Sportbedarf.de veröffentlicht Geschäftszahlen bei 12 Mio. € Umsatz

Das Online-Geschäft lässt sich niemals profitabel betreiben, heißt es so gerne aus der Omnichannel-Fraktion. Tausende von Online-Anbietern können darüber nur schmunzeln. So zum Beispiel der Teamsport-Händler Sportbedarf.de, der jetzt im Rahmen einer Crowdfinanzierung aktuelle Einblicke in die Geschäftszahlen gibt (via):

Den Umsatzsprung von 5 Mio. Euro auf über 10 Mio. Euro hat das Team von Sportbedarf.de, das noch drei weitere Online-Ableger betreibt, innerhalb von drei Jahren gemeistert. Jetzt wollen die Macher die 20 Mio. Euro in Angriff nehmen:

Selbst wenn sie ihr Geschäft schon 10 Jahre und länger betreiben, sind für Online-Händler wie Sportbedarf.de die finanziellen Möglichkeiten momentan sehr beschränkt. Wenn die Banken ausfallen, bleibt oft nur die Crowdfinanzierung.

Siehe dazu auch die Beispiele von Niceshops in Österreich („Niceshops mit Crowdfunding-Kampagne bei 27 Mio. € Umsatz“) bzw. Brille24 („Brille24 will Unternehmensanteile über Neufund ausgeben“).

Frühere Beiträge zum Thema:



Kategorien:Shopboerse

  1. Kann man so sehen. Aber wer es in 10 Jahre E-Commerce nicht schafft 500k zur Seite zu legen oder einen erfahrenen VC oder BA von einem Investment zu überzeugen, der muss sich nicht wundern, dass die konservativen Banken nicht unterstützend zur Seite stehen.

    • Fairerweise muss man halt auch sagen, dass ne Bank bei den Zahlen wegen Basel 1-x auch keinen Kredit geben darf. Umsatzrendite sinkend von 1,3% (2014) auf 0,9% (2016) ist jetzt auch nicht gerade ein Top-Argument. Crowd-Investment ist hier sicher die richtige Finanzierungsform.

    • VC oder BA sind nicht immer eine gewünschte Option. Insbesondere wenn, wie man auf https://clever-crowdinvestieren.de/investieren-sportbedarf liest, das Unternehmen stolz darauf ist Inhabergeführt zu sein und zu bleiben.

      • Kann ich nachvollziehen, jedoch muss man auch der Realität ins Auge sehen und sich bei den Zahlen eingestehen, dass es mit externer Hilfe vielleicht doch besser laufen kann als ohne. Zumal der Wettbewerb in dem Bereich (Zalando, Amazon, Otto, Spreadshirt usw.) eher stärker als schwächer werden und neue Maßstäbe in puncto Preis, Verfügbarkeit und Lieferzeit setzen.

  2. Wen es interessant, hier unsere Einschätzung zu den Zahlen: https://www.shopanbieter.de/13828-analyse-der-crowdfunding-aktion-des-onlinehaendlers-sportbedarf-de

    Auch wenn es aus Sicht eines Außenstehenden, vermutlich einiges Optimierungspotential gäbe, habe ich Respekt vor der Leistung des Händlers!

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  1. Analyse der Crowdfunding-Aktion des Onlinehändlers sportbedarf.de - Blog für den Onlinehandel

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