Niceshops will sich von 25 Mio. € alle zwei Jahre verdoppeln

Weiter flott voran geht es bei Niceshops, einem der wenigen Vorzeige-Projekte aus Österreich („Niceshops knackt die 10 Mio. € Umsatz und peilt 15 Mio. € an“), das inzwischen bei Umsätzen von 25 Mio. Euro liegt und sich weiter alle zwei Jahre verdoppeln will:

„Sie ist weithin sichtbar, die große Halle in Saaz (Gemeinde Paldau) vor den Toren von Feldbach. Seit wenigen Tagen ist sie fertig.

Bis 2022 sollen auf dem Firmenareal noch drei Hallen, wie die derzeitige, stehen. Über 200 Mitarbeiter sollen dann für Niceshops tätig sein.“

Ein paar Eindrücke gibts auch im Video-Interview mit Gründer Roland Fink, der auch in Sachen Technologie eine klare Haltung hat:

„Ich bin schon immer davon überzeugt gewesen, dass sich Unternehmen nicht einer Software unterwerfen sollen, die Software soll sich vielmehr dem Unternehmen unterwerfen. Deshalb haben wir eine eigene Software entwickelt, die an unsere Prozesse angepasst ist. Wir gestalten sie so, wie wir sie haben möchten.“

Nicht nur Umsatz und Lagerfläche, auch die Zahl der Nischenshops wächst stetig, wie heute bekannt wurde („Grabner Media verkauft fromaustria.com an Niceshops“).

Frühere Beiträge zum Thema:



Kategorien:Shopboerse

3 replies

  1. Mich würde mal interessieren, wie sich die Umsätze auf die einzelnen Shops verteilen.

    Multishopansätze finde ich prinzipiell gut, habe jedoch zu oft gesehen, dass ab einer bestimmten Menge n an Online-Shops die Qualität der einzelnen Shops stark nachgelassen hat (Marketing, Support, Betreuung, Aktualität etc) und es dann langfrisitg zu einer Ausdünnung des Portfolios geführt hat.

  2. @Kai, genau das Gegenteil sehe ich hier. Wenn diese von Dir genannten „Basics“ nicht funktionieren liegt das doch an schlechtem Management und nicht an der n Anzahl der Shops! Genau das sind doch die Skaleneffekte von der Du in der heutigen Zeit als Unternehmer profitieren kannst.

    Ein zentraler Kundenservice für Rückfragen/Retouren, ein Shopsystem mit x unterschiedlichen Produkten befüllen und beim Marketing schnell lernen was funktioniert (je Produktkategorie). Für mich sehr gut umgesetzt und genau der richtige Weg.

    Ich würde das ganze Portfolio auch zusätzlich auf Amazon und eBay listen, da für mich einzig und allein der Kunde entscheidet wo er kauft und nicht der Händler…

  3. @ Felix
    Das sehe ich anders, denn im Gegensatz zu einem Vollsortimentler-Shop musst du bei der Multishop-Strategie einige Dinge x-fach machen:

    – diverse Nummern für Support bereitstellen, bei denen die Mitarbeiter sich immer mit dem richtigen Shopnamen melden und die explizit dort anfallenden Probleme bearbeiten können.
    – für jeden Shop eigenes Branding betreiben
    – für jeden Shop eigenes SEO, SEA, SEM
    – Sortimentarbeit in vielen Systemen
    – massiv erhöhter IT-Aufwand, da Anpassungen bei allen Shops durchgeführt werden müssen
    – man muss sich in jedem Segment mit dem dazugehörigen Shop als Know-How-Träger etablieren

    Und dies sind nur einige Punkte, die bei einem Multishop-System beachtet werden müssen.

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