Alibaba trennt sich (endlich) von seinem Europa-Chef

Alibaba hat sich offenbar von seinem Europa-Chef getrennt, der Alibaba in der Öffentlichkeit mehr schlecht als recht vertreten hat und vor allem im Vergleich zum Nordamerika-Chef einen eher mäßigen Eindruck hinterließ.

Bisher hat Alibaba außerhalb Chinas vor allem auf Vertriebsleute gesetzt, die Händlern und Herstellern das China-Geschäft schmackhaft machen sollten.

Künftig wird Alibaba Leute brauchen, die für Alibaba auch das Geschäft außerhalb Chinas vorantreiben können („Erst China, jetzt die Welt: Alibaba holt sich nochmal $11,2 Mrd.“).

Siehe dazu auch Auf welche Schwierigkeiten AliExpress in Europa stößt und Wird AliExpress zum Einfallstor für Alibaba – oder eher Alipay?

Alibaba ist wie Amazon und andere Top-Player im globalen Handel in den GLORE50 vertreten.

Frühere Beiträge zum Thema:



Kategorien:Shopboerse

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  1. Terry von Bibra war eine absolute Fehlbesetzung. Nach seiner miserablen Performance bei Karstadt war der Wechsel für mich von Beginn an nicht nachvollziehbar

  2. Niveau-Alarm!!!

    Ich finde es VÖLLIG daneben, dass hier sowohl vom Autor als auch in den Kommentaren ein Kollege persönlich diffamiert wird.

    Anekdotische Erfahrungen sind keine Beurteilungsgrundlage und die Rolle eines Branchen-Blogs besteht nicht darin, Privatpersonen aus der Branche zu diskreditieren.

    Als Orientierung im Leben einfach die goldene Regel beachten: „Behandle andere so, wie du von ihnen behandelt werden willst.“ https://de.wikipedia.org/wiki/Goldene_Regel

    Think.

    • a) habe ich im Beitrag bewusst keinen Namen genannt, b) habe ich ihn ausschließlich in seiner Rolle kritisiert (und nicht als Privatperson) und c) kann auch mich jeder in meiner Rolle kritisieren (was ja hiermit geschehen wäre).

      Die Rolle eines Branchenblogs besteht durchaus darin, auf Fehlbesetzungen hinzuweisen, ob es nun ein Media-Saturn-Chef ist oder ein Alibaba Europa-Chef, zumal wenn sie auch öffentlich auftreten. Das kann man aber natürlich auch anders sehen.

    • Kann die Kritik nicht nachvollziehen.

      Der Artikel ist sicherlich nicht 100% objektiv, aber das muss er auch nicht. Wenn ich keine Subjektivität mag, lese ich eben Alibabas Statement im Handelsblatt: „Wir sind dankbar, dass er uns unterstützt hat“. Denke hier fällt es nicht schwer, zwischen den Zeilen zu lesen.

      Außerdem wird hier über keinen x-beliebigen Sachbearbeiter, Abteilungsleiter oder eine „Privatperson“ informiert, sondern um einen hochbezahlten Manager. Wenn die schwerste Bürde Artikel und Kommentare bei EC sind, hatte der Herr aber einen leichten Job.

      „Persönliche Kritik“ lasse ich auch nicht für meinen Kommentar gelten. Der Kollege hat sicherlich Stärken, diese habe ich während seiner Arbeit bei Karstadt allerdings nicht wahrgenommen – sie scheinen in einem anderen Bereich zu liegen. Ich hätte mir im Gegenteil sogar gewünscht, dass es mehr Kritik an seiner Arbeit gegeben hätte. Eine Welt voller Ja-Sager und Weichspüler ist so ungefähr das schlimmste, das ich mir vorstellen kann.

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