DoorDash holt $535 Mio. „to create the world’s best logistics company“

„Food delivery is just the first chapter. Tony and team have a bold vision to create the world’s best logistics company, and we’re thrilled to partner with them to help accelerate their progress.“

Während die einen noch Pakete schubsen, gestalten die anderen die Zustellung von morgen. Nach der Übernahme von Shipt („Target kauf Shipt für $550 Mio. für schnelle Heimzustellung“) ist in den USA erwartungsgemäß Schwung in den Markt für neue Zustelldienste gekommen.

Kürzlich erst hat sich Instacart weitere 200 Mio. Euro sicher können („Grocery delivery startup Instacart raises $200 million and prepares to battle Amazon“). Jetzt hat DoorDash nachgezogen:

„DoorDash Secures $535 Million in Funding from SoftBank, Sequoia, and GIC to Expand its On-Demand Platform.

Backing follows accelerating growth rate and increasing profitability as company gears up to lead in last-mile logistics.“

Mehr zu den Ambitionen auch im Blog („We’ve Raised $535 Million to Expand DoorDash“).

Noch tummelt sich DoorDash vor allem im Gastro-Segment. Doch man kann durchaus gespannt sein, ob und wie den erfolgreichen Pizzadiensten irgendwann der Sprung ins Handelssegment gelingen kann.

Mit 100 Mio. Euro an Kapital sorgt in Europa bei den neuen Zustelldiensten vor allem Picnic für Furore, das sich am 3./4. Juli auch auf der K5 Berlin präsentiert („Picnic und Coop@Home beim K5 Food Gipfel“).

Hierzulande ist Getnow zumindest ein kleiner Lichtblick, auf den Spuren von Shopwings.

Mehr zum Thema auch in den Exchanges #180 („Picnic und die City-Logistik“) und den Exchanges #186 („Die Logistik am Limit 2017/18“).

Frühere Beiträge zum Thema:



Kategorien:Food

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  1. Stimmt, von Food-Delivery bis allgemeine Parcel-Delivery ist es kein weiter Weg mehr. Die Infrastruktur ist da und vermutlich stimmen dann auch die Mengen, die es braucht, um das wirtschaftlich zu betreiben.
    Zumindest in D wird sich die Frage stellen, ob die etablierten Paketdienste die letzte Meile ab- bzw. aufgeben.
    Aber selbst wenn nicht, es wird sich dann ggf. jemand anderes für die Hauptläufe (Langstrecken) kümmern und damit ein komplett neues Spiel beginnen. Evtl. werden die etablierten Paketdienste dann nur noch die Sortierzentren betreiben, die dann aber auch irgendwann durch Amazon ersetzt werden. :-)
    Um das alles hinzubekommen, braucht es nur gute IT und das ist nun gerade die ganz große Schwachstelle der etablierten Paketdienste. Ich beginne langsam umzudenken. ;-)

    • Das ist doch mal schön zu hören :)

      Problem ist aktuell noch, dass die Lieferdienste im Gastrobereich ihre 15% bis 20% Provision brauchen, die im Handelssegment nicht drin sind. Das wird die Herausforderung: Finden sie andere Erlösströme und Geschäftsmodelle auf der letzten Meile? Oder kommen sie bei höheren Warenkörben mit weniger Provision aus?

      DoorDash ist zumindest mal einer der Player, an dem man es verfolgen können wird. Parallel zu den Entwicklungen bei Instacart und Postmates, die aus der Handelsecke kommen.

      • Die brauchen die 15-20% weil sie einen großen Teil des Tages nicht ausgelastet sind, Food geht in den Mittags-und Abendstunden, dazwischen passiert nicht viel. In der Zeit könnten sie Pakete ausfahren. Da fehlt aber noch eine zentrale Steuerung der letzten Meile, wie so eine Art Börse.

      • mit Auslastung hat das weniger zu tun. Die Boten liefern ja nur zu bestimmten Schichtzeiten. In jedem Fall haben die Dienste Erfahrung mit Teilzeitkräften und können Leute/Mitarbeiter gewinnen, bei denen sich klassische Paketdienste schwer tun.

      • Interessant wäre in diesem Zusammenhang doch wie hoch der durchschnittliche Bon ist, auf den sich die 15 – 20% beziehen. Oder anders rum, wieviel benötigen diese Lieferdienste um Pakete rentabel ausliefern zu können.

      • das lässt sich nachgucken. Delivery Hero, Takeaway Group, etc. sind ja schon alle börsennotiert

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