Wer wollte nicht immer schon mit seinem Online-Shop plaudern? Das denken offenbar gerade viele im Online-Handel und launchen Chatbots ohne Ende („Das AI-Jahr zwischen Aktionismus und großer Ratlosigkeit“). So auch Amazon, wo jetzt Rufus Alexa zur Seite springt:
„Rufus is a generative AI-powered expert shopping assistant trained on Amazon’s extensive product catalog, customer reviews, community Q&As, and information from across the web to answer customer questions on a variety of shopping needs and products, provide comparisons, and make recommendations based on conversational context.“
Wenn die Suche versagt
Dabei sagen Rufus & Co. eigentlich mehr über die Schwächen der großen Marktplätze und Plattformen, in deren Produktdschungel sich kaum noch jemand zurechtfindet.
Aber ob Chatbots da die beste Lösung sind? Oder ob es nicht smartere Ansätze braucht („Was „Circle to Search“ für den Online-Handel bedeutet“), um den Online-Handel ins 21. Jahrhundert zu katapultieren?
Aktuell lagern Online-Shops ihre Probleme an die Nutzer:innen aus.
Was kommt nach den Chatbots?
Spannend ist deshalb vor allem, was nach den Chatbots kommt: Welche Alternativen gibt es zum Frage-Antwort-Spiel? Wie könnten smartere User Interfaces aussehen? Und gibt es nicht implizite Ansätze, die letztlich viel hilfreicher sind? Das sind die Fragen, die uns gerade bewegen.
Siehe dazu auch die jüngsten Exchanges #342: Revolutioniert KI den Handel? und #343: Neue Leitbilder für den Handel von morgen, wo wir viele dieser Aspekte thematisieren.
Amazon ist in den GLORE50 vertreten.
Frühere Beiträge zum Thema:
- Paypal setzt auf mehr E-Commerce durch die Hintertür
- Was „Circle to Search“ für den Online-Handel bedeutet
- Auf der Suche nach „genAI-native marketplaces“
- Das AI-Jahr zwischen Aktionismus und großer Ratlosigkeit
- Exchanges #343: Neue Leitbilder für den Handel von morgen
- Exchanges #342: Revolutioniert KI den Handel?

