher man rangeht, desto näher zoomt man ran. Ein bisschen so, als würde im Dunkeln stehen und einen Gegenstand mit einer Taschenlampe anleuchten und immer nur einen Ausschnitt sehen.
    Ansonsten glaube ich nicht, dass das iPad so viel neues bringt. Allerdings bin ich auch jemand, der schon seit Jahren das MacBook fast ausschließlich auf dem Sofa nutzt oder morgens mit dem Android-Phone im Bett liegt und bei Vente Privee einkauft oder das MacBook neben dem Herd in der Küche stehen hat. Ich werde aber auch auf dem Sofa weiterhin das MacBook vorziehen, da mir die Tipperei auf dem iPad zum umständlich ist und ich viel zu viel tippe und weniger nur surfe.
    Für konservativere PC-Nutzer eröffnet sich aber wahrscheinlich eine ganz andere Nutzungsart, eben weil sie plötzlich Fernsehen und Internet gleichzeit machen können. ;)
    Für mich ist die mobile Nutzung vom Smartphone viel spannender, gerade auch weil es eine Kamera und GPS hat. Und weil man das iPad eben doch nicht immer überall hin mitnimmt.

  17. iPad bringt neue Impulse fr den Online-Handel

    Vor einigen Tagen das das exciting commerce blog die Frage gestellt, was das iPad an Impulsen fr den (Online-) Handel bringt. Zugleich hat der Autor Jochen Krisch dazu aufgerufen, sich mit eigenen Kommentaren zu beteiligen (natrlich gab es …

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