Versandhauskrise: Warum Otto Quelle verschmäht

Der Otto-Konzern hat bereits mit genügend eigenen Sanierungsfällen zu kämpfen und möchte sich deshalb auf keinen Fall noch zusätzlich Quelle ans Bein binden:

"Schrader sagte, man wisse aus eigener Erfahrung, dass es bis zu fünf
Jahre dauere, um ein Versandhandelshaus umzubauen und neu auszurichten.

"Die vier oder fünf Jahre haben wir nicht mehr", sagte er. Daher sei
die Otto-Gruppe auch nicht an Quelle interessiert."

In zwei Wochen startet Otto eine groß angelegte Jubiläumskampagne ("Happy Sixty!"), die (nicht nur) Quelle-Kunden zu Otto locken soll.

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Kategorien:Shopboerse, Ultimondo

1 Antwort

  1. Otto steht selber das Wasser bis zum Hals was das Bigbook angeht. Darüber hinaus schlagen die vielen kleinen Internetexperimente auch zu Buche. Die Hamburger haben nur eine stärkere Eigenkapitaldecke und sind geschickter im Kommunizieren und Kaschieren von Defiziten. Auf Dauer wird ihnen das auch nichts nützen. Und auch die Quelle-Filets sich ‚rausschneiden (Spezialversender, HSE24, etc.) wird ihr Kerngeschäft auch nicht retten. Spätestens auch bei der Integration und Steuerung werden ihre Schwächen offensichtlich werden.

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