Amazon schließt sich Googles „Universal Commerce Protocol“ an

Gut drei Monate nach der großen Ankündigung ist beim Universal Commerce Protocol (UCP) von Google, Shopify & Co. nun auch Amazon mit an Bord:

„Amazon, Meta, Microsoft, Salesforce, and Stripe are now a part of the Universal Commerce Protocol (UCP) Tech Council, the technical body that steers the open standard for agentic commerce – how AI agents work with businesses. They will join founding Tech Council members Google, Shopify, Etsy, Target, and Wayfair.

With today’s additions, the industry is converging on UCP as the single open standard for agentic commerce, benefiting businesses and consumers alike.“

Dass sich der Google-CEO höchstpersönlich für das UCP ins Zeug gelegt hat, scheint sich also gelohnt zu haben.

Das UCP Tech Council, das die wesentlichen Weichenstellungen trifft, hat jetzt 16 Sitze:

  • Google und Shopify halten mit jeweils vier Sitzen die Hälfte davon.
  • Der (Online-)Handel bleibt mit Wayfair und Target weiter stark unterrepräsentiert.
  • Bezieht man Amazon und Etsy mit ein, kommt er auf ein Viertel der Sitze.
  • Keine Rolle spielen weiter europäische und asiatische Unternehmen.

Spannend sind auch die Themen, mit denen sich das Gremium befasst. Im Fokus steht die eindeutige Nutzeridentifikation. Regelmäßig diskutiert wird außerdem der Umgang mit Treueprogrammen, Retouren und Produktverfügbarkeiten (im stationären Kontext).

Hier gehts zu den Sitzungsprotokollen.

Ausführlich haben wir uns mit dem Universal Commerce Protocol, das Google dem Agentic Commerce Protocol (ACP) von OpenAI entgegensetzt, in den Exchanges #388 befasst.

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Kategorien:AI, Amazon, Mobile, Thinktank

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