Pippa & Jean trennt sich von Investoren (und umgekehrt)

Bei Pippa & Jean haben sich die Erwartungen in den letzten Jahren nicht so wirklich erfüllt. So sind jetzt Vorwerk, Holtzbrinck Ventures und Klingel als Investoren ausgestiegen (PDF):

„Im siebten Jahr nach Gründung von Pippa&Jean kauft das Management durch einen Management-Buy-out gemeinsam mit Crosslantic Capital und Atlantic Labs die Mehrheit am Unternehmen zurück.

Das Team rund um Gründer und CEO Gerald Heydenreich besitzt jetzt wieder 75 Prozent des Unternehmens. Die restlichen 25 Prozent teilen sich Crosslantic und Atlantic Labs.

Vorwerk Direct Selling Ventures GmbH und HV Holtzbrinck Ventures hatten sich kurz nach dem Livegang von Pippa&Jean im Frühjahr 2012 beteiligt. SevenVentures und die Klingel Gruppe stießen 2015 dazu. Die Anteile von SevenVentures waren bereits im vergangenen Jahr auf Crossatlantic übergegangen.

„Unsere Investoren haben uns von Anfang an sehr viel Sicherheit gegeben und nicht nur als Geld-, sondern vor allem auch als Ratgeber und Sparringspartner fungiert“, sagt Gerald Heydenreich. „Dafür sind wir sehr dankbar. Nun ist es jedoch an der Zeit für uns, die Start-up-Phase zu beenden und uns als eigenständiges, aus eigener Kraft profitables Unternehmen aufzustellen.““

So haben sich die Anteile der Pippa & Jean Investoren zuletzt verteilt.

Im Grunde ist und bleibt es erstaunlich, dass im Eventshopping-Bereich weiter so wenig passiert.

Frühere Beiträge zum Thema:



Kategorien:Shopboerse

  1. Der Kaufpreis (falls es überhaupt einen gab) wird wohl ein deutlicher Verlust für Holtzbrinck, Klingel, Vorwerk gewesen sein. Ist überhaupt eines der vielen Investment von Klingel erfolgreich gewesen? Gerald Heydenreich hat damals bei buyvip ja auch nicht geschafft den Markt zu rocken.

  2. Ein untrügerischer Indikator, dass es nicht ganz so super läuft, ist ja ganz häufig, dass die Handelsbilanzen im Register nicht bzw. viel zu spät veröffentlich werden – das gilt insbesondere für den Handel/eCommerce. Sehr schiefe Bilanzen können nämlich die Lieferanten leicht nervös machen. Aber halt, das kann ja in diesem Fall gar nicht zutreffen, denn man will sich ja jetzt „als eigenständiges, aus eigener Kraft *profitables* Unternehmen aufzustellen“. Hmmm… Während andere Medien von einem initiierten Management Buy Out sprechen, sieht ExcitingCommerce das wahrscheinlich ganz richtig mit (vermutlich aufgrund Erfahrung in der Vergangenheit) dem leicht vorsichtigen Hinweis „auch umgekehrt“ in der Headline.

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