AI-first-Player – ob auf Anwendungs-, Browser- oder Betriebssystemebene – sind prädestiniert, den Checkout zu integrieren („OpenAI working on payment checkout system within ChatGPT“).
Sollen sich bestehende Player dagegen schützen oder nicht? Das ist gerade die große Frage im E-Commerce:
„Amazon doesn’t want AI agents shopping on its website – it wants to build AI agents that shop on other websites. That’s why it blocked Google’s agent last week.
This week, Shopify blocked all AI bots from checking out and added this rule to each website hosted on Shopify: „Automated scraping, “buy-for-me” agents, or any end-to-end flow that completes payment without a final human review step is not permitted“.
No one wants to be where the AI agents are shopping at – everyone wants to build AI agents that do the shopping.“
Das gilt zumindest für die großen Shoppingplattformen (Marktplätze etc.). Siehe Machen AI-Shopping-Agenten Marktplätze überflüssig?
Für kleinere Anbieter stellt sich die Sache durchaus anders dar. Denn je nach Sortiment (exklusiv oder nicht) und Positionierung kann es für spezialisierte Händler und Hersteller durchaus sinnvoll sein, sich – mit oder ohne Checkout – frühzeitig in AI-Services integrieren zu lassen.
Frühere Beiträge zum Thema:
- AI first und die neuen Shoppingmöglichkeiten im KI-Browser
- AI first: Was bringen KI-Agenten im Online-Handel? #K52025
- From Copilot to Autopilot: Die KI-Thesen von der #K52025
- Machen AI-Shopping-Agenten Marktplätze überflüssig?
- OpenAI integriert Shoppingfunktion mit Preisvergleich
- Auch Google präsentiert „Buy for me“ für den AI-Commerce
- Amazon lässt mit „Buy for Me“-Service aufhorchen
- Exchanges #375: KI-Browser und andere Disruptoren
- Exchanges #373: „Buy for me“ – Amazon und der AI Commerce
- Exchanges #365: Was bringt Perplexity Shopping an neuen Erkenntnissen?
- Exchanges #352: Intelligente Shoppingsysteme

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