Die Otto-Group verliert (noch) einen ihrer besten Köpfe

Altgediente Online-Profis haben im Otto-Konzern gerade keinen leichten Stand. So folgt nach dem jüngsten Rums („Bei Mytoys wirft die komplette Geschäftsführung hin“) jetzt bereits der nächste:

„Im Zuge der Umstrukturierungen hat Dr. Björn Schäfers seine Tätigkeit als Geschäftsführer der Otto Group Digital Solutions sowie von Shopping24 mit Wirkung zum 1. Oktober 2020 beendet und ist aus der Otto Group ausgeschieden.

Dr. Björn Schäfers war 2004 als Projektmanager im Bereich Business Development in die Otto Group eingetreten und wurde im März 2010 zum Geschäftsführer der Shopping24 GmbH bestellt. Seit September 2016 hatte er als einer von zwei Geschäftsführer*innen die Aktivitäten der Otto Group Digital Solutions, zu denen Shopping24 gehört, verantwortet.“

Alexander Graf hatte über Björn Schäfers unlängst auch kurz in seiner Kassenzone-Jubiläumsausgabe gesprochen. Er hat für die Otto-Group eine ganze Reihe von Talenten angezogen, auch wenn beileibe nicht alle solange durchgehalten haben wie er.

Seit anderthalb Jahren hat der Otto-Konzern einen neuen Digitalvorstand resp. „Konzern-Vorstand E-Commerce, Technologie, Business Intelligence und Corporate Ventures“, der offenbar lieber auf Köpfe von außen setzt.

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Kategorien:Ultimondo

1 Antwort

  1. Tja, das ist meist der Anfang vom Ende: Interne Kompetenz mit ständig wechselnden Consultants ersetzen, die in der Regel keine Ahnung von internen Prozessen haben (sollen). Dementsprechend sehen dann auch die Lösungen aus…

    Wie gut das funktioniert – auch wenn das Beispiel recht weit hergeholt ist – sieht man ja an der Bundeswehr…

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