Wie Shopware auf die Frontend-Revolution reagieren will

Passend zum Thema „10 Jahre später: Kommt jetzt die Shoptech-Revolution?“ und dem entsprechenden Shoptech-Podcast hat Shopware als einer der erfolgreichsten Player der jüngsten Zeit diese Woche anklingen lassen, wie es auf die neuen User-Interfaces und Durchbrüche im Frontend-Bereich (Voice, Chat, Dash und andere Realitäten) reagieren will und Partnern und Kunden den Shopware Playground vorgestellt:

 

„Die neue Plattform bedeutet für experimentierfreudige Händler und Entwickler einen erheblichen Mehrwert.

In der Umgebung von Playground kann die Community sowohl neue Technologien als auch Anwendungsszenarien testen.

So kann jeder die neue technische Basis in echt erleben und ein Gefühl für Haptik und Usability entwickeln, um eCommerce auf einer Ebene stattfinden zu lassen, die nichts mehr mit den heutigen Ansätzen gemeinsam haben muss.“

Handels- und Shoptechwelt haben sich in den letzten 10 Jahren zunehmend entfremdet. Der klassische Online-Shop-Betreiber, wie ihn sich viele Systemhäuser und Agenturen heute noch vorstellen, zählt in einer Plattform-Welt zu den Auslaufmodellen, da Händler und Markenhersteller ihre Umsätze online entweder über Marktplätze machen oder dabei sind, sich selbst attraktive eigene Kundenzugänge zu schaffen, die dann aber über den einfachen Online-Shop weit hinausgehen (siehe hierzulande zum Beispiel Keller Sports).

Die heutigen Anbieter von Shopsystemen müssen daher aufpassen, dass sie nicht als mehr oder weniger dumme (aka „headless“) Backendsysteme enden, die für den Online-Handel kaum noch Mehrwert schaffen und letztlich austauschbar sind.

Spannend wird es deshalb, wer in welcher Form auch im Frontendbereich mitmischen kann. Spryker spielt das Thema momentan am öffentlichkeitswirksamsten. Deshalb verweisen wir immer wieder gerne darauf („Spryker und der perfekte Pitch für den Handel von morgen“). Aber auch Commercetools hat reichlich spannende Cases in der Pipeline.

In den nächsten 10 Jahren werden wir im Shoptech-Bereich dann hoffentlich mehr über smarte Frontendlösungen sprechen können als über austauschbare Backendsysteme für die Datenhaltung und Bestellabwicklung.

Der zweite Tag der K5 Berlin widmet sich in diesem Jahr komplett den Möglichkeiten im Frontend und in der Nutzeransprache – von den Mobile Playern am morgen über die Entwicklungen im Food-Bereich bis hin zum CTO-Panel am Nachmittag. Im Expo-Bereich sind auch wieder alle relevanten Shoptech-Player vertreten.

Siehe zu diesen und anderen Aspekten auch die jüngsten Shoptechtalks von Keller Sports bis Thomann.

Frühere Beiträge zum Thema:



Kategorien:Shoptech

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