Quelle-Krise: Bayern bürgen für Quelle-Katalog

Quelle hat die ersten Mit-Bürger gefunden. Nach einer Krisensitzung wollen CSU und FDP dem Fürther Quelle-Versand mit bis zu 50 Mio. Euro unter die Arme greifen ("Bayern will Quelle helfen"):

"Die Firma braucht nach eigenen Angaben in den nächsten Tagen Geld, um
ihren Geschäftsbetrieb aufrechterhalten zu können. Vor allem muss der
neue Winterkatalog gedruckt werden, der gut 20 Millionen Euro kostet.

Zudem müssen jetzt Waren eingekauft werden, wofür bis zu 30 Millionen
Euro kurzfristig nötig sind. Wenn das Versandhaus beides nicht
finanzieren kann, muss es wohl seinen Betrieb einstellen.

"Das
Entscheidende bei Quelle ist, dass ein Fortführungskonzept gar nicht
möglich ist, wenn der Katalog nicht gedruckt wird", sagte
Wirtschaftsminister Martin Zeil (FDP)."

Interessant, dass der Staat just in dem Moment sein Herz für Quelle entdeckt, in dem die ersten Investoren ausbüxen

Frühere Beiträge zum Thema:



Kategorien:Shopboerse, Ultimondo

  1. Hier dazu einige interessante Ausführungen, was indirekt alles mit den Krediten und Bürgschaften finanziert wird und eine Einschätzung für den schweizer Markt:
    http://blog.carpathia.ch/2009/06/10/beginnt-jetzt-die-zukunft-des-deutschen-versandhandels/#comment-49489
    gefunden auf den Kollegen von carpathia

  2. Hiermit gebe ich meine kaum gebrauchte „bayr. Staatsbürgerschaft“ die gerade mal 2 Monate alt ist ab….ich versuchs mal auf ebay…

  3. Vielen Dank für den Link zum Beitrag über die Einschätzung von Quelle auf dem schweizer Markt. Find ich echt krass, wie da mit den Budgets umgegangen wird….
    …und in Deutschland müssen die ihren Katalog durch den Staat finanzieren lassen!

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