SEO-Debatte: J. C. Penney am SEO-Pranger der NY Times

Von Jochen Krisch und Marcel Weiß

SEO – oder: Sie wissen immer nocht nicht, was sie tun. In den USA haben inzwischen selbst die Mainstream-Medien den SEO-Sumpf für sich entdeckt.

Die New York Times prangert die SEO-Praktiken des US-Handelsriesen J.C. Penney an ("The Dirty Little Secrets of Search"):

"Mr. Pierce described the optimization as the most ambitious attempt to game Google’s search results that he has ever seen.

“Actually, it’s the most ambitious attempt I’ve ever heard of,” he said. “This whole thing just blew me away. Especially for such a major brand. You’d think they would have people around them that would know better.”"

Die Online-Profis von J.C. Penney waren natürlich ahnungslos:

"Wir wussten von nix!", "Der Dienstleister war böse!", "Wir haben quasi gar nix damit verdient!"

Im Original klingt die Ahnungslosigkeit so:

“J. C. Penney did not authorize, and we were not involved with or aware of, the posting of the links that you sent to us, as it is against our natural search policies,” Ms. Brossart wrote in an e-mail."

Und irgendwoher kommt einem die Situation, in der sich J.C. Penney gerade befindet, bekannt vor:

"Adding to the company’s woes is the demise of its catalog business. Penney has phased out what it called its Big Book and poured money into its Web site. But so far, the loss of the catalog has not been offset by the expansion of the Web site. At its peak, the catalog brought in about $4 billion in revenue. In 2009, the site brought in $1.5 billion."

Und man muss sich beim Thema SEO auch keinerlei Illusionen hingeben. Ohne unlautere Methoden geht so gut wie nichts:

"In commercial searches, Google’s results are really polluted. My own personal experience says that the guy with the biggest S.E.O. budget always ranks the highest.”

To Mr. Stevens, S.E.O. is a game, and if you’re not paying black hats, you are losing to rivals with fewer compunctions."

Mehr zu den SEO-Praktiken und den üblichen Ausreden auch in diesem Interview.

Frühere Beiträge zum Thema:



Kategorien:Shopboerse

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1 Antwort

  1. Hier wird immer von riesigen SEO-Budgets geredet. Mir stellt sich dann aber die Frage, wie die komplette Profit-/Loss Rechnung von so ner Kampagne aussieht. Klar, die Klicks sind dann kostenlos, aber wenn die Kampagne vorher Mios gekostet hat, relativiert sich das wieder. Mich wuerde mal ne komplette Kalkulation so ner Kampagne interessieren. Aber egal ob SEO oder SEA, wenn man sich mit tausenden anderen Anbietern um dieselben Keywords streitet, wird es immer teuer. In der Niesche liegt der Erfolg. :-)

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