Amazon: Marktplatz macht 58% des Handelsumsatzes (GMV)

„Why did independent sellers do so much better selling on Amazon than they did on eBay?“, fragt sich Jeff Bezos heute im Brief an die Aktionäre (PDF) und veröffentlicht dazu erstmals Zahlen zur Entwicklung des Amazon-Marktplatzgeschäfts:

„The percentages represent the share of physical gross merchandise sales sold on Amazon by independent thirdparty sellers – mostly small- and medium-sized businesses – as opposed to Amazon retail’s own first party sales.

Third-party sales have grown from 3% of the total to 58%. To put it bluntly:

Third-party sellers are kicking our first party butt. Badly.

And it’s a high bar too because our first-party business has grown dramatically over that period, from $1.6 billion in 1999 to $117 billion this past year.

  • The compound annual growth rate for our first-party business in that time period is 25%.
  • But in that same time, third-party sales have grown from $0.1 billion to $160 billion – a compound annual growth rate of 52%.
  • To provide an external benchmark, eBay’s gross merchandise sales in that period have grown at a compound rate of 20%, from $2.8 billion to $95 billion.

Why did independent sellers do so much better selling on Amazon than they did on eBay? And why were independent sellers able to grow so much faster than Amazon’s own highly organized first-party sales organization?“

Das sind die Fragen, denen Amazon-Chef Jeff Bezos diesmal im Shareholder-Letter (PDF) nachgeht. Und um es kurz zu machen, lautet die Antwort natürlich: Weil Amazon so toll ist!

Wo Amazon heute steht, haben wir ausgiebig in den Exchanges #216 beleuchtet:

Siehe dazu auch Mit 13% Wachstum ist Amazon jetzt zu schlagen!

Als führender Player ist Amazon mit seinem Marktplatzgeschäft in diesem Jahr auch wieder im Programm der K5 am 4./5. Juni in Berlin vertreten.

Frühere Beiträge zum Thema:



Kategorien:Amazon, Shopboerse

  1. Und Herr Steier ( https://www.wortfilter.de/wp/amazon-macht-haendlerzahlen-oeffentlich/ ) analysiert die tollen Zahlen mit meiner Meinung deckend, das die kleinen Seller für die Sortimentsbreite sorgen, aber alles was Umsatz abwirft sich größtenteils Amazon selbst einverleibt

    • Das kann man so pauschal gar nicht mehr sagen. Ich habe den Eindruck, dass da bei Amazon gerade ein Umdenken einsetzt. Da wird jetzt viel genauer nach profitablen und weniger profitablen Sortimenten unterschieden. Es ist doch viel profitabler, x% vom Umsatz des Händlers zu kassieren und dafür i.W. nichts machen zu müssen, als wenn man für Produktgruppen mit ner Marge von 20% das komplette Warenrisiko, den Versand, die Retouren usw. tragen muss.
      Da werden wir in Zukunft sicher noch weitere Verschiebungen sehen. In den USA hat ja Amazon schon damit begonnen, auch sehr großen Lieferanten zu kündigen und ihnen gesagt, sie sollen ihre Produkte selbst über Amazon verkaufen.
      Amazon fängt überall an, den Gewinn zu optimieren, so langsam setzt die Ernte ein. 1% mehr Marge sind 2 Mrd. $ mehr Gewinn.

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