Samwer Report: Kinnevik steckt € 93 Mio. in Möbelprofi & Co

Der aktuelle Hauptkapitalgeber der Samwer-Brüder, die schwedische Beteiligungsgesellschaft Kinnevik, hat heute morgen ihren neuen Samwer Report Quartalsbericht veröffentlicht.

Nach den 92,5 Mio. Euro im letzten Quartal gabs auch in diesem Quartal wieder 93 Mio. Euro für die Samwers (PDF). Nach Zalando will Kinnevik nun auch das Wachstum von Möbelprofi finanzieren:

"During the third quarter, Kinnevik signed agreements to make direct investments totaling SEK 843 m (ca. EUR 93 m, eigene Umrechnung) in Rocket's portfolio companies.

The investments comprise both newly started companies as well as additional financing to existing companies as the online retailing companies Dafiti in Brazil and Lamoda in Russia, as well as in Glossybox, a company that provides services for beauty products.

Moebelprofi2011n

Kinnevik has also signed an agreement for direct investment in Möbel Profi, a company that was started in 2009 to conduct e-commerce in furniture, with an initial focus on the German market.

During the third quarter, the additional funding of Zalando was finalised. Zalando started its operation in 2009 and over the past 12 months has launched online stores in Netherlands, France, the United Kingdom, Austria, Italy and Switzerland. The company intends to continue its expansion geographically and through increasing its range of footwear, fashion and accessoires."

Die Bewertung von Zalando soll zuletzt bei über 1 Mrd. Euro gelegen haben. Kinnevik hat im Jahr 2011 bisher knapp 225 Mio. Euro in Samwer-Startups investiert, knapp die Hälfte davon in die Zimmervermittlung Wimdu.

Frühere Beiträge zum Thema:



Kategorien:Samwer Report, Shopboerse

  1. So langsam glaube ich immer mehr, dass da jeder Euro gut angelegtes Geld ist. Diese ganzen Samwer-Projekte sind mittlerweile in der Summe so gross geworden, dass es ohne Ende Synergien gibt und im Ganzen auch sowas wie eine Einkaufsmacht entsteht. Und so werden selbst Dinge, die am Anfang wenig bis gar nicht profitabel waren durch die enormen Skaleneffekte am Ende wirtschaftlich. Es wird dann auch nicht mehr lange dauern, bis die Top-Einkaeufer der etablierten Handelshaeuser samt ihrer Kontakte zu Zalando & Co. wechseln und dann bekommen die Platzhirsche ernste Probleme.

  2. Das FP Commerce seit Anfang des Jahres rote Zahlen schreibt, sollte denen bewusst sein.
    Die Retourenquote liegt bei knapp 40 Prozent.

  3. Samwer steht ja inzwischen immer für Kopie, bei FP Commerce die amerikanische Variante der CSN Stores, inzwischen ja Wayfair.

  4. @insideoutsideroll… wo kommt die info her? ich wundere mich vielmehr, warum wein-fachhandel nicht launcht. sollte im mai passieren! http://www.wein-fachhandel.de/

  5. Es geht hier aber offensichtlich bei keiner Unternehmung von schnelle Profitabilitaet sondern um Market-Share, wie langlebig dieser auch immer im Zeichen des Internets ist, aber wenn man erst mal fuer groessere Teile des deutschen Online-Umsatzes steht, hat man eine gewisse Marktmacht und kann Konditionen besser verhandeln, was schon bei DHL losgeht. Es macht durchaus einen Unterschied, ob man 3,20 oder 2,20 fuer ein Paket bezahlt und das geht nur ueber die Menge und solche Konditionen werden fuer den kompletten „Samwer-Konzern“ verhandelt. Geht weiter beim Einkauf, es macht einen extremen Unterschied, ob Du 2000 Paar Schuhe bestellst oder 20.000. usw.
    Irgendwann wird das alles auch profitabel.

  6. Geld schiesst Tore. So ist es im Fussball und nicht anders ist es im Web. Wer heutzutage noch denkt, das Kopf Kapital schlägt ist wirklich schief gewickelt. Kopf ist Kapital und Kapital braucht man um wirklich erfolgreich zu sein. Der Verdrängungswettbewerb im Web nimt imer weiter zu und Claims werden heutzutage nicht mehr nur mit guten Ideen abgesteckt.

  7. @Claus: Sobald sich jemand findet, der Kleiderschränke, Anbauwände oder Polstermöbel für 3,20 Euro transportiert, werde ich auch Möbelverkäufer. Die echten Transportkosten können am Markt leider nicht durchgesetzt werden, weshalb dieser Bereich ein Zuschussgeschäft bleiben wird, der sich nur für große Ketten „lohnt“, die eCommerce als verlängertes Schaufenster für Ihre Möbelhäuser nutzen.

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