Weshalb der ganze Wachstumsstress, wenn man es sich doch auch einfacher machen kann? Vor allem im Endkundengeschäft will es Zalando künftig gemächlicher angehen und den Fokus stattdessen mehr auf Zeos und das B2B-Geschäft legen. In den neuesten Exchanges blicken Jochen Krisch und Marcel Weiß auf das jüngste Strategieupdate und fragen sich (ein letztes Mal), wie weit Zalando mit dem gesunkenen Ambitionslevel kommt.
Dauer: 64 Minuten
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Links zu den Themen:
- Strategie-Update: Wo steht Zalando im B2B-Geschäft?
- Zalando sieht sich nicht mehr als erste Anlaufstelle für Mode
- Der Zalando-Marktplatz wächst auf 4,9 Mrd. Euro (+12%)
- Zalando erhöht die Cashreserven weiter auf 2,5 Mrd. Euro
- Zalando beteiligt sich am Headless Shopsystem Saleor
- Movmnt – oder: Als Zalando sein eigenes Shein gebaut hat
- Exchanges #323: Wie geht es jetzt für Zalando weiter?
Frühere Ausgaben:
- Exchanges #346: Food & Delivery 2024
- Exchanges #345: Mehr als Shemu – Die Top 5 aus China
- Exchanges #344: Amazon unter Druck
- Alle Exchanges-Ausgaben
Die neue, qualitätsorientierte Strategie von Zalando ist aus Markensicht sehr positiv und wünschenswert. Gleichzeitig aus meiner Sicht eine gute und wichtige Differenzierung zu den Billigplattformen aus Fernost. Ich glaube auch nicht, dass Zalando die Umsatzprognosen nicht wieder erhöht. Der online Fashionmarkt springt in Europa nach der Post-Covid-Delle wieder an, falls sich der Trend bestätigt, gehen die Prognosen auch wieder deutlich nach oben. Trotzdem sollte man natürlich auch im höherpreisigen Modesegment das Geschäftsmodell von Shein und TEMU auf dem Schirm haben.