Ein Update in Sachen AI Commerce kommt dieser Tage von Andreessen Horowitz („Shopping in ‘God Mode’ with AI“):
„OpenAI is starting to treat shopping as a dedicated use case, adding tools like Operator, which lets users ask for product recommendations, and Deep Research, which aggregates specs, reviews, and price data for side-by-side comparisons.
Meanwhile, startups are building vertically integrated solutions for every step in the stack, from product discovery and smarter, multimodal search to virtual try-ons and autonomous post-purchase support.“
Es bringt allerdings wenig Neues. Denn die Übersicht zeigt es schon: Das ist alles noch sehr technokratisch und dient in erster Linie zur Optimierung und Erweiterung bestehender Lösungen und Prozesse.
Was wir hingegen von generativer KI erwarten, sind Quantensprünge in der User Experience („Von Shoppingoberflächen und Shoppingzugängen anderer Art“):
- neue Formen der Inszenierung (Präsentation und Darstellung)
- neuartige User Interfaces und Shoppingoberflächen
- smartere Zugänge (Agentic Shopping und mehr)
Auch der ganze Themenkomplex „Multi-Purpose- vs. Mulit-Experience-Apps“ ist weiter extrem unterbelichtet:
- Arc zeigt Amazon im Multi-Experience-Modus
- Multi-Experience Apps: So ginge es ganz einfach!
- Multi-Purpose- vs. Multi-Experience Apps im E-Commerce
Interessanterweise passiert in Sachen KI gerade mehr bei der automatischen Generierung von (Social Media) Ads. Mal sehen, ob das überschwappt in den E-Commerce und mehr bringt als schicke Produktbilder.
Frühere Beiträge zum Thema:
- AI Commerce: Perplexity und die Folgen für den E-Commerce
- Perplexity startet Perplexity Shopping – mit eigenem Checkout
- Agentic Shopping – oder: Was bringt der KI-Commerce?
- Was bringen uns Android und Apple Intelligence?
- Ist der E-Commerce zu naiv in Sachen KI?
- Von Shoppingoberflächen und Shoppingzugängen anderer Art
- Arc zeigt Amazon im Multi-Experience-Modus
- 10 mögliche Aufgaben für smarte Agenten im E-Commerce
- Auf der Suche nach „genAI-native marketplaces“
- Exchanges #365: Was bringt Perplexity Shopping an neuen Erkenntnissen?
- Exchanges #356: CapCut Pro und der Amazon-Feed
- Exchanges #352: Intelligente Shoppingsysteme
- Exchanges #349: Smarte Agenten, Interfaces und mehr

Ein vernachlässigter – aber umso vielversprechenderer – Bereich ist AI im Interior Design und Commerce Bereich. Während es Interior Design Apps gibt, die jedoch lediglich auf (zumeist schlechten) Redesigns verharren, bleibt Inspiration, Discovery, Advisory und e-Commerce noch zurück. Mittlerweile wissend, dass dies eine sehr herausfordernde Aufgabe ist, die eine vollumfängliche App Experience benötigt, haben wir uns dieser Aufgabe angenommen und eine Vibe Shopping Experience im App Format gebaut. Deshalb hier nun in Eigenwerbung und zur Information für euch: lila.so
Wir aggregieren nicht nur über 100+ globale Merchants, sondern bieten neben Inspirationsfeed (+ Shop the Look ähnlich zu Pinterest) und Raum-Remodeling mit Shopping Option, als auch personalisiertem Interior Advice Unterstützung entlang der gesamten Customer Journey. Und das alles nur mit einem einzigen Foto deines Raums.