Auf Konfrontationskurs: Magento gegen Intershop und Hybris

Das Thema Open Source wird von den etablierten E-Commerce-Playern immer noch gerne unterschätzt. Denn auch wenn es bisher noch niemand öffentlich sagte, positionieren sich Oxid und Magento mit ihren modernen Open Source Lösungen geradewegs gegen Hybris und Intershop.

Früher als erwartet reitet nun Magento die erste Attacke gegen Intershop & Co. und veröffentlicht auf seiner Website ein knackiges Kundenzitat ("Magento gives me an opportunity to focus on marketing instead of solving technical issues"):

"The “simple” change we made from Intershop to Magento has
almost doubled our orders, and increased our revenue by 50-60%, this
happened literally overnight. (…)

So IMHO, I see no reason for any(!) company to NOT choose Magento
against a Hybris or an Intershop, seeing the plugins made by the
community and the growing number of industrial partners and the fact
that you are only one year and half really on your way."

Auch wenn das Magento-Manöver natürlich durchschaubar ist, kann man nichtsdestotrotz sehr gespannt sein, wann sich Intershop & Co erstmals genötigt sehen, sich öffentlich gegen Magento & Co. zu rechtfertigen.

Frühere Beiträge zum Thema:



Kategorien:Open Source, Optaros

23 replies

  1. sehe ich genauso wie dieser kunde. Wozu ein wahnsinnssystem wenn ich mit einem oxid oder magenta das gleiche machen kann… vorallem find ich für solche systeme viel leichter weitere entwickler als für einen intershop oder hybrid.

  2. Flip Ernest schreibt in dem Statement einen großen Teil des Umsatzanstiegs der Navigation und dem Bestellprozess zu: „The power of layered navigation, and one page checkout are a large part of this increase“. Diese Verbesserung hätte er auch leicht mit Intershop Enfinity erzielen können – insofern muss er sich die Frage gefallen lassen, warum er dies nicht längst getan hat. Layer-Navigation sind ja nun weder eine Erfindung aus dem Jahr 2009, noch eine Innovation von Magento.
    Davon mal abgesehen – ich glaube nicht dass die „etablierten E-Commerce-Player“ Open Source unterschätzen. Zunächst einmal ist Open Source ein valides Modell für die Software-Entwicklung und wird bei Infrastruktur-Komponenten zumindest von Intershop auch intensiv genutzt (Apache, Tomcat, jQuery usw.). Vorteile bietet Open Source insbesondere dort, wo extrem viele Nutzer aktiv an der Software mitentwickeln bzw. die Entwickler auf Fehler hinweisen. Ob dies auch bei Business-Anwendungen so gut funktionieren wird, wie bei Infrastruktur-Komponenten, wird sich in den nächsten Jahren zeigen. Der Abstand zwischen Anwender und Entwickler ist hier naturgemäß deutlich größer – der Anwender wird nicht selbst an der Software mitentwickeln wollen, sonst könnte er gleich eine Individualsoftware bauen.
    Der Wettbewerb im Bereich der E-Commerce-Plattformen findet letztlich nicht zwischen „kommerziell“ und „Open Source“ statt, sondern zwischen „Standardsoftware“ und „Individualsoftware“ und zwischen verschiedenen Standardsoftware-Anbietern. Wenn ich als Kunde zwischen einer Open Source Standardsoftware und einer kommerziellen Standardsoftware wähle, dann geht es nicht nur um Features – sondern auch um Zuverlässigkeit, Stabilität und Vertrauen. Und darum, wen ich zur Verantwortung ziehen kann, wenn mal etwas nicht funktioniert. Je wichtiger der E-Commerce für einen Kunden ist, umso stärker werden diese Faktoren.
    Selbstverständlich müssen sich etablierte Anbieter den Newcomern im Wettbewerb stellen – ein ganz normaler Prozess. Und es wird immer Kunden geben, die begeistert von einem Wechsel berichten. Oder von einem Relaunch. Wechsler vom Newcomer zu einem etablierten Anbieter gibt es naturgemäß nicht so oft – aber das wird sich bald ändern, wenn der Newcomer-Status verloren geht. Wenn die ersten Negativberichte aufkommen, die ersten Kunden merken, dass sich die Open Source-Gemeinde von „ihrem“ Produkt abwendet und sich ein „colles, neues Produkt“ sucht. Wenn Migrationsprojekte anstehen, weil sich die Open Source-Software in eine andere Richtung bewegt, als man sich das als Kunde vorgestellt hat.
    Kurz gesagt: Ernst nehmen ja, Angst haben nein. Im Gegensatz zu Flip sehe ich reichlich Gründe, sich gegen Magento zu entscheiden. So wie es auch Gründe geben kann, sich gegen hybris oder gegen ATG oder gegen IBM oder sogar gegen Intershop zu entscheiden. Der Wettbewerb auf diesem Gebiet ist gesund und wird nicht von einem Monopolisten beherrscht – was letztlich gut für die Kunden und gut für den E-Commerce ist.

