ACTA 2011: Über den Fashion-Boom der letzten beiden Jahre

Mode boomt momentan online wie kein anderes Handelssegment. Laut ACTA-E-Commerce-Studie (PDF) hat 2011 erstmals knapp jede(r) dritte Deutsche Mode im Internet bestellt.

Entsprechend viel Luft ist zwar noch nach oben, da weiter ganze Bevölkerungssegmente (s. E-Commerce für das zweite Drittel) ausgespart werden. Doch beeindruckend ist vor allem die Wachstumsdynamik und die wachsende Akzeptanz des eFashion-Segments (im Vergleich zu anderen E-Commerce-Segmenten). Denn noch 2009 hatte erst jede(r) fünfte Deutsche online Kleidung bestellt.

Die rasante Aufholjagd ist in diesem ACTA-Chart (PDF) sehr gut zu erkennen:

Acta2011fashion

Man kann von einem Zalando-Effekt sprechen. Aber natürlich sind es auch die Shoppingclubs und E-Commerce-Neulinge aus dem stationären Handel wie H&M, Zara & Co., die den Markt für eFashion treiben (siehe auch unsere Einschätzungen von 2009).

Zunehmend wird aber deutlich, dass gewöhnliche Shop(ping)-Modelle begrenztes Potenzial haben. Fraglich, ob Asos & Co bei den Wiederbestellraten aufschließen können.

Entsprechend neugierig verfolgen wir, was in den kommenden Jahren speziell im Fashionsegment an spannenden neuen Shoppingkonzepten entsteht, die das Marktpotenzial noch weitaus besser ausschöpfen können (siehe auch Gender Innovation: Wer knackt den Online-Code der Frauen?)

Frühere Beiträge zum Thema:



Kategorien:Frauenmaerkte

3 replies

  1. Ich versteh nicht so genau, warum Du immer ASOS als Beispiel bringst.
    Ich weiß nicht obs am Alter liegt, aber in meinem Bekanntenkreis drehen die Mädels alle durch und kaufen ständig bei ASOS. Auch der ASOS Marketplace ist ziemlich revolutionär was Marketplace/2nd Hand Konzepte angeht:
    „ONE LAST THING…
    All the photos you see on Marketplace are ‘real’, shot on a person and taken in natural daylight. The best shots get a spot on ‘The People’s Runway’– our ‘best of Marketplace’ blog.
    So if you’re shopping, selling, or just seeking some style inspiration:
    Welcome to the Global Fashion Democracy. “

  2. Eben deshalb, weil Asos immer gerne als Referenzbeispiel genommen wird – und es natürlich auch ist (im Rahmen seiner Möglichkeiten).
    Trotzdem macht Vente-Privée mehr als doppelt soviel Umsatz, hat weitaus niedrigere Retourenquoten, Lagerhaltungskosten, etc. und zudem eine viel aggressivere Wachstumsstrategie als Asos.

  3. Klasse Unterlage; habe gerade den Download“ inhaliert und bin sehr zufrieden. Das ist Mehrwert!

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