Lubera veröffentlicht 500 Gartenvideos in drei Jahren

Der Beeren- und Pflanzenspezialist Lubera ("lustvoll gärtnern") zählt zu den Videopionieren im deutschsprachigen E-Commerce.

Betreiber Markus Kobelt hat in den letzten drei Jahren über 500 Gartenvideos veröffentlicht, bei denen er größtenteils selber vor der Kamera steht und aus seinem Züchter- und Gärtnerleben plaudert.

Lubera ist damit auch einer der immer noch ganz wenigen Händler, die es verstehen, online über die Persönlichkeit des fachkundigen Betreibers zu verkaufen:

Kürzlich ist ohne großen Aufhebens das 500. Gartenvideo online gegangen. Nicht alle Videos sind perfekt, aber Markus Kobelt ist immer eine Schau. Von seiner blumiger Sprache und den packenden Reportagen aus dem Pflanzgarten könnte sich so mancher Fussballkommentator etwas abschneiden:

"Sie kommt, sie putzt, sie macht den T-Schnitt, sie öffnet und setzt gleich das Auge ein – das geht blitz, blitz schnell."

Herzlichen Glückwunsch zu 500 Videos!

Lubera war vor fünf Jahren auf der allerersten Exciting Commerce Veranstaltung und wird auch im Oktober bei der K5 Konferenz wieder dabei sein – ebenso wie eine ganze Reihe prominenter Online-Händler aus der Schweiz (Brack Electronics, ex libris, etc.) und aus Österreich.

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Kategorien:Shopboerse

6 replies

  1. Das nenne ich konsequent und mit langer Ausdauer: 500 Videos zum Thema Garten und Pflanzen. Nur so geht eine langfristige Kundenbindung und die Erwartungshaltung der Kunden wird erfüllt. So sieht ein Vertaruensaufbau aus – einfach,schnell und effektiv. Durch die fachkundige Moderation wurde der Kunde gebunden und die Verweildauer im Shop hat sich sicherlich erhöht. Das sind auch unsere ersten Erfahrungen aus der Mavido-Videoproduktion. Mit unserem Produkt facetip versuchen wir durch eine kurze und informative Moderation den Kunden zu begeistern. So kann man Spontankäufe auslöen und sicherlich auch das Markenimage verbessern.

  2. Leider ist den meisten Händlern die Produktion von Videos für Ihre Onlineshops schlicht zu aufwendig. Ist nichtmal unbedingt der Kostenfaktor, häufig scheitert es schon an der dafür aufzubringenden Zeit.
    Wir haben es mal bei allen unseren Shopsystemen durchgeprüft, die meisten Videos sind die über das Shopsystem automatisch aus den Produktbildern erzeugten Videos, kaum jemand macht sich die Mühe eigene Videos zu drehn obwohl die Technik dafür heutzutage ohne weiteres beschaffbar bzw. in normal ausgestatteten Haushalten eigentlich bereits vorhanden ist. Es fehlt wohl vor allem „am Schneid“ die Produkte selbst zu präsentieren.

  3. Der Aufwand für Produkt-und Service-Videos muss gar nicht groß sein. Oft können vorhandene Daten genutzt werden. Wichtig ist doch eine einfache Story und die richtige Integration im Shop. Es eignen ideal Landig Pages oder auch die Startseite für die Videointegration. Es sollten auch nur bestimmte Themen oder Angebote mit Videos herausgestellt werden. Und den Kunden sollten dann alle Vorteile z.B. in einem Video-Template angezeigt werden incl. Cross Selling, Preisvergleiche etc.

  4. Ich könnte mir vorstellen, dass die Problematik für viele Shopbetreiber vielschichtig ist: 
    1. Zunächst muss man überhaupt Mal den Mut aufbringen, sich selber vor der Kamera zu präsentieren. Ich denke jeder kennt das Problem, wenn auf Familienfeiern der ungeliebte Camcorder herausgeholt wird. Da ducken sich immer alle weg oder tun so, als hätten sie die Kamera nicht gesehen. Aber dieses Problem ist sicherlich auch am leichtesten zu beheben. Etwas Übung oder zur Not einen telegenen Mitarbeiter und schon kann’s losgehen.
    2. Es muss ein Bezug zu den eigenen Produkten hergestellt werden, um gute Videos zu produzieren. Es kommt ja nicht von ungefähr, dass viele Händler von der Einkaufsseite kommen. Ich stelle mal die provokante These in den Raum, dass es vielen egal ist, ob sie Blumensamen, Babybadewannen oder Grafikkarten verkaufen, solange die Marge stimmt. Eine Videopräsentation eines Produktes, das gefühlsmäßig austauschbar ist, kann mE keine verkaufsfördernde Wirkung entfalten. Von den vielen Dropshippern mal ganz abgesehen, die ihre Produkte nicht einmal auf Lager haben geschweige denn diese jemals zu Gesicht bekommen.
    3. Grundsätzlich muss ein Video meiner Meinung nach echten Mehrwert bieten. Damit meine ich ausdrücklich nicht die in Teleshoppingmanier gedrehten Bedarfswecker (auch wenn deren Wirksamkeit – für mich immer wieder überraschend – unbestritten ist) sondern echte Ratgeber. Das ist natürlich der Gartenbereich schon mal ein dankbares Thema, aber ich kann mir durchaus noch andere Beispiele vorstellen bzw. es gibt sie schon: Unter spiele-offensive.de werden Brettspiele vorgestellt, in einem Shop für weisse Ware könnte man die richtige Handhabung eines Geschirrspülers oder einer Waschmaschine demonstrieren bzw. objektive Tipps zur Behandlung hartnäckiger Verschmutzung geben, ein Hardware-Händler könnte den Zusammenbau von Komponenten drehen etc.
    4. Die Kosten. Selbst kleinste Videos kosten Zeit und Geld. Da muss es sich auch lohnen, Ressourcen zu investieren. Also muss der Abverkauf stimuliert werden, was schnell dazu verführen könnte, relativ plump Werbung zu machen. Auch besteht die Gefahr, dass man zwar ein informatives Video dreht, der Umsatz aber letztlich – aus Preisgründen – in einem anderen Shop gemacht wird. Die richtige Mischung aus Kosten des Videos, Durchschnittsmarge des Sortiments und „Impulskauffähigkeit“ (also handelt es sich um Produkte, die man mal eben mitnimmt) muss also gefunden werden.