  3. Danke für die ausführlichen Einschätzungen. Nur der Vollständigkeit halber: gemeint war natürlich, dass die Etablierten die „Open Source Konkurrenz“ unterschätzen.
    Es ist auf jeden Fall schön zu sehen (und auch dringend nötig), dass wieder etwas Schwung in den Markt kommt, nachdem die größte „Innovationsleistung“ im Bereich Shopsoftware zuletzt SaaS-Modelle waren.
    In einem Punkt möchte ich allerdings widersprechen: Meine große Hoffnung ist schon, dass zwischen Standard- und Individualsoftware noch unterschiedliche Formen von Modularsoftware entstehen.
    Hier tut sich der Open Source Bereich naturgemäß leichter und zählt zu den Treibern der Entwicklung. Wobei Shopify ja zeigt, dass dies kein alleiniges Open Source Thema bleiben muss.

  4. man wagt es kaum zu sagen: Es gibt SOGAR Gründe sich gegen Intershop zu entscheiden ;-)
    Böse Zungen würden behaupten solange man im Aufsichtsrat saß – solange gabs noch Gründe sich dafür zu entscheiden… (otto/Quelle)
    aber jetzt ?
    ach so ein klein wenig Polemik sei erlaubt…

  5. eCommerce heute heißt in meiner Wahrnehmung: Prüfe stets neu, was genau dein Geschäftsmodell ist und bleibe fähig zur Reinterpretation (denn den einen Stein der Weisen gibt es nicht). Oder in konkreten Abläufen im Umfeld eines eCommerce Systems beschrieben:
    1. Schaffe die Freiheit in deinem Unternehmen, Ideen zu entwickeln, die sich am Markt (am Kunden) ausrichten.
    2. Stelle genau die Prozesse und Tools zur Verfügung, mit denen du diese Ideen schnellstens und so kostengünstig wie möglich auf die Straße bringst.
    3. Launche und teste die Idee am Markt.
    4. Messe die Ergebnisse und optimiere ggf. die Schwachstellen ODER zieh das Ganze bei Misserfolg zurück (denn Innovation muss auch aus Irrtümern entstehen dürfen).
    5. Zurück zu 1.
    Hier sehe ich schon große Vorteile bei OS Shopsystemen wie Oxid oder Magento, denn die zeit- und kostenintensiven Kampfprozesse um jede neue Shopfunktion und die Abhängigkeit von Dienstleistern und deren Kern-Know-How („Highlander-Prinzip“) bzw. langwierige Core-Entscheidungen sind m.E. einer der größten Nachteile der „klassischen“ Anbieter und machen die o.g. Abläufe bisweilen de facto unmöglich, also sündhaft teuer.
    Wenn jeder Shopbetreiber für sich seine exemplarischen Wunsch-Abläufe definiert und dann mit seinem eCommerce System und Prozessen vergleicht, wird er recht schnell merken, ob das eine zum anderen passt oder nicht.

  6. @Sven DAS ist die Argumentation für eine Individualsoftware, nicht für eine Open Source Standardsoftware. Das Entwicklungsmodell (bezahltes Team vs. Community) hat nur wenig Einfluss auf die Flexibilität der Lösung. Das ist eher eine Frage der Architektur, der Qualität – und der Priorisierung.
    Nicht jeder Online Händler möchte nach dem try-and-error- Prinzip vorgehen. Das ist zwar Innovativ und bringt neue Geschäftsmodelle zutage – ist aber kein Königsweg zu wirtschaftlichem Erfolg.

