Wo stünde Flink ohne Rewe? Im Founder Mode und im OMR-Podcast erklärt der ausgeschiedene Flink-Gründer Oliver Merkel auch, wie wichtig Rewe für Flink ist – und zwar nicht nur als Kapitalgeber und Garant günstiger Einkaufskonditionen, sondern auch für die Inbound-Logistik, sprich: die effiziente Belieferung der Flink-Depots.
Er erzählt, wie er – noch vor dem Start – erst den Edeka-Chef für eine Kooperation begeistern wollte, dann aber bei Rewe auf sehr viel offenere Ohren (und Türen) stieß.
So hatte Flink Einkaufspreise, die um 20% bis 30% günstiger waren als die von Gorillas & Co., die keine entsprechenden Partnerschaften hatten.
Außerdem konnte Flink die Rewe-Logistik nutzen, die die Flink-Depots wie Rewe-Supermärkte beliefert und so für täglich frische Ware sorgt.
Rechnete Flink zunächst mit jährlichen Umsätzen von 2 Mio. Euro pro Hub, so soll der Wert mittlerweile deutlich darüber liegen – bei hochgerechneten 4 Mio. Euro pro Hub.
Wer tiefer eintauchen will in die Welt von Flink & Co. findet mehr dazu in den Podcasts.
Kürzlich hat Flink nochmal Kapital bekommen und sich damit das weitere Überleben gesichert.
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Kategorien:Food, Logistik, Shopboerse


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