Group Commerce holt $21 Mio. für Shoppinglösung für neue E-Commerce-Modelle

Von Marcel Weiß

Wie sieht die nächste Generation von Shoppingsystemen aus? Group Commerce hat für seine Shoppingplattform für neue E-Commerce-Modelle 21 Mio. Dollar in einer neuen Finanzierungsrunde erhalten. Insgesamt belaufen sich die Investitionen in das Unternehmen damit auf 39 Millionen US-Dollar.

Group Commerce bietet seit dem Launch 2010 eine White-Label-Lösung für Groupon-ähnliche Deals an, die sich vor allem an Publisher richtet, zu denen in den USA zum Beispiel The New York Times und CBS Local zählen. In Richtung Plattform und White-Label-Anbieter soll es für Group Commerce auch weitergehen. GigaOm:

"While the company’s vision was always to enable multiple forms of e-commerce, the new funding will help develop its platform to support potentially everything from flash sales to subscription commerce to other kinds of commerce opportunities."

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Laut Group-Commerce-Mitgründer Jonty Kelt waren die Group Commerce einsetzenden Händler zu 85 Prozent lokaler Natur.

Im Segment der Infrastrukturbereitstellung besonders für den lokalen Bereich große Wachstumspotenziale, unabhängig davon, ob Group Commerce oder einem anderen Unternehmen damit der große Durchbruch gelingen wird.

Denn welcher Inhaber eines lokalen Geschäfts kann und will schon Ressourcen für eine technische Umsetzung von Groupon-ähnlichen Deals bis Abo-Modellen bereitstellen? Gleichzeitig dürfte die Nachfrage bei Händlern nach der Implementierung solcher Erlösmodelle eher steigen, während nicht jeder bereit ist, einen Großteil des Umsatzes mit einem Rundumanbieter wie Groupon zu teilen. Wer es schafft, diese Gruppe vom eigenen White-Label-Angebot zu überzeugen, könnte im nächsten Schritt wieder auf Aggregationsebene neue Distributionsmodelle einführen und einen Plattform-Mehrwert mit angebundenen Lock-in-Effekten erzeugen.

Einfach zu bewältigen ist das Segment allerdings nicht. Groupon etwa ist mit seinem vielversprechenden Self-Serving-Ansatz 'Groupon Stores' vorerst gescheitert. Wie in vielen solcher Fälle, die man dieser Tage beobachten kann, dürfte auch hier neben der Umsetzung besonders das Timing enorm wichtig sein.

Was heute noch zu früh ist, kann in fünf Jahren schon zu spät kommen.

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Kategorien:Die neuen Tools, Facebook

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