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Wie sich Flaschenpost mit Lebensmitteln seinen Ruf ruiniert

Solange es sich auf schnelle Getränkelieferungen spezialisiert hatte, schwärmten so ziemlich alle von Flaschenpost. Doch das hat sich grundlegend geändert, seit sich Flaschenpost auch als Lebensmitteldienst versucht, wie das Supermarktblog jetzt im Detail beschreibt („Flaschenpost auf Schlingerkurs“):

„Eines seiner zentralen Versprechen hat das Start-up damit wieder einkassiert, und zwar für den – nachvollziehbaren – Anreiz, Kund:innen mit bislang eher niedrigen Warenkörben dazu zu bewegen, zu ihrer gewohnten Getränkebestellung womöglich auch Lebensmittel dazu zu ordern.

Und das ginge auch in Ordnung, wenn Flaschenpost nicht riesige Probleme damit hätte, ein Großteil der angebotenen Ware überhaupt auszuliefern.

Bei vielen Lebensmitteln im Webshop und in der App heißt es regelmäßig, dass sie „nicht auf Lager“ sind, obwohl „täglich frische Anlieferung“ versprochen wird. Manche Artikel sind „nicht auf Lager“ und sogar erst „in 2-3 Tagen wieder bestellbar“, was regelmäßig nicht den Tatsachen entspricht – und für einen Dienst, der die Sofortlieferung innerhalb von zwei Stunden zur Regel gemacht hat, natürlich besonders ungünstig ist (zumal die Ware auch nicht jetzt für die Lieferung in zwei oder drei Tagen gekauft werden kann).“

An sich spricht nichts dagegen, dass ein Flaschenpost zu Getränken auch Lebensmittel und andere Produkte des täglichen Bedarfs liefert.

Vorsicht bei der Wahl des Geschäftsmodells!

Wer allerdings auf Schnelligkeit getrimmt ist, sollte dann nicht ausgerechnet den Wocheneinkauf ins Visier nehmen.

Diesen Fehler macht allerdings gerade nicht nur Flaschenpost.

„Oetker und die neuen Geschäftsmodelle“ ist ein Kapitel für sich, in das das Supermarktblog heute tiefer einsteigt.

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