Ausverkauf: Arcandor auf dem Weg zum Penny-Stock

Der Arcandor-Kurs fällt weiter und hat am Freitag sein vorläufiges Tief von 1,22 Euro erreicht.

In einem seiner Abschiedsinterviews hat Thomas Middelhoff neulich beschrieben, wie ernst die Lage im letzten Herbst wirklich war:

"Als die Finanzsituation von Arcandor im vergangenen Herbst
ganz dramatisch war, (…) habe ich nur für den Erhalt des Unternehmens gekämpft,
buchstäblich Tag und Nacht. (…)

Vor allem die letzten 18 Monate waren schwierig. Wir haben
es zum Beispiel nicht geschafft, den Immobilienverkauf komplett im
Zeitrahmen abzuschließen.

4,1 Milliarden Euro haben wir zwar bereits
erhalten, aber die restlichen 400 Millionen bekommen wir erst innerhalb der
nächsten vier Jahre. Dieses Geld könnten wir jetzt gut gebrauchen, das ist
aber in der aktuellen Kapitalmarktsituation nicht zu machen.

Bei der
Trennung von Neckermann hätte ich mir auch einen sofortigen Verkaufserlös
gewünscht. Und das Versprechen eines Aktienkurses von 40 Euro plus x hätte
ich wohl besser nicht gemacht."

Zum kompletten Interview

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Kategorien:Ultimondo

1 Antwort

  1. dieses arcandor scheint mit ein fass ohne boden zu sein. was ich nicht verstehe ist, warum man das unternehmen nicht in seine drei sparten trennt und so versucht, wenigstens die ein oder andere profitabel zu führen. wie lange die banken die arcandor finanzieren da noch zuschauen ohne zu handeln ist der nächste punkt, denn wenn die aktie zum cent stock wird, ist die geduld sicher nicht von langer dauer.

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