Ebay Wow! Aktionen machen 10 Mio. € in ersten 6 Monaten

Knapp über 10 Mio. Euro haben die täglich wechselnden Ebay Wow! Aktionen in den ersten 6 Monaten erzielt. Der August war mit 2 Mio. Euro der bisher zweitstärkste Wow!-Monat:

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  • 60 Händler haben sich bisher beteiligt und im Schnitt eine Nachfrage von rund 55.000 Euro pro Tag generiert.
  • Als prominentester Händler hat Medion mit 13 Angeboten 833.000 Euro erzielt, also gut 64.000 Euro pro Tag.
  • Eine Design Funk Wetterstation (by Thierry Mugler) hat sich am 18.8. mit 11.329 Stück am häufigsten verkauft. Der VK von 9,99 Euro war zugleich der bisher niedrigste. Der höchste VK lag in den ersten sechs Monaten bei 179 Euro.
  • Den höchsten Tagesumsatz von 354.000 Euro erzielte ein TerraTec Noxon iRadio am 17.6.
  • Im Juni, dem bisher umsatzstärksten Monat, gab es insgesamt sechs Tage mit über 150.000 Euro, davon 3 Tage mit über 250.000 Euro Umsatz.
  • Der mittlere Preispunkt lag in den ersten sechs Monaten bei 45 Euro. Angebotsseitig lag der mittlere VK mit 48 Euro nur knapp darüber, was für eine sehr zielsichere Planung spricht.
  • In der letzten Woche hat Ebay von einem auf zwei "Wow! des Tages" erhöht.
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Im internationalen Vergleich stehen die deutschen Wow! Aktionen gut da. In den USA werden laut Ebay Chef John Donahoe an den besten Tagen binnen weniger Stunden 6.000 bis 7.000 Stück abgesetzt, allerdings laufen dort täglich vier Aktionen parallel.

Was spricht für, was spricht gegen Ebays Live Shopping Strategie? Das ist eines von vielen spannenden Themen bei den Live Shopping Days 2010

Frühere Beiträge zum Thema:



Kategorien:Ebay, Live Shopping

  1. Interessante Fakten. Wenn ich allerdings auf Ebay den Slogan „Markenware direkt vom Hersteller bis zu 60% reduziert“ lese, interessiert mich vorallem wie die Hersteller das gegenüber dem stationären Handel rechtfertigen können. Dadurch dass die Hersteller selbst als Verkäufer auftreten stelle ich es mir schwierig vor den UVP zu unterschreiten.
    Werden hier in der Praxis überweigend Restposten „verscherbelt“ und ist das somit eine Alternative zu den Shoppingclubs oder werden hier auch andere Strategien verfolgt?

  2. Tendenziell sind es sicherlich „Produkte am Ende ihres Lebenszyklus“ :-)

  3. Es ist meistens gar nicht der Hersteller selbst, der vekäuft. Es wird von dritten wie z.B.: Limal (Sigma, Bauknecht) abgewickelt. Außerdem läuft das bisher noch nicht so wirklich an, siehe Bewertungen.
    Gruss aus Heidelberg

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