Fashion & Style: Die neue Polyvore-Chefin im Interview

Speziell im Modebereich ist der Preis nicht alles. Deshalb lässt sich der Online-Markt für Mode grob unterteilen in zwei große Segmente. Und jenseits der Schnäppchenjäger gibt es noch jede Menge Platz für neuartige Verkaufskonzepte.

Eine der treibenden Firmen in diesem Segment ist Polyvore, seit Ende 2007 einer der wichtigen Social Shopping Player in den USA (siehe unseren Vorortbericht von 2008).

Sukhinder Singh Cassidy, die neue Polyvore-Chefin hat auf der DLD Women Konferenz im Juni in München eine Keynote gehalten und im Anschluss ein ausführliches Interview gegeben:

Sukhindersinghcassidy

"With clothing it's always been an emotional and subjective buy. And I think for women a form of entertainment also.

All three of those things have not been done well online today. Though I think there is a series of companies including Polyvore that are trying to change that."

Im Interview sehr schön zum Vorschein kommt auch der neue (Sales-)Pitch von Polyvore: Polyvore wendet sich an Marken und will bei diesen mit den drei Kernthemen punkten: "Discovery, Distribution and Data", also alles, womit sich der Online-Handel heute noch vergleichsweise schwer tut. Das langfristige Kalkül ist vergleichsweise klar: Wofür brauchen Marken noch klassische Händler, wenn sie mit Polyvore & Co. direkt an ihre Kunden kommen.

Sukhinder Singh Cassidy hat vor Polyvore mehrere Jahre lang Firmen und Geschäftsbereiche bei Google aufgebaut und war zuletzt Entrepreneur in Residence bei Accel Partners. Am Ende des Interviews erläutert sie noch, was für sie einen guten Entrepreneur ausmacht: jemand mit Energie und Enthusiasmus, der die Menschen kontinuierlich für seine Sache einnimmt.

Auch Focus Online hat im Rahmen der Konferenz über Polyvore berichtet

Frühere Beiträge zum Thema:



Kategorien:Social Commerce

  1. Das ist wirklich der beste Ansatz von Fashion-Shopping, den ich bisher gesehen habe, Fashion.de geht in die Richtung, aber dieser „Selfservice“ bei den Outfits ist genial. Perfekt waere es, wenn man das Outfit am Ende zentral kaufen koennte und in einem Paket geliefert bekaeme. Das ist aber wohl zu aufwendig, aber vielleicht gibt es da eines Tages mal Loesungen fuer.

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  1. Polyvore: Social Shopping Vorreiter geht an Yahoo | 10 Jahre Exciting Commerce

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