LeShop und Coop@Home wachsen auf 311 Mio. SFr (+5,1%)

Im Schweizer Online-Lebensmittelhandel sind die beiden Konzerntöchter LeShop und Coop@Home 2016 auf einen Gesamtumsatz von 311 Mio. SFr gewachsen:

leshopcoop2016

Beide haben sich zuletzt neue Online-Auftritte gegönnt („LeShop stellt im neuen Auftritt die Aktionen stärker nach vorn“). Doch während Coop@Home 2016 um 9 Mio. SFr oder 7,2% zulegen konnte, wuchs LeShop nur um 6,1 Mio. SFr bzw. 3,5%:

leshop2016

Am 31. Mai präsentieren sich beide auf der Swiss E-Commerce Connect Konferenz in Zürich.

Kürzlich erst gab es (Kenn-)Zahlen von Albert Heijn in Holland und Peapod in den USA.

Frühere Beiträge zum Thema:



Kategorien:Food, Shopboerse

4 replies

  1. 5,1% Wachstum ist nun nicht gerade viel für Online, oder? Aldi ist im letzten Jahr im Stationärhandel ca. 4% gewachsen, die aber auf einem x-fach höheren Umsatz-Niveau. Wenn man sich die Wachstumsbalken von LeShop so anschaut, könnte man eigentlich fast von Stagnation in den letzten 6 Jahren sprechen. 1% Inflation / Jahr noch abgezogen wachsen die langsamer als die meisten deutschen Discounter, die fast nur stationär unterwegs sind. Eine Erfolgsgeschichte sieht anders aus oder?

  2. Aus meiner Sicht ist bei beiden alles unter 10% Wachstum sehr enttäuschend

    • Einverstanden und bitte zu bedenken, dass der Schweizer stationäre Food Einzelhandel 2016 eine weitere Nullrunde eingelegt hat.
      Die beiden bewältigen einen Onlineanteil bei Lebensmitteln von knapp 2%. Da ist man mW in Deutschland noch weit entfernt. Ob 2% schon die aktuelle Sättigungsgrenze ist? Ich hoffe nicht.
      Nach wie vor bremsend wirken mE die hohen Mindestbestellwerte (100 und mehr) und Lokistikkosten. Eine Folge des hohen Kostenniveaus das sich in der Schweiz nur eingeschränkt skalieren lässt.

      • @carpathia Zweifellos mag der Schweizer Lebensmittel-Onlinehandel weiter sein, als der von D, die Frage, ob er damit bereits an der Grenze angekommen ist, ist beim Blick auf die Umsatzentwicklung über einen so langen Zeitraum allerdings berechtigt. Bei 2% könnte man davon ausgehen, dass da noch viel Luft nach oben ist, bei dem Wachstum (und unterstellt, dass der Stationärmarkt nicht wächst) sind es aber in 10 Jahren 3%. An der Stelle würde ich dann immer noch behaupten, Lebensmittel online funktioniert nicht wirklich gut. Du hast ja schon ein paar Gründe genannt, wo es hängt. Diese verschwinden aber nicht einfach. Die Logistik-Kosten werden imho noch höher werden und das Kostenniveau in der Schweiz wird auch weiter hoch bleiben.

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