Was waren das für Zeiten, als Alibaba, JD und selbst Unternehmen wie Pinduoduo oder Meituan mal so eben an die US-Börsen durften!
Shein hingegen, das sich immer als das am wenigsten chinesische Unternehmen gesehen hat (weil es seine Umsätze außerhalb macht), hat eine wahre Odyssee hinter sich und kann nun letztlich nur in Hongkong an die Börse gehen (siehe die Exchanges #395).
Gerade gabs den Börsenprospekt (PDF) und damit erstmals offizielle Angaben zu Umsätzen und Erlösströmen und weitere Kennzahlen:
Mit über einer Milliarde Bestellungen im Jahr kam Shein zuletzt auf Umsätze von 41,8 Mrd. Dollar. 281 Millionen aktive Kund:innen bestellen im Schnitt viermal im Jahr:
Mit Service-Erlösen von 4,7 Mrd. Dollar im dritten Jahr meistert Shein den Weg vom Shop zum Marktplatz um einiges besser als gedacht. Zugleich sitzt es auf einem komfortablen Cashpolster von rund 15 Mrd. Dollar.
Shein betreibt inzwischen einen ganzen Pool an eigenen und zugekauften Marken. Dabei stammen nur noch 61% der Umsätze aus dem Modegeschäft.
Die inhaltlich besten Einschätzungen zum Börsengang hat Momentum Works. Weitere Einordnungen folgen.
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Kategorien:China, Shopboerse





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