Amazon Deutschland wächst 2014 auf 11,9 Mrd. Dollar

Amazon hat in den Geschäftsunterlagen für 2014 auch wieder Umsätze für den deutschen Markt ausgewiesen. Demnach ist das Deutschland-Geschäft 2014 von 10,5 Mrd. Dollar auf 11,9 Mrd. Dollar gewachsen:

amazon2014dDa der Dollarkurs zwischenzeitlich gesunken ist, dürfte das Wachstum währungsbereinigt über den 13,1% gelegen haben, die sich aus dem Quotienten der Dollarwerte ergeben, und eher wieder in Richtung der Vorjahreswerte von 20% gegangen sein.

Für das gesamte internationale Geschäft weist Amazon ein Wachstum von 12% bzw. währungsbereinigt von 14% aus; das US-Geschäft ist 2014 um 25% gewachsen, Amazon insgesamt um 20%.

Bemerkenswert ist, wie Amazon – speziell auf dem US-Markt – die Service-Erlöse gesteigert hat („Amazon läuft Ebay 2014 erstmals erlösseitig den Rang ab“).

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Kategorien:Amazon

8 replies

  1. Szenario 2: Und wenn es Amazon x Jahren gar nicht mehr gibt?

    Schauen wir uns mal das Wachstum von Amazon der letzten zwei Jahre an:
    Umsatz steigt um 45,66%
    Fulfillment Kosten steigen um 67.72%
    Marketing Kosten steigen um 79,90%
    Technologie und Kosten für Inhalte steigen um 103,22%
    Administrative Kosten steigen um 73,21%
    Die gesamten operativen Kosten steigen um 80,38%

    …das heißt die operativen Kosten steigen fast doppelt so stark wie die Umsätze. Auch wenn Prime etc. exzellente Services sind, muss sich doch die Frage stellen ob Amazon nicht zuviel ausgibt (und hier spreche ich nicht von Flops wie dem Fire Phone oder den Elements Windeln) sondern operative Ausgaben. Spannend wird jetzt ob es Amazon gelingt auch im nächsten Quartal einen Gewinn auszuweisen. Ferner ist spannend ob es Amazon weiterhin gelingt Fremdkapital aufzunehmen. Moodys rated Amazon mit Baa1, dieses Rating ist nur drei Ränge über einem Junk/Non Investment Rating.

    Fände es mal spannend über folgendes Szenario nachzudenken… Amazon schafft es nicht auch den letzten „Partner“ und Mitbewerber auszuspielen, sondern geht am Ende den selbstgeschaffenen Weg konsequent zu Ende = Hohe operative Kosten, niedrige operative Marge, Hohe Investments + Abschreibungen in AWS-Infrastrukturen die durch die niedrigen Margen nicht getragen werden (sowie hoher Wettbewerb in einem Commodity Bereich durch Microsoft, Google etc.), keine Fremdfinanzierung oder extrem hohe Fremdfinanzierungskosten, kein Anschluß an die rasante Mobil und App Infrastruktur da eigene Hardware nicht durchsetzbar war…

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