Shoptech: Spryker wurde mit $90 Mio. (73 Mio. €) bewertet

Wie können ein paar omnipräsente Schaumschläger und Sprücheklopfer 22 Mio. Dollar einsammeln? Für Freud und Neid sorgte die jüngste Wachstumsrunde von Spryker in den Kommentaren.

Laut Handelsregister wurde das Kapital im Rahmen der Finanzierung um knapp 25% erhöht. Die Bewertung lag also bei 90 Mio. Dollar bzw. rund 73 Mio. Euro (nach der Finanzierung).

Project A Ventures hält jetzt noch gut 41% an Spryker. One Peak Partners hat 19% bekommen. Der Rest der Anteile verteilt sich auf die Gründer und Seed-Investoren wie Cherry Ventures (2,4%) und die Familien Otto (6,7%) und Strüngmann (1,35%), die alle nochmal nachgelegt haben.

Spryker mischt den Shoptech-Markt vor allem durch eine andere Herangehensweise („Spryker und der perfekte Pitch für den Handel von morgen“) auf, die auf entsprechende Skepsis in der Branche stößt.

Frühere Beiträge zum Thema:



Kategorien:Shoptech

  1. Einen Spryker-Artikel mit den Worten „Wie können ein paar omnipräsente Schaumschläger und Sprücheklopfer 22 Mio. Dollar einsammeln? Für Freud und Neid sorgte die jüngste Wachstumsrunde von Spryker in den Kommentaren.“ zu starten, nachdem unter deinem vorherigen Artikel kritisiert wurde, dass du (nach Ansicht einiger Kommentatoren) nicht objektiv/kritisch genug mit dem Thema umgehst, ist ein Schlag ins Gesicht jedes ExcitingCommerce-Lesers, der hier ist um mehr als nur umgeschriebene Pressemitteilungen zu lesen. Sehr Schade.

    Aber warum hinterfragen: Numbers don’t lie, oder?

    • wie mans macht, macht mans falsch … Ich habe nichts an Spryker auszusetzen, kann also maximal wiedergeben, was andere auszusetzen haben.

      • Kann Nico leider nur recht geben. Soweit ich die vorherige Diskussion überblicke, hat da keiner von „Schaumschlägern“ und „Sprücheklopfern“ gesprochen. Konkret bemängelt wurde das allzu offensichtliche „Spiel über Bande“ zwischen den verschiedenen Protagonisten und die sehr berechtigte Frage, womit Spryker eigentlich Geld verdient und welche echte Innovation sie anbeiten.

        Dass ein Folgebeitrag so polemisch eingeleitet wird, bestätigt die Befürchtungen nur noch mehr. Sehr schade, denn früher habe ich EC gerne gelesen, v.a. für die tiefer gehenden Analysen und den objektiven und distanzierten Blick von außen. Das ist nach meiner Wahrnehmung leider nicht mehr der Fall. Auch einer der Gründe, warum ich mir das Ticket für die K5 in diesem Jahr gespart habe.

      • Wie man in den Wald hineinruft … In den Kommentaren zu Spryker gehts doch im Wesentlichen um die Frage, warum Spryker in den Excomm-Beiträgen so gut weg kommt. Die anderen drehen sich darum, warum Spryker mehr Schein als Sein ist. Dass sich an Spryker die Geister scheiden, ist unübersehbar und an sich ein gutes Zeichen. Das passiert von Magento bis Zalando bei so ziemlich allen, die Dinge neu und anders angehen.

        Erfreulicherweise gibt es ja immer auch Kommentare, die sich dann sachlich und konstruktiv mit Spryker & Co. auseinandersetzen. Andere arbeiten lieber mit Unterstellungen und Scheinargumenten (zumeist sind das dann auch die, die sich am meisten auf den Schlips getreten fühlen, wenn man ähnlich arbeitet; siehe die Überspitzungen im Eingangssatz). Nur weil man etwas gut findet, muss man jedenfalls nicht notwendigerweise mit jemandem unter einer Decke stecken.

        Doch jeder möge seine Vorurteile hegen und pflegen. Und irgendwie passt es dann ja auch, wenn Du Dir ausgerechnet die K5 sparst, die als „Anti-Supergraf-K5“ konzipiert ist und darauf abzielt, einige der gängigsten Kassenzone-Hypothesen zu widerlegen, u.a. dass im E-Commerce Größe maßgeblich ist für den Erfolg und dass horizontale Handelsmodelle keine Zukunft haben.

      • @Jochen: Glaubst du wirklich, dass die Kritik an deinen Postings zu Spryker von „Neid“ getrieben ist? Ich kann dir versichern, dem ist nicht so…

      • die Kritik selber nicht. Dagegen ist ja auch nichts einzuwenden. Aber offenbar wird es Spryker ja nicht gegönnt, dass es in den Beiträgen so gut wegkommt. Sonst würden wir die Diskussion ja nicht auf der Metaebene führen.

      • abgesehen davon hoffe ich, dass der ironische Unterton rüberkommt. Die wichtigsten Argumente sind ausgetauscht, und die Kritik ist angekommen. Deshalb schließe ich mich gerne Claus (s.u.) an https://excitingcommerce.de/2018/02/21/shoptech-spryker-wurde-mit-90-mio-73-mio-e-bewertet/comment-page-1/#comment-100889

  2. Ich finde das Theater ziemlich albern. Ein Blog ist selten bis nie ein objektives Medium, genauso wenig wie der Stern und der Focus.
    Wichtig ist, dass man (kontrovers) diskutieren kann und das ist imho hier gegeben. Lass uns doch einfach die Argumente zur Sache austauschen und weniger über die handelnden Personen sprechen.

  3. Gerüchten aus dem Markt hat Mitgründer Seebach ordentlich in den letzten beiden Runden fast 10 Mio eingecasht und glaubt offenbar selbst nicht an die Story und der traumhaften Bewertung von Spryker – Jochen recherchiere doch mal dazu und/oder schreibe doch mal dazu. Ist ja sein persönlich gutes Recht aber sehen ja eigentlich die alten und neuen Investoren nie gerne, wenn einer der Haupt-Know-How-Träger was „Neues“ startet.

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