Dailydeal-Gründer Fabian Heilemann im Video-Interview

Dailydeal hat heute eine Zwischenfinanzierungsrunde im siebenstelligen Euro-Bereich bekanntgegeben (PDF). Neben den bisherigen Businessangels sind jetzt auch Klaus Hommels und Oliver Jung an Bord.

Passend dazu das Video-Interview mit dem Gründer Fabian Heilemann bei Venture TV:

DailyDeal-Konkurrent Citydeal hatte Mitte Januar 4 Mio. Euro eingesammelt, musste dabei aber das Führungsteam austauschen.

Frühere Beiträge zum Thema:



Kategorien:Crowdsourcing, Live Shopping, Wunschgenau

  1. Wenn ich mal zusammenrechne: 25 Angestellte plus ca 25 freie Angestellte komme ich bei nur 1500 EUR Gehaltskosten pro Mitarbeiter inkl. aller Nebenkosten auf 75.000 EUR. Dazu kommen noch Werbeausgaben die wohl auch im vier stelligen Bereich liegen dann liegen wir schon inkl. allen Kosten bei über 100.000 EUR im Monat.
    Wenn ich mir dann ansehe wieviele Deals nur verkauft werden obwohl im Moment so ein Hype hierum gemacht wird kommen doch ein paar Zweifel auf ob es sinnvoll ist hier einen Millionen Betrag zu investieren.
    Heute werden ca 15 Deals verkauft, wenn 20 EUR pro Deal überbleiben würden wären es nur 300 EUR am Tag und das wären ca 50% dessen was für den Gutschein bezahlt wird.
    Es kann ja sein das sich das ganze erst entwickeln muß, aber wieviel wird denn benötigt um rentabel zu arbeiten?
    Mir wäre das Geld jedenfalls zu schade hierfür, selbst wenn es ein Hype ist. Das erinnert mich doch stark an MyMüsli von denen man auch nichts mehr liest. Wenigstens haben damals nicht gleich 10 Unternehmen angefangen mit dem Müsli mischen.

  2. 1. Bei den 25 Angestellten werden wohl viele Praktikanten sein. Die bekommst für viel weniger als 1500 Euro.
    2. Die 25 freien Mitarbeiter werden nicht mit Festgehalt bezahlt sondern pro vermitteltem Deal mit dem Gutschein-Anbieter (so hab ich das verstanden?)
    3. Selbst wenn sie bei 100k Ausgaben wären hätten sie jetzt (dank Investment) 1 Jahr Zeit das Baby profitabel zu bekommen.
    4. Mymüsli macht einen sehr guten Job. Pressetechnisch hatten sie natürlich schon ihre Hoch-Zeit. Aber Kooperationen mit „Fit for fun“ sind mit Sicherheit gewinnbringend.
    Nur weil man von einem Unternehmen nicht ständig in Blogs und Magazinen was liest heisst es doch nicht dass es nicht erfolgreich ist.

  3. Hallo Roland,
    bei den Lohnkosten hast du Recht das es sicher viele Praktikanten und Freiberufler sind, aber deshalb habe ich ja auch nur 1500 EUR inkl. Nebenkosten angenommen. Ist ja auch egal, aber da ich die Kosten selber von unserem Laden kenne, würde ich trotzdem davon ausgehen das die Kosten deutlich jenseits der 100.000 EUR liegen.
    Die Frage ist nur, ist der Markt überhaupt da um den Absatz an Gutscheinen so in die Höhe zu treiben? Ich habe da ehrlich gesagt meine Zweifel. Zumal ich es schon merkwürdig finde das auf einmal jeder so ein Ding aufzieht. Das trägt nicht gerade zur Marge bei. Da wird, denke ich mal, ein Jahr Zeit bis zum Break Even nicht reichen.
    Zu Mymüsli: Leider kann ich im Internet keine aktuellen Zahlen finden. Bei einem so mit der Presse arbeitenden Unternehmen werden gute Zahlen ja eigentlich doch gerne veröffentlicht. Aber wenn Du da etwas vorliegen hast, würde es mich natürlich sehr interessieren. Die zahlen die Anfang 2008 veröffentlicht wurden, waren ja eher absteigend.

  4. @Mike
    Keine Ahnung ob es reichen wird. Zur Marge werden die vielen Klone nicht beitragen das stimmt – aber umso mehr Wettbewerber im Markt umso schneller kann sich ein generell neues Konzept durchsetzen.
    Zu Mymüsli: http://twitter.com/jkrisch/status/9138962385

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