Und Boxed holt sich nochmal 111 Mio. Dollar – aus Japan

Immer noch unvorstellbar, dass sich eine Rewe- oder eine Lidl-Gruppe für 111 Mio. Dollar an einem aufstrebenden Online-Player wie Boxed beteiligen würde. Nicht so die japanische Aeon-Gruppe, die kürzlich groß eingestiegen ist:

„Boxed, the company that delivers bulk-sized groceries, today announced the company has raised $111 million in its latest funding round, led by Aeon Co. Ltd, Japan’s largest retailer by sales and one of the nation’s largest grocers.

With this round, Boxed will knowledge-share with Aeon on logistics, robotics, AI-driven data usage and accelerate Aeon’s digital transformation. The two companies will also explore further collaboration on technology and business models.

Joining Aeon in the latest round are the Alpha Square Group, CDIB Capital, consumer technology investor Gabriel Naouri and existing investors.“

Bereits 2015, noch vor der ersten $100 Mio. Runde, hatten wir uns gefragt: „Boxed oder Prime Pantry: Wer versorgt uns mit Haushaltsprodukten?“ und seitdem immer wieder über Boxed berichtet („Boxed und die Leidenschaft für Klopapier“).

Denn Boxed hat nicht nur eine faszinierende Gründerpersönlichkeit, sondern versucht den Bereich wirklich voranzutreiben mit spannenden Ansätzen, u.a. in Logistik und Fullfilment:

So versucht sich Boxed wie Chewy und andere Online-Aufsteiger, in den USA von Region zu Region vorzuhangeln, um die Kosten zu dämpfen und den gestiegenen Ansprüchen an die Zustellung gerecht zu werden.

Obwohl die Finanzierung schon etwas zurückliegt und trotz einer interessanten Story in der New York Times („Amazon’s Ripple Effect on Grocery Industry: Rivals Stock Up on Start-Ups“), ist Boxed hierzulande kein Thema.

Ganz anders als in den USA, wo Boxed nach der Shoptalk- auch auf der Groceryshop-Konferenz Ende Oktober wieder groß vertreten sein wird – gleich nach Instacart.

Speziell die Foodbranche und der Lebensmittelhandel sollten sich intensive Gedanken machen, wie sie ihre Produktangebote in Services umbauen können. Und so mancher macht das ja schon („Dr. Oetker testet Juit als Food-Service für Fertiggerichte“).

Frühere Beiträge zum Thema:



Kategorien:Food

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.

%d Bloggern gefällt das: