Demandware LINK auf den Spuren von Magento Connect

Magento treibt mit seinen Innovationen weiter eine ganze Branche voran. So hat kürzlich auch Demandware als erster der größeren Shopsystemanbieter einen Marktplatz für Erweiterungen im Stile von Magento Connect gestartet:

"This week, ecommerce platform maker Demandware launched a new marketplace called LINK, which gives
developers and merchants free access to a library of ready-to-use
solution integrations. 

Demandwarelink

This means that retailers using the Demandware
platform should be able to select a ready-made solution that makes
adding PayPal's checkout services; Invodo's video player; or Bronto's
email marketing tools effortless."

Marktplätze für Erweiterungen folgen der App-Philosophie von Facebook, Apple & Co. und sind inzwischen auch im E-Commerce nicht mehr so ungewöhnlich. Neben Magento und Ebay waren Oxid und Shopify die ersten, die entsprechende Plattformen gestartet haben.

Magento arbeitet gerade an Magento Connect 2.0, um die Qualität der Erweiterungen durchgängig zu erhöhen.

Wann können Shops endlich untereinander kommunizieren?

Doch bei all der neuen und mehr als lobenswerten Link-/Connect-/eXchange-Erweiterungseuphorie bleibt die spannende Frage:

Wann wird es endlich möglich sein, dass sich Shopsysteme nicht mehr nur mit Fremd-, Um-, Vor-, Nach- und Erweiterungssystemen austauschen können, sondern endlich auch der Datenaustausch von Shop zu Shop möglich wird, damit sich Händler besser direkt vernetzen können und nicht mehr den (teuren) Umweg über die Marktplätze gehen müssen.

Doch auch hier sollte es noch in diesem Jahr zum Durchbruch kommen. Und man kann gespannt sein, wer hier langfristig die Standards für die Schnittstellen und die Austauschformate setzt.

Siehe dazu auch meine Kolumne "Vom Shop zum Shopping-Netzwerk" in der Internetworld vom letzten Dezember und die Interviews am Rande des Convention Camps.

Vernetzung im E-Commerce wird auch eines der zentralen Themen bei der Sommerausgabe der Live Shopping Days im August in Berlin sein.

Frühere Beiträge zum Thema:



Kategorien:Open Source, Optaros

  1. Leider ist die Qualität der Erweiterungen auf den diversen Connect- und Exchange-Plattformen nicht wirklich berauschend.
    Oft hat man den Eindruck, hier wird eher auf Masse statt auf Klasse gesetzt, was sich natürlich marketingtechnisch insofern ausschlachten lässt, als dass man hinausposaunen kann, wie viele tausend „Extensions“ es doch so gibt. Schaut man etwas genauer hin, stellt man fest, dass zB auch sehr simple „Extensions“ wie Template-Themes hinzugezählt werden.
    Das erinnert dann doch irgendwie an die zigtausend „Extensions“ bei Typo3. Ich bin mir nicht sicher, ob sich nicht die Shop-Plattformen hier einen Bärendienst erweisen.
    Ein Mehr an Qualität und etwas weniger marktschreierische Quantität würde jedem der genannten Systeme gut stehen.
    Björn.

  2. Mit Verlaub, aber wer hats erfunden? Nicht Magento, auch wenn es alle hypen. Nein, zuerst war da wohl Oxid e-fire da.
    Aber Magento macht kurzsichtig, wie sich nicht nur in dem Beitrag gut nachvollziehen läßt.

  3. eFire ist nochmal ein ganz anderes Thema. Und sicherlich eines, das Oxid auszeichnet (wie hier im Blog auch immer wieder betont).
    Aber Oxid hätte seinen eXchange-Marktplatz für Erweiterungen http://www.oxid-esales.com/de/exchange nicht gestartet, wenn eFire die Erweiterungen abdecken würde.
    Man sollte hier schon unterscheiden.

  4. @Björn Da stimm ich zu. Deshalb bin ich gespannt, was sich Magento für Connect 2.0 einfallen lässt, um auszumisten, ohne dass sich jemand auf den Schlips getreten fühlt.

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