Boohoo hat diese Woche nach guten Quartalszahlen (PDF) und einer erhöhten Wachstumsprognose an der Börse 50 Mio. Pfund für weiteres Wachstum einsammeln können (PDF):
“As a result of very strong trading momentum in Q1, we now expect Group revenue growth for the full year to February 2018 to be around 60% (5), ahead of previous guidance of revenue growth approaching 50%. We expect Group EBITDA margins to be in line with previous guidance at around 10%.”
Die Briten peilen damit nach 295 Mio. Pfund für das laufende Geschäftsjahr rund 472 Mio. Pfund an.
Als Börsenliebling (“Die Börsengewinner und -verlierer des Jahres 2016”) ist Boohoo mit 3 Mrd. Pfund inzwischen so extrem bewertet wie kein anderer Online-Modeversender.
Und selbst, dass die Gründer diese Woche Aktien im Wert von 80 Mio. Pfund verkauft haben (“Boohoo co-founder sells £80m in shares as he reveals ‘supersite’ plan”), konnte das Vertrauen nicht erschüttern.
Mit den Strategien von Boohoo & Co. hatten wir uns gerade erst in den Exchanges #175 (“16 Wachstumsstrategien im Überblick”) befasst. Wie so viele europäische Modeversender derzeit nimmt Boohoo den US-Markt ins Visier.
Frühere Beiträge zum Thema:
- Boohoo wächst auf £295 Mio. (+51%) und verdoppelt Gewinne
- Boohoo: Die NastyGal-Story bis zur Pleite und Übernahme
- Boohoo: Börsenstar 2016 will Nasty Gal und PrettyLittleThings
- Exchanges #175: 16 Wachstumsstrategien im Überblick
Kategorien:Shopboerse
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