Wie steht es 2019 um das Handelsgeschäft von Amazon?

Das Marktplatzgeschäft boomt bei Amazon. Doch wie geht es eigentlich dem Handelsgeschäft? Wie kann es sich behaupten auf einem Amazon-Marktplatz, der zunehmend von chinesischen Anbietern dominiert wird?

2018 sah es noch ganz so aus, als würde Amazon im eigenen Handelsgeschäft schön langsam an seine Grenzen stoßen (Stichwort: Peak Amazon!):

Seit dem zweiten Quartal 2019 läuft es allerdings wieder etwas besser. Doch scheint das dritte Quartal ein Ausreißer gewesen zu sein. Denn nach dem satten Plus von 22% ging es in Q4 wieder zurück auf 15%:

Im Wettbewerb mit dem Marktplatzgeschäft dürfte das Handelsgeschäft allerdings auch 2019 weiter verloren haben – auf 40% und weniger des Gesamtvolumens auf dem Amazon-Marktplatz:

Noch ist nicht klar, ob das Amazon-eigene Handelsgeschäft 2019 im Vergleich zu 2018 eine Vorzugsbehandlung genossen hat bzw. wie Amazon generell das Marktplatz-Dilemma für sich und andere lösen will.

Mit diesen und anderen Fragen zur Zukunft von Amazon haben wir uns gerade auch in den GLORE Insights #6 beschäftigt:

Frühere Beiträge zum Thema:



Kategorien:Amazon

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  1. Eigentlich wäre es doch super, wenn Amazon perspektivisch komplett ohne eigenes Handelsgeschäft auskäme und sein Geld nur noch mit Provisionen und Services verdienen würde. Das komplette Warenrisiko wäre weg. Die Brutto-Marge dürfte so in den nächsten Jahren stark ansteigen.

    • Meiner persönlichen Einschätzung nach, ist das Marktplatzgeschäft margenseitig (inkl. aller Händlerservices) eh lohnenswerter für Amazon. Wenngleich das eigene Handelsgeschäft aus verschiedenen Gründen, u.a. Sortiments- und Preispflege, durchaus Sinn macht.

    • @Claus Sprich: Amazon sollte komplett in die Fußstapfen von Ebay treten ;)

      Rein betriebswirtschaftlich mag das sinnvoll sein. Strategisch gesehen hat es schon seine Vorteile, wenn man als Marktplatz auch Handelskompetenz mitbringt.

      • Naja, der Vergleich mit eBay hinkt ein wenig, da ich eBay im Gegensatz zu Amazon für wenig innovativ halte. eBay ist ja in den letzten Jahren nicht gerade durch einen geradlinigen durchdachten Wachstumsplan wie Amazon aufgefallen, sondern durch Aktionärs-getriebene Flickschusterei.
        Man kann ja Handelskompetenz haben und trotzdem das betriebswirtschaftlich bessere tun. Du kannst sicher sein, ne Menge Händler würden liebend gern ihr Handelsgeschäft wegwerfen und lieber Provisionen kassieren. ;-)

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