  5. HMM nachdem ich schon als Kachelmann des Gartenbaus tituliert wurde, ist ja der Vergleich mit einem Fussballkommentator fast schon ein Ritterschlag… vor allem aus dem Munde und der Feder eine Deutschen. Und meine Frau ist auch zufriedener damit.
    Im Ernst: Die Hauptproblematik, nämlich die richtige Person zu finden, kommt in den Kommentaren klar zum Ausdruck. Würde ich die Lust an der Kamera verlieren, hätten wir bei uns auch niemanden, der das machen möchte.
    Die Kostenseite ist ganz sicher durch clevere Arbeitsteilung, einfache Aufnahmetechnik (möglichst kein Schnitt), Beschränkung der Formate und systematische Arbeit bei der Publikation (Raufladen, Verlinken, Taggen etc) in den Griff zu bekommen.
    Die Herausforderung kommt eigentlich von der anderen Seite: Wir werden uns entscheiden müssen, ob wir Gartenvideo.com als ‚Dienstleister‘ von Lubera.com (dem Shop) beschränken (dann brauchen wir aber langfristig nicht 2 Plattformen), oder ob wir gartenvideo.com die Dienstleisterrolle zwar belassen (ist ja auch hauptsächlich von Lubera finanziert), aber parallel auch eigenständig entwickeln.
    Ich persönlich würde letzteres bevorzugen, brauche dann aber auch….na ja….zusätzliche Einkünfte. Woher könnten diese kommen?
    1. Aus Werbung: nur bescränkt möglich, da Lubera auf der Seite zu dominant
    2. Freemium-System mit einem VIP-Bereich, der per Jahresabo (20 Euro) bezahlt wird: 50-100 Videos pro Jahr, mit mehr journalistischem Charakter (zB. Reportagen von grossen Gatenshows in England u.ä.) sind nur exklusiv hier zugänglich, werden aber nach einem Jahr frei….
    3. Videodienstleistung für Dritte in unserer Branche. Wir drehen für sie Videos, verbreitern unseren Content, wir pflegen ihre Kanäle (auf gartenvideo, auf Youtube…). Angebot von werbefreien Landingpages auf gartenvideo.com (zB. http://www.gartenvideo.com/Markenhersteller) etc.
    Freue mich auf Eure Kommentare
    Markus Kobelt

  6. Grüezi Markus!
    Ich könnte mir vorstellen das ein Moderator der in diesem Metier arbeiten kann durchaus gefragt sein könnte, auf der anderen Seite glaube ich nicht das Videos mit direkt kommerziellem Hintergrund der Plattform gut tun würden.
    Ich finde eine sinnvolle Verknüpfung von Shops mit passendem Angebot mit im Video präsentierten Dingen völlig akzeptabel aber eine direkte Werbung für ein konkretes Produkt eines bestimmten Herstellers würde den Wert eines Videos meines Erachtens nach drastisch schmälern da man annehmen müsste das der Moderator mir nur Produkte präsentiert für die Er bezahlt wurde und nicht das möglicherweise besser geeignete Produkt.
    Werbeclips dieser Art kann ich mir in jedem (deutschen) Baumarkt ansehen, unnötig das im Netz zu präsentieren. Ich meine eine Plattform die den Anspruch hat hilfreiche Tips zu einem Thema zu geben sollte soweit möglich herstellerunabhängig arbeiten. Insofern wäre eine Kombination aus Punkt 1 und 2 vielleicht sinnvoll, Werbeplätze die nicht von Lubera besetzt werden können mit externer Werbung zu besetzen (wenn möglich Shops vom Fach, keine Adwords/Adsense, wenn lusell funktioniert müsstet Ihr das aber eigentlich ganz gut selbst abdecken können) und einen Premiumbereich zu schaffen der mit geeignetem Micropayment ausgestattet den Konsum der Videos gegen Bezahlung ermöglicht.
    Was spricht eigentlich gegen eine direkte Integration der Videos in den Shop? Es müssen doch eigentlich nicht zwei Plattformen sein, oder? CMS Fähigkeiten hat doch heutzutage annähernd jedes Shopsystem.

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