Am kommenden Sonntag trommelt Arcandor den Aufsichtsrat erneut zu einer Krisensitzung zusammen. Angeblich wird es dort "keine dramatischen Entscheidungen" geben. Doch nicht nur das Handelsblatt sieht das anders
Nach den ungeschickten Äußerungen des Konzernchefs vom Wochenende überschlagen sich die Medien mit Abgesängen ("Die Todsünden von Arcandor").
Arcandor dementiert unterdessen wie wild: Es gäbe weder Lieferanten-Probleme, wie die FAZ heute berichtet, noch sei der Antrag auf Staatsstütze schon gestellt worden.
Noch genau einen Monat hat Arcandor Zeit, um fällige Kredite in Höhe von 900 Mio. Euro umzuschulden und neue in derselben Größenordnung aufzunehmen.
Frühere Beiträge zum Thema:
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