Das neue SportScheck als „Treffpunkt für das Erlebnis Sport“

Um Plattform-Strategien drehte sich gestern alles beim dritten ECD in München. Und einen der besten Eindrücke hat nach seiner strategischen Neuausrichtung SportScheck hinterlassen („Neue Strategie: SportScheck will mehr als nur ein Händler sein“):

„Kurskorrektur bei Multichannel-Händler SportScheck: Langfristig will sich die Otto-Tochter vom reinen Handelsgeschäft verabschieden, über das momentan noch die Umsätze generiert werden.

Konkret will sich SportScheck künftig als „Treffpunkt für das Erlebnis Sport“ positionieren, wobei das Handelsgeschäft nicht mehr die zentrale Rolle von heute einnehmen soll.“

Siehe dazu auch die SportScheck-Bilanz der neuen Führung („Kundenorientierung, Digitalisierung und flache Hierarchien“). Selten hat sich ein (stationärer) Händler so radikal umorientiert und für neue Geschäftsfelder geöffnet.

Währenddessen hat Otto kürzlich PlentyOne als neuen Sport-Ableger gestartet.

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Kategorien:Shopboerse

7 replies

  1. Man kann auch sagen, SportScheck hat kapituliert. Das war alles absehbar, ohne dass man ein großer Prophet sein muss. Jetzt gibt’s die Flucht in die Nische und zum Marktplatz. Viel Erfolg.

  2. Da stösst man aber in eine ebenfalls schon kräftig besetzte Nische vor. Ich habe mich ehrlich gesagt gewundert, daß Sportscheck jetzt einen Lauftreff in Berlin anbietet. Hier kann man inzwischen jeden Tag bei dutzenden Trainings mitmachen – und zwar professionell und kostenlos. Wir haben hier die adidas Runners, Nike Run Club, Runners Point Run Club, North Face Never Stop, Under Armour Running Society, 261 Laufclub, Salomon Trail Running und noch einige mehr. Wie will sich da Sportscheck positionieren?

    • Und die wären alle von Markenherstellern. Sportscheck hat selbst gar keine Produkte, sondern verkauft die, der Marken oben. Da wird man’s dann gleich doppelt schwer haben. Wobei mir jetzt nicht sofort in den Sinn kommen würde, warum Sportcheck sich nicht als Online-Händler für Sport und Outdoor durchsetzen können sollte. Da gibt es ja einige im Markt, die durchaus ziemlich erfolgreich sind.
      Grundsätzlich scheint das Geschäft also zu funktionieren.

      • die sind alle am Reorientieren, weil ihnen die Markenhersteller kaum noch Luft lassen. Entweder sie setzen auf billige Eigenmarken oder auf Premium/Services

      • Ja, aber Daniel schon schrieb, da sind sie ja dann sofort einer von vielen. So gesehen wäre es dann fast schlauer, einen Käufer für die Assets zu finden und das Ganze zu beerdigen. Alles andere wäre dann nur ein Rückzugsgeschäft mit der Aussicht, es in 5 Jahren zu beerdigen.

    • @Daniel Was für eine Liste! Danke dafür :)

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