Pick8Ship mit neuen Perspektiven für die Logistik von morgen #disrooptive

Warum schlicht und zeitgemäß, wenn es auch aufwändig und kompliziert geht? Das scheint die Devise in der (Paket-)Logistik zu sein, die zu anderen Zeiten und unter anderen Umständen entstanden ist und angesichts steigender Paketfluten noch auf ihren „Container“-Moment wartet.

In der Logistik ist Umdenken angesagt, um den steigenden Erwartungen gerecht zu werden. Und in nächster Zeit wollen wir verstärkt alternative Ansätze vorstellen („Exchanges #208: 10 Hypothesen für die Logistik von morgen“). So zeigt Pick8Ship beim ersten Disrooptive Demo Day am 22. November in Hamburg, wie ein alternatives Logistiksystem aussehen kann:

Auf der Website führt Pick8Ship nochmal sehr plastisch vor Augen, was in der Paketlogistik aktuell so alles im Argen liegt:

  • Geht E-Commerce Logistik auch ohne Karton und Verpackungsmüll?
  • Muss ich wirklich 100 Stunden pro Jahr Karton falten, binden und entsorgen?
  • Geht Pakete Abgeben auch ohne Verpacken und Schlangestehen?
  • Braucht es wirklich 30 Handling Schritte um eine Sendung zu verschicken?
  • Gibt es einfachere Wege eine Sendung zu verpacken?
  • Braucht es ein USD 160 Mio Investment und 34’000m2 um 30’000 Pakete pro Stunde zu sortieren?
  • Ist es nötig täglich bis zu 10 Millionen Pakete in Deutschland 5-10 mal von Hand zu stapeln?
  • Gibt es kein besseres System Pakete in einen Lieferwagen zu laden?
  • Kann man Sendungen nicht einfacher tragen?

Für uns ist Pick8Ship eines der spannendsten Startups der letzten Jahre, weil es sich von überkommenen Vorstellungen löst und Logistik radikal neu denkt:

Nachdem sämtliche Patente gesichert sind, präsentiert sich Pick8Ship am 22. November erstmals der Öffentlichkeit. Pilotpartner aus Handel und Industrie sind ebenso willkommen wie potenzielle Investoren, die die Logistik von morgen aktiv gestalten wollen.

Siehe auch In eigener Sache: Exciting Commerce goes #disrooptive

Frühere Beiträge zum Thema:



Kategorien:disrooptive

  1. Erst mal vielen Dank, dass nun konkrete Ansätze genannt werden, wie Logistik anders aussehen könnte und wer die Idee hat.

    Da die Seite nicht wirklich aussagekräftig ist und mehr Fragen stellt als Antworten gibt, würde ich gerne klären, ob ich das Konzept richtig verstanden hab:
    1. Ich verpacke das Produkt im Fulfilment-Center in die Mehrwegverpackung.
    2. Ich verlade auf das Fahrzeug, welches mit einer Art automatisierter Sortierung und Regalierung ausgestattet ist.
    3. Ich liefere mit diesem Fahrzeug direkt (ohne HUB-Berührung) beim Kunden aus. Dort packe ich im Beisein des Kunden (oder vorher) das Produkt aus uns übergebe es unverpackt.
    4. Ich nehme die Leerverpackung mit und fahre sie mit dem selben Fahrzeug (oder einem dazugekommenen Fahrrad?) wieder zurück zum Fulfilment-Center.

    Habe ich den Prozess soweit richtig interpretiert?

  2. nicht ganz, aber wir werden das Konzept in nächster Zeit ohnehin noch ausführlicher vorstellen. Dann dürfte einiges klarer werden.

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