Kurz gesagt: nichts! Auf der Verkäuferseite waren die Preisvorstellungen utopisch, auf der Käuferseite vor allem Schnäppchenjäger und (Immobilien-)Spekulanten unterwegs.
Laut Wirtschaftswoche („Laufsteg der Illusionen“) sind die seriösen Bieter größtenteils abgesprungen, und der erhoffte Bieterwettstreit hat sich nicht eingestellt:
„Die Luxuswarenhauskette Breuninger zu verkaufen, gestaltet sich schwieriger als gedacht – und unter den Mitarbeitern wächst der Unmut.“
Zugleich hat der stationäre Handel in den letzten Monaten vor allem durch Pleiten von sich reden gemacht. Nordstrom will sich von der Börse zurückziehen, um sich wieder zu fangen, andere kämpfen ums Überleben.
Letztlich sind die Eigentümer von Breuninger reichlich spät dran mit ihren Verkaufsplänen. Siehe dazu auch die Exchanges #358: Breuninger und die Todesliste
Frühere Beiträge zum Thema:
- Breuninger vs. BestSecret: Was ist der bessere Deal?
- 10 Jahre Todesliste: Auch Breuninger steht jetzt zum Verkauf
- Breuninger sieht sich als Milliardenplayer im Online-Handel
- Breuninger will zum Marktplatz für exklusive Partner werden
- Exchanges #358: Breuninger und die Todesliste
- Exchanges #233: Was Breuninger, BestSecret und Mytheresa besser machen
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