About You: Der Manager des Developer Centers im Interview

Das Interesse an der App-Welt von About You ist immens. Die ersten 100 Entwickler hat Collins mittlerweile freigeschaltet. Diese Woche soll dann ein Developer-Blog starten. Einstweilen gibt es schon ein paar Einblicke vom Manager/Product Owner des Developer Centers:

aboutyoudc

„Sicherlich haben wir auch mal über den Tellerrand geschaut, um zu sehen, wie andere Plattformen Apps verwirklichen lassen. Wir sind aber größtenteils einen eigenen Weg gegangen.

Wir haben eine eigene Architektur nach unseren Ideen und Vorstellungen entwickelt. Eingeflossen ist Anforderungs-Input von unseren externen Partnern – die die ersten Apps für uns geschrieben haben.

Die Core-IT ist derzeit in Python entwickelt, durch die Modularität der Architektur können wir allerdings einzelne Module im Falle von Performance Problemen mit Go – oder Java – ersetzen. Für Webinterfaces nutzen wir außerdem noch PHP.“

Zugleich schreibt About You-Geschäftsführer Sebastian Betz:

„Wir werden in den kommenden Monaten in diversen Städten in Deutschland Hackathons veranstalten – daher wahrscheinlich auch einen in deiner Nähe.

Prinzipiell richtet sich der Hackathon an Entwickler und Kreative, die Lust haben eine App-Idee umzusetzen oder bei der Umsetzung einer App-Idee zu unterstützen.

Für Agenturen / Servicepartner bieten wir einen extra Workshop an (einfach über unseren Developer-Support anfragen).

Wenn es am Anfang ein wenig dauert, Bitte um Verständnis: Wir nutzen die Fragen in den Anmeldungen, um parallel unsere Informationen & Dokumentationen zu optimieren, bevor wir später alles freischalten.“

Der erste About You Hackathon ist für den 14./15.6. in Hamburg angekündigt.

Frühere Beiträge zum Thema:



Kategorien:Collins

11 replies

    • Danke für den Hinweis! Wieder was gelernt.

      Aber „Product Owner Developer Center“ versteht keiner. Und als „Fachverantwortlicher/Auftraggeber“ hat er dann ja offenbar eine maßgebliche Führungsrolle. Mehr wollte „Leiter“ nicht ausdrücken.

      Wie könnte man die Funktion nennen, damit sich auch Nicht-Scrum-Initiierte etwas darunter vorstellen können?

  1. Das Equivalent ist ein „Projektmanager“. Also „Projektmanager Developer Center“ wäre zutreffender als Leiter. Leiter impliziert auch disziplinarische und inhaltliche Führung, die hat ein Product Owner nicht. Ein Product Owner sammelt klassischerweise Input und sortiert den dann.

  2. Gibt es denn mittlerweile mal Infos bezüglich der Vergütung?

    Das ist aus betriebswirtschaftlicher Sicht ja das Entscheidende, um Entwickler zu gewinnen. Die Vergütungstabelle könnte man durchaus öffentlich zur Verfügung stellen, um eine schnelle Validierung der wirtschaftlichen Attraktivität treffen zu können.

  3. Ist das hier eigentlich der Blog von Collins oder noch exciting(!) Commerce? Wird doch auch noch andere Themen geben?

  4. Ich finde den aktuellen Hype um Collins sehr interessant.
    Insbesondere deshalb, da es sehr viele Parallelen zu meinem Projekt 2.0 (Bandeln) von Arcandor/Primondo aus dem Jahr 2007/2008 gibt, welches jedoch kurz vor Launch aufgrund der Insolvenz von Arcandor eingestellt werden musste. Damals war Otto im Übrigen nicht an der Übernahme des Konzeptes interessiert (welches btw. nur einen unteren einstelligen Millionenbetrag und keine 100+ Mio. in der Entwicklung gekostet hatte und quasi fertig war ;-) )
    Hier die Grobstruktur des Konzeptes von Projekt 2.0: https://www.flickr.com/photos/fisbeck/14224047163/
    Allerdings gab es ein paar kleine Unterschiede bei den Begriffen und der Umsetzung…
    Bei uns hießen die APPs damals UGS (Usergenerated Stores) und die Developer waren Otto-Normal-User. Daher gab es auch kein Developer-Center, sondern einen einfach zu bedienenden WYSIWYG-Baukasten, mit dem man sich Shopfunktionalitäten zusammenbauen und Sortimente aus dem gesamten Arcandor-Konzern (inkl. Reisen) sowie externer Partner ganz individuell zusammenstellen konnte (Vertriebsplattform-Modell).
    Zielgruppe für die Ersteller der UGS waren auch nicht Entwickler, sondern normale User, die Experte in einem bestimmten Thema sind und sich hier ihren eigenen Shop funktional und inhaltlich zusammenstellen konnten (bis hin zu Shopping-Widgets für Einzelprodukte, die dann auch bspw. von Verlagen in ihre Online-Auftritte eingebunden werden konnten).
    Ein einfacher Yoga-Trainer, der sich über Verkaufsprovisionen noch etwas hinzu verdienen wollte, sollte die Möglichkeit haben, einfach sein KnowHow zu seinem bestimmten Thema einzubringen und somit als Experte für seine Zielgruppe (und nicht als Entwickler) auf einfachste Weise einen bedarfsgerechten Shop für seine Zielgruppe zu bauen, den er entweder als Stand-Alone-Shop oder als Shop innerhalb seines Blogs, betreiben konnte. Zudem erschien alle Shops dann auch auf der zentralen Plattform, auf der User nach Themen (z.B. Yoga) suchen konnten und dann passende Shops von Experten vorgeschlagen bekommen haben.
    Damals lief das Ganze noch unter dem Schlagwort „SocialCommerce“. Die User zu Verkäufern machen. Mit der Möglichkeit auch Content hinzuzufügen – also warum diese oder jene Yoga-Matte so gut ist, etc und eine eigene Community um das Thema aufzubauen. Die Quelle bezeichnete das Ganze im Übrigen auch als Multiplikatorenvertrieb 2.0 oder Sammelbesteller 2.0 Konzept.
    Um die Prozesse inkl. Checkout, Recht, Fulfilment und Support musste sich der User nicht kümmern. Dies hatte alles die Primondo Bandeln GmbH übernommen – der Kaufvertrag kam also nicht mit dem User, der den Shop gebaut hatte zustande, sondern mit der Bandeln-Plattform.

    Schon aus reinem Eigeninteresse bzgl. des Konzeptes wünsche ich der Otto-Truppe um Tarek und Benjamin Otto ganz viel Erfolg und drücke die Daumen!

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