Lockerz und „the idea of cultivating daily habits“

Als Gamification für den Online-Handel noch ein Thema war, war Lockerz das ultimative Beispiel ("Shoppingspektakel für die nächste Generation"), wie weit man es treiben kann.

Doch auch bei Lockerz hat das viele Geld ("Lockerz will Kapitalrunde von $30 Mio. auf $45 Mio. aufstocken") nicht geholfen. Nach einem Reanimationsversuch mit Ador ("Your Shoppable Fashion Magazine") sind die Überreste unlängst beim chinesischen Online-Versender Lightinthebox gelandet.

Was die Gründerin von Lockerz gelernt hat und zu Yahoo mitgenommen hat, wo sie heute eine der Topmanagerinnen ist, hat heute Geekwire zusammengefasst ("Lessons from Lockerz?"):

Lockerz2014

"He writes of Savitt’s hard-charging style, and pointed out how some of the ideas she cultivated at Lockerz became part of the lexicon at Yahoo.

Namely the idea of cultivating “daily habits” for consumers, especially the young consumers that Lockerz coveted."

Eine Aussage, die allen Online-Anbietern zu denken geben müsste: Wie schaffe ich es – speziell in einer mobilen Welt – zur täglichen Anlaufstelle zu werden?

Wer sich für Gamification-Elemente im E-Commerce interessiert, der sollte einen intensiven Blick auf Rakuten werfen ("Exchanges #9: Rakuten unter der Lupe"), das in seinem angestammten Markt Wiederbestellquoten von 4,6 Bestellungen im Quartal erreicht und gerade für viel Geld beim Messagingdienst Viber eingestiegen ist.

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Kategorien:Shopboerse

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