Wunsch-Brautkleid: Was braucht ein Online-Marktplatz?

"Frauen als Zielgruppe, das ist hoch spannend. Es gibt viel zu wenig Webangebote im
Internet, die für Frauen maßgeschneidert sind."

Bei bootstrapping.me gibt Fabian Westerheide seit Anfang des Jahres spannende Einblicke und Hintergrundinfos in die Gründung und die Aufbauphase von Wunsch-Brautkleid.

Kürzlich ein erstes Zwischenfazit nach 12 Monaten ("Selber bauen oder andere um Hilfe fragen?"):

Wunschbrautkleid

"Wie sehe ich es nun knapp 12 Monate
später? Ich denke, dass unser Weg weiterhin der richtige für unser Team
war. Damals wussten wir nicht, wie groß der Markt ist, wie die Kunden
reagieren würden und was das Potential ist.

Jetzt – mit diesem Wissen –
wäre ich vielleicht eher an Team Europe oder anderen Company Buildern
ran getreten. Hätte gesagt: Hey! Großer Markt, cooles Team, klasse Idee – wollen wir zusammen was machen? Das wäre sicherlich eine Option gewesen. Jetzt ist es zu spät.

Ein Inkubator reizt mich bis heute
nicht. Wir sitzen derzeit bei FoundFair im Büro und zahlen dafür. Andere
Startups haben Shares abgegeben, bekommen dafür ebenso ein Büro und
unregelmäßige operative und strategische Hilfe.

Sicherlich gut für
Teams, die kein eigenes Netzwerk haben. Wir haben jedoch ein guten
Zugriff auf das Deutsche Internetnetzwerk (Investoren, Entwickler,
Experten) und müssen uns dies nicht noch “einkaufen”."

Unlängst hatten wir beschrieben, wie Etsy das Thema Hochzeit angeht – und im letzten Mai
stand MarryJim im Fokus ("Wenn Frauen ihr Brautkleid online finden könnten").

Einen Marktplatz ins Laufen zu bekommen, zählt sicherlich zum Schwierigsten, was man sich als Online-Gründer antun kann. Oder anders formuliert: Es braucht ein hohes Maß an Online-Kompetenz und Professionalität, um einen Marktplatz erfolgreich zu etablieren.

Im Rückblick spannend auch das Webschorle-Interview. Im letzten Sommer sprach Fabian Westerheide noch aus VC-Sicht über Geschäftsmodelle, Finanzierungs- und Bewertungsmodelle:

Frühere Beiträge zum Thema:



Kategorien:exceed, Frauenmaerkte

  1. —cite—
    Einen Marktplatz ins Laufen zu bekommen, zählt sicherlich zum Schwierigsten, was man sich als Online-Gründer antun kann.
    —cite—
    Und ist m.E. meistens sogar die falsche Entscheidung. ;-)
    Ist wenn überhaupt ein Schritt, nachdem man bereits erfolgreich Reichweite aufgebaut hat.
    Zuvor ist es viel einfacher, sinnvoller und ertragreicher/weniger kostenintensiv mit einem eigenen Onlineshop zu starten.
    just my five cents.

  2. Stimme Peter zu, denn so neu ist das ganze Brautmoden-Ding jetzt nicht!
    Es gibt seit Jahren einen großen Markt.
    Mir fällt dazu nur ein „alles nur geklaut“ – also im Bezug auf die aussage „Einen Marktplatz ins Laufen zu bekommen“ ;)
    Zukünftig werden diese Märkte eh wegbrechen, da vermehrt billige Import Kleider gekauft werden und die verkauft keiner mehr – trash the dress.
    Viele Erfolg!

  3. Viel Spaß mit den armen Frauen die den Schrott geschickt bekommen, der ihnen als toll suggeriert wird. Die sourcen überall, haben aber weder Ahnung von Brautkleidern, noch haben sie irgendwelche Qualitätskontrollen.
    Da hilft kein 10% Gutschein um die negative Presse loszuwerden.
    Und im Moment ist das Ding nix anderes als ne Tauschbörse für alte Kleider, die sie mit 9,90 pro Kleid monetarisieren und ein öffentliches Telefonbuch für stationäre Brautkleidhändler.
    Das Gründerteam besteht aus nem Investment-Typen, der noch nie nen E-Commerce wirklich gebaut hat und nem CTO der sowohl bei Home 24 nach 3 Monaten sang- und klanglos entlassen wurde, als auch danach als Mitgründer den ach so erflgreichen ChicChickClub gegen die Wand gefahren hat.
    Freu mich auf die nächsten Storys….

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