Samwer E-Commerce Offensive – eine Orientierungshilfe

Ulf Kossol hat eine schönen Überblick über die aktuelle E-Commerce Offensive des Samwer-Clan (incl. Clan-Plan Berlin):

Samwercommerce

Wäre natürlich spannend zu wissen, ob es sich hierbei lediglich um eine samwerinterne Qualifizierungsmaßnahme für WHU-Absolventen handelt, eine Art freiwilliges Unternehmerpraktikum zum Thema "Kopieren geht über Studieren", oder ob tatsächlich mehr dahintersteckt.

Hier alle bisherigen Beiträge zum Thema:



Kategorien:Shopboerse

14 replies

  1. Hallo Jochen, danke für Deine Erwähnung. Um gleich Deine Frage zu beantworten: Nein, ich bin weder WHU-Absolvent noch hatte ich die Absicht, Dich zu kopieren. Als tägliche Inspirationsquelle ist Dein Blog natürlich immer für eine Neuigkeit gut, maßgeblich für meinen Post war jedoch tatsächlich die Verwunderung über die Masse an Starts (daher die grafische Darstellung) und die lokale Fokussierung auf Berlin (googlemap). Sorry, wenn es anders erschienen ist.
    VG
    Ulf

  2. Das ist, glaub ich, ein Missverständnis. Mit den „WHU-Absolventen“ waren die Gründer der Startups gemeint … die Bemerkung bezog sich jedenfalls nicht auf Deinen Beitrag :-)

  3. Da bin ich aber beruhigt;-)
    Ich bin auch gespannt, ob dieser Massenlaunch erfolgreich wird. Zumindest dealstreet räume ich durchaus Chancen ein, da das Geschäftsmodell etwas fairer und transparenter klingt als das von z.B. swoopo.

  4. Hatte auch kurz über die Kopier-Verschwörung nachgedacht, mich aber dann entschieden, daß die Samwers sich Gedanken gemacht haben und das benutzfreundlichste Design als Basis nahmen – als Starthilfe sozusagen.
    Denn die Samwers kopieren doch nichts, oder? Haben sie nicht und werden sie nicht, oder?

  5. Das ganze Inet ist doch voller Unikate. Hier wird nichts und niemand kopiert. Nie!

  6. Man sollte ohnehin nicht mehr von Kopien sprechen, sondern von Mutationen :-)
    Welche Strategie also steckt hinter dem Sammelsurium?

  7. Ich denke für all die Shops gibt es eine Zielgruppe und wenn man da ein anständiges Cross-Marketing unter den einzelnen Shops dahinterhängt kann man sehr gute Synergieeffekte erzeugen.

  8. Easy: Es gibt immer Vorstände, GF oder sonstige die E-com verpennen. Um Ihnen auszuhelfen gibt es jetzt das Samwer Vorstandshilfregal bei dem man bei Bedarf sich ein Feigenblatt zulegen kann.
    Dass dies nicht innovativ ist und nicht auf Dauer funktioniert ist vollkommen irrelevant. Aber die Samwers bedienen geschickt eine spitze Zielgruppe und können sich ein paar € dazuverdienen.

  9. Kopiert Mercedes BMW oder anders rum? Ich meine, die Autos von beiden Herstellern haben alle einen Motor, 4 Räder und verbrauchen Benzin oder Diesel.
    Da muss doch einer kopieren!
    Jungs, das hier ist der freie Markt, ihr habt es immer noch nicht kapiert. Im Zeitalter der industriellen Revolution hat doch auch nicht Eisenbahnunternehmen 1 sich darum gekümmert dass Eisenbahnunternehmen 2 auch Gleise verlegt und Züge darauf fahren lässt. Es geht darum, wer mit einer Idee am erfolgreichsten ist, nicht, wer die Idee ursprünglich mal hatte. Facebook waren nicht die ersten, davor gab es Friendster und unzählige andere, die es nicht geschafft haben.

  10. @ Michael: Du hast völlig recht: wie sagte schon mein ehemaliger Prof an der Uni: „Freihandel schafft Wohlstand“. Und ob nun durch Kopie oder Innovation spielt am Ende keine Rolle, entscheidend ist, ob es der Markt annimmt.

  11. E-Commerce ist die Zukunft. Wir sehen das am Beispiel auch der Edelmetallhändler, eine Domäne, die früher die Banken im stationären Verkauf für sich beansprucht haben. Mittlerweile gibt es alleine in Deutschland sicher mehr als 30 Edelmetallversender, wo man Münzen wie Krügerrand, Maple Leaf, Wiener Philharmoniker oder American Eagle online ordern kann. Die Preise werden alle paar Minuten online an den aktuellen Börsenkursen aktualisiert und der Anleger kann bequem in der Nacht von Samstag auf Sonntag vom heimischen Sofa aus ordern. Anbieter wie Silber-Philharmoniker.de oder Coininvestdirect.com verarbeiten im Minutentakt Großorders und bedienen auch Investoren im fünf-, sechs- und siebenstelligen Bereich online. Das hätten alle Propheten vor 5 Jahren noch energischst bestritten, daß eine solche Entwicklung eintreten kann.

  12. Langeweile. Vor 2 Jahren haben die Brüder versucht, die Absolventen-Nummer mit Döpfner abzuziehen. Gott sein Dank hat jemand im Stab aufgepaßt und die CVs der „gestandenen Unternehmer“ gecheckt. Da die Brüder weder jung sind noch das Geld brauchen muss es Kleptomanie sein.

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