Vooza, Fab.Comedy und Deutschlands digitale Superhelden

Die Online-Szene ist voller Klischees und Stereotypen und entbehrt damit nicht einer gewissen Grundkomik. Das spürt man speziell in den Exchanges, wo es uns nicht nur bei "den größten Samwers aller Zeiten" manchmal schwer fällt, ernst zu bleiben.

Für Freunde von Realsatire war 2013 ein großartiger Jahrgang. Die Fab.Comedy hat sich zu einer Art Selbstläufer entwickelt ("Wenn Fab.com auf die Tränendrüse drückt"). Und wer weiß, vielleicht stand nicht Color, sondern Fab Pate für diese Vooza-Folge ("The secret to getting funding for your startup"):

Corporate Comedy vom Feinsten lieferte in diesem Jahr Axel Springer. Absolut verblüffend, wie sich ein Pressehaus unterm "Leistungsschutz"-Schirm zu digitalen Superhelden stilisieren und damit eine ganze Branche in Verzückung versetzen kann.

So bierernst wie der Springer-Chef und seine Getreuen ihre digitalen Schwänke zum Besten geben, fragt man sich immer, wer wohl als erstes losprusten muss.

Axel Springer zwischen Schein und Sein hat uns auch zu den Exchanges #17 ("Online Geld verdienen (wie ein Medienhaus)") inspiriert. Live gibt es die fabelhafte Springer-Show 2014 unter anderem beim Tengelmann eDay.

Vielen Dank an Alexander für den Videotipp!

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Kategorien:Uncategorized

  1. Mal wieder Strategieänderungen bei Fab ;)

  2. „In 2012 and 2013 I took the betashop blog in a direction that I’m not proud of. I allowed it to veer from its original mandate around startup transparency and lessons learned to more of a promotion tool for Fab. Sure, I shared more company data and info on betashop than most startup CEO’s would imagine sharing, and I know that a lot of people appreciated the transparency. But to be perfectly honest the sharing was sometimes slanted; more and more betashop was used as a vehicle for pushing out positive data about Fab.“
    http://betashop.com/post/72547337624/betashop-quarterly-volume-1-january-2014

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