  7. @Sven Was für eine schöne Programmschleife! Dann kann ja nichts mehr schief gehen ;-)
    @Stefan Hollmann Wenn das die Einstellung ist, dann würde ich mich als Händler aber nicht in einen Wachstumsmarkt wagen, sondern noch 10 bis 15 Jahre abwarten, bis der Markt einigermaßen stabil und gesättigt ist – und sich die überlebensfähigen Geschäftsmodelle herauskristallisiert haben.

  8. Besonders der aufgegriffene Aspekt des Entwicklungsmodells ist meiner Meinung nach der entscheidende Punkt, wenn man über diese beiden e-Commerce Systeme spricht. Darin finden sich auch die Vorteile eines kommerziellen Open Source Ansatzes wieder.
    Ausführlich habe ich darauf in meinem Blog Bezug genommen:
    http://ringsdorff.net/2009/07/15/entwicklungsmodelle-magento-vs-intershop/

  9. @ Stefan: Wenn man als Unternehmen, das OXID oder MAGENTO einsetzt, mal 2-3 Entwickler einstellt, sind die Prozesse zwischen Idee/Maßnahme und Umsetzung i.d.R. recht kurz und lange nicht so teuer, als wenn ich mit einem klassischen Anbieter/Dienstleister (der bis zu 1.200 EUR Tagessatz verlangt zzgl. Kosten für ein IT-Konzept) verhandeln muss, der mir dann noch erzählt, das die Idee zwar zu meiner aber nicht zu seiner Strategie passt.
    Insofern liegen solche OS Systeme irgendwo zwischen Standardlösung und kompletter Individualsoftware. Und das finde ich die richtige Mischung.
    Dass meine Programmschleife in dieser Kürze idealisiert ist, weiß ich. Da jedoch Moses bisher nicht die 10 universalen Gebote des eCommerce vom Berg der Erkenntnis gebracht hat und ich es für falsch halte, um ein Goldenes Kalb namens „Abwarten, Tee trinken“ zu tanzen, halte ich sie dennoch für einen praktikablen wie wirtschaftlich sinnstiftenden Ansatz.
    Das passt freilich nicht auf jeden Retailer, klar. Auf viele Universalversender passt es, meiner Meinung nach.

  10. Die Limitationen der Magento-Lösung lassen sich am besten an deren Kundenreferenzen erkennen. Z.B. am Aushängeschild Jack Wolfskin. z.B. gibt es nur drei Top-Level-Kategorien und wenn man auf Frauen- oder Männerkleidung klickt, kommt man auf die gleiche Kategorieseite. Warum? Weil Magento kein Backend hat, um irgendwie effizient Produktdaten zu pflegen. Der kleine Shop-Betreiber kann das mit Typo3 machen, aber im Enterprise Markt? Dann ist Magento ja auch noch Php – natürlich gibt es da viel Entwickler mit Know How, aber auch viele Nachteile. Und wenn man sich Magento-Referenzen und Kundengewinne anschaut, dann klafft zwischen Hype und Wirklichkeit eine Riesenlücke. Das Magento inzwischen Geld kostet und auch eine Oxid, sobald man die geringe Startfunktionalität überschreitet, das wird in den einseitigen Darstellungen hier natürlich unterschlagen.
    Und zu hybris und Intershop: Die verfolgen ganz unterschiedliche Ansätze und sind schwer in einen Topf zu werfen.

  11. Interessanterweise finde ich die Diskussion über das Für und Wider hier vergleichsweise sachlich.
    Und wenn ich es richtig sehe, spielte auch das Kostenargument in der bisherigen Diskussion keine entscheidende Rolle.
    Unternehmen wie Globetrotter & Co setzen bei Shops wie Jack Wolfskin ja nicht aus Kostengründen auf Open Source, sondern weil es ihnen die nötige, technische Flexibilität bietet, um zukunftsfähige Lösungen zu realisieren.
    Deswegen geht es hier auch nicht um einen Open Source Hype, sondern um die legitime Frage: Wie kommen wir zu zukunftsfähigen E-Commerce-Lösungen?
    Hier kristallisiert sich derzeit Open Source als ernstzunehmende Option heraus. Aber natürlich gilt es im Detail dann zu entscheiden, auf welche Systemlösung – sei es Open Source, Standardsoftware oder eine Eigenentwicklung – letztlich die Wahl fällt.
    Interessant ist nur zu beobachten, dass alle großen Händler inzwischen Open Source Systeme mitevaluieren (s. Alexander Ringsdorffs Beitrag)
    Oder wie es Roland Fesenmayr bei der Oxid Commons gesagt hat: „Wir kommen inzwischen in Pitches bei großen und größten Unternehmen, zu denen wir nicht eingeladen würden, wenn wir noch proprietärer Anbieter wären.“

  12. @Sven: Alles fein – wir liegen ja eigentlich alle gar nicht so weit auseinander.
    Wenn man als Unternehmen eigene Entwickler einstellt, dann kann man denen auch die Weiterentwicklung von z.B. Intershop Enfinity beibringen. Das ist definitiv nicht schwerer, als OXID oder Magento an die eigenen Vorstellungen anzupassen. Intershop bietet dafür Schulungen an.
    Enfinity ist ja in den meisten Fällen nicht als SaaS-Lösung im Einsatz (mit den entsprechend eingeschränkten Möglichkeiten zur Individualisierung) und kann vom Kunden beliebig erweitert und angepasst werden. Machen auch viele Kunden so – andere nutzen eben nur das Standard-Setup.
    Holt man sich einen IT-Dienstleister ins Boot, hängen die Tagessätze vom benötigten Skillset des Entwicklers ab – auf dem Markt sind PHP-Entwickler oder HTML-Spezialisten normalerweise günstiger als Java-Entwickler. Dafür muss man aber auch keine internen Entwickler finanzieren, ausstatten, weiterbilden usw.
    Wieviel dann als Tagessatz bezahlt wird, sollte von der Leistung des IT Dienstleisters abhängen – und natürlich vom Wettbewerb. 1.200,- EUR sind jedenfalls schon recht weit oben in der Preisspanne angesiedelt und beziehen sich wohl eher auf Spezialisten, Senior Developer oder Architekten. Solche Leute einzustellen, auszubilden und zu halten ist teuer – sie im Projekt zu haben, lohnt aber den Preis :-)

  13. @Mario
    Bei Jack Wolfskin, wie auch bei den meisten anderen Enterprise e-Commerce Projekten, die in einer komplexen Umgebung laufen, werden die Produktdaten nicht per Magento administriert, sondern aus einem PIM per Schnittstelle importiert. Die gleiche Vorgehensweise kenne ich auch aus z.B. Intershop Projekten. Deine Argumentation gegen Magento kann ich leider nicht nachvollziehen, denn wenn es gewollt wäre, dann könnte man natürlich auch unterschiedliche Einstiegsseiten für die angesprochenen Kundengruppen einrichten. Die aktuellen Einstiegsseiten sind sogar bereits dynamisch und werden Dir nur die Unterkategorien anzeigen, die für Dich auch Produkte enthalten. Die Funktionalität im Bereich CMS ist innerhalb von Magento oder durch Schnittstellen zu Drittsystemen leicht abdeckbar.
    @Stefan
    Enfinity Entwickler findet man jedoch leider nicht so leicht wie Magento Entwickler, da das Wissen zu Enfinity genau durch die von Dir angesprochenen Schulungen erworben werden muss. Open Source bietet da mehr Möglichkeiten und auch eine Qualitätssicherheit durch Zertifizierungen, die es mittlerweile auch für Magento gibt.

  14. Aus meiner Sicht ist bei Open Source noch zu beachten, wie die Weiterentwicklung der eigenen Lösung sichergestellt werden kann. Die Erweiterung durch eigene Features ist die eine Sache, aber wie Aktualisiere ich die Basis-Funktionen?
    Nach folgendem Erfahrungsbericht hatte ich so meine Bedenken:
    http://inchoo.net/ecommerce/magento/escape-from-eav-the-magento-way/
    „Solutions like these are nightmare when it comes to upgrading the store that already has large number of products in.“

  15. Magento gegen Intershop und Hybris?

    Magento ist nicht fr alle Shophndler das richtige System. Das klingt trivial, hat sich aber wohl nicht berall herumgesprochen. Denn bei TechDivision gehen offenbar laufend Anfragen von Hndlern ein, fr die Magento definitv NICHT geeignet ist. Darum gi

  16. „I see no reason for any(!) company to NOT choose Magento against a Hybris or an Intershop“ – wenn das mal keine Kampfansage ist. Ich bin gespannt, wann das erste mal „scharf“ geschossen wird.
    Dass Magento in diese Richtung gehen wird, war ja bereits seit längerem bekannt, dass das Ganze allerdings so flott geht, überrascht dann doch. Ich kann Alexander Ringsdorff nur Recht geben: Die Kombination aus Open Source und kommerzieller Lösung bei Magento eröffnet ungeahnte Möglichkeiten und wird bei einigen Anbietern von kommerziellen Shoplösungen zukünftig noch den einen oder anderen Kopfschmerz hervorrufen….

  17. Wir wollen die Kirche doch mal im Dorf lassen, oder?
    Ich finde magento ja auch ganz nett und es hat auch sicherlich sehr gute Ansätze und Potential. Postitv ist auch das Bewegung in den Markt kommt.
    Aber man kann doch Magento nicht ernsthaft mit Intershop vergleichen und schon mal überhaupt nicht mit hybris. Entschuldigung, aber das ist wirklich völliger Mumpitz.
    Wünsche allen Magento-Partnern und Meinungsbildern ;-) trotzdem viel Erfolg.

  18. Vergleichen kann man alles ;-)
    Aber man kann ja auch mal andersherum fragen: Wo sind die Innovationsleistungen von Intershop und/oder Hybris in den vergangenen 5 Jahren? Warum haben Intershop/Hybris eine so geringe Marktpräsenz bei den reinen Online-Versendern? Und wie wollen sie den Markt in den kommenden 5 Jahren aktiv mitgestalten?

  19. O.K. also eher eine Diskussion pure-player vs. multi-channel? Glaubensfrage, oder :-)
    Innovation? Stimmt – bei intershop fällt mir keine Innovation ein *lol*
    Aber nochmal Kirche im Dorf – wo ist denn die unheimliche Innovationskraft bei Magento – da kann ich vorne recht einfach ein bissel nett anstreichen, aber im Backend ist doch keiner zu Hause.

  20. Apropos Kirche im Dorf: Dann sollte man aber auch nicht ein anderthalb Jahre altes System mit einem über 10-jährigen System vergleichen, sondern sich eher vorstellen, wo Magento & Co. in 5 bis 10 Jahren stehen.
    Ich würde es mal so formulieren: Magento ist per se offen für Innovation. Das Spannende ist ja gerade, dass es nun Lösungen gibt, die man in unterschiedliche Richtungen ausbauen kann (und bei denen nicht mehr ein, zwei Big Player bestimmen, wohin die Reise geht ;-)

  21. Da bin ganz bei Dir – man sollte aber auch nicht vergessen wer diesen Vergleich anstrebt ;-)
    Steht doch ausser Frage das Magento sexy ist und es auch ein Marktsegment gibt, aber es soll doch wohl der Eindruck vermittelt werden Magento würde in der Liga von hybris und intershop spielen und das ist derzeit ja wohl mehr ein Marketinggag.
    Was die Zukunft bringt werden wir sehen.

  22. Klar. Magento ist die Nr. 1 in Sachen (Eigen-)Marketing :-) Aber wer will ihnen verdenken, dass sie erst mal auf den Putz hauen und für Aufmerksamkeit sorgen?

  23. Finde es sehr merkwürdig dass hier PHP in den Kommentaren als Nachteil dargestellt wird. Worauf ist das bitte begründet? Es gibt Seiten die vollkommen auf PHP laufen mit so vielen Besuchern wie wohl alle nennenswerten Onlineshops abseits von Amazon zusammen.
    Mich würden auch mal die besonderen Innovation von Intershop interessieren. Das ist ganz ehrlich gemeint.